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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Billy Burke in " Revolution "
Carina
Admin


Beiträge: 47.856

25.07.2014 17:44
" Revolution " Staffel 1 ab Herbst 2014 bei " RTL NITRO " Zitat · antworten

Revolution: Deutschlandpremiere bei RTL Nitro



Der Cast der Serie „Revolution“
(c) NBC

Lenka Hladikova am Donnerstag, 24.Juli 2014 18.15 Uhr



RTL Nitro hat am Donnerstagabend sein Programm für die TV-Season 2014/15 vorgestellt und die Deutschlandpremiere der Sci-Fi-Serie Revolution angekündigt. Die Serie stammt von JJ Abrams und Eric Kripke und begleitet eine Gruppe Suchender in eine Zukunft ohne elektrische Energie.


Kompletter Bericht http://www.serienjunkies.de/news/revolut...itro-61356.html

Carina
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Beiträge: 47.856

15.10.2014 18:18
#2 RE: " Revolution " Staffel 1 ab Herbst 2014 bei " RTL NITRO " Zitat · antworten

RTL und RTL Nitro zeigen "Revolution" ab November




Der Cast der Serie "Revolution"

Bild: NBC



Mischprogrammierung bei der RTL-Gruppe: Die US-Serie "Revolution" startet am Donnerstag, den 27. November, um 22.15 Uhr mit den ersten beiden Episoden bei RTL. Eigentlich läuft die Serie aber freitags bei RTL Nitro. Dort werden dann am 28. November gleich die ersten vier Episoden der Serie am Stück gezeigt, in den folgenden Wochen laufen dann jeweils ab 22.00 Uhr Doppelfolgen.

In den USA war "Revolution" vor zwei Jahren mit großen Hoffnungen und Hype gestartet. J. J. Abrams ("Alias - Die Agentin", "Lost") fungierte als Produzent, Eric Kripke ("Heroes") entwickelte die Serie und Kinoregisseur Jon Favreau ("Iron Man") übernahm die Regie des Serienpiloten. Zum Cast gehörten Elizabeth Mitchell ("V - Die Besucher") und Giancarlo Esposito ("Breaking Bad"). Doch die Vorschusslorbeeren waren schnell verwelkt.

Die Handlung von "Revolution" setzt damit ein, dass der Wissenschaftler Ben Matthison (Tim Guinee) aufgeregt in sein Heim zurückkehrt, um eilig ein paar Daten zu sichern. Und dann ist der Strom weg - auf der ganzen Welt.

15 Jahre später ... Die Welt hat sich nachhaltig verändert, unsere Zivilisation ist weitgehend verschwunden, die Menschen leben wieder wie im 18. Jahrhundert. Kleinstaaten kontrollieren die wenigen Ressourcen, das Überleben für die meisten ist hart. Und häufig wird lieber Krieg um übriggebliebene Güter aus der alten Zeit geführt, statt etwas neues aufzubauen. Das Recht des Stärkeren regiert.

In dieser Zeit wird ein von Major Tom Neville (Esposito) geführter Miliztrupp der sogenannten Monroe Republic auf Matthison aufmerksam und verschleppt dessen Sohn Danny (Graham Rogers). Seine Schwester Charlie (Tracy Spiridakos) macht sich auf die Suche nach Hilfe und wendet sich mit einigen Gefährten an ihren entfremdeten Onkel Miles (Billy Burke) - denn der hat eine Vorgeschichte mit Sebastian Monroe (David Lyons)...

"Revolution" handelt von der Queste Charlies, ihren Bruder zu befreien. Doch natürlich wird auch die Frage aufgeworfen, wie es zum globalen Blackout kommen konnte. Und es geht um den Kampf um die Vorherrschaft in der neuen Welt...

In den USA wurde "Revolution" nach zwei Staffeln und 42 Episoden im vergangenen Mai eingestellt.


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/rtl-u...ion-ab-november

Carina
Admin


Beiträge: 47.856

26.11.2014 18:14
#3 RE: " Revolution " Staffel 1 ab Herbst 2014 bei " RTL NITRO " Zitat · antworten




Ein Titel allein macht noch keine «Revolution»


Die anfangs groß gehypte, schlussendlich aber nach nur zwei Staffeln eingestellte Endzeit-Serie «Revolution» findet ihren Weg ins deutsche Free-TV.


«The Revolution»-Staff
•Schöpfer: Eric Kripke («Supernatural»)
•Supervising Producer: Paul Grellong
•Executive Producer: Bryan Burk, Eric Kripke, J.J. Abrams
•Darsteller: Billy Burke, Tracy Spiridakos, Giancarlo Esposito, Zak Orth, David Lyons u.a.
•Produktion: Warner Bros. Television, Bad Robot, Kripke Enterprises



Stimmt, da war doch mal was: In den USA startete im September 2012 von einem großen Werberummel begleitet das postapokalyptische Abenteuerdrama «Revolution», welches in den ersten Wochen nach seiner Premiere bei NBC auch als verlässlicher Zuschauermagnet galt. Nachdem die erste Season jedoch eine Winterpause einlegte, ging es mit der Reichweite recht steil bergab. Staffel zwei letztlich war mit teilweise weniger als vier Millionen Zuschauern bloß noch ein Schatten des anfänglichen Erfolgs, so dass das US-Network bei der kostspielig produzierten Serie den Stecker zog.

Die RTL-Gruppe Deutschland hält dennoch große Stücke auf den von J. J. Abrams' Bad Robot Productions, Warner Bros. Television und Kripke Enterprises verwirklichten Zukunftswestern. Statt «Revolution» einfach nur bei RTL Nitro zu parken, zeigt die Sendergruppe den von «Iron Man»-Regisseur Jon Favreau inszenierten Piloten nämlich als Preview bei RTL. Und verdenken kann man den Programmverantwortlichen diese Idee nicht. Denn die erste «Revolution»-Folge gehört mit ihren Ausmaßen ins Hauptprogramm: Vor beeindruckenden Schauplätzen und auf imposanten Sets erzeugt Favreau eine atmosphärische, wenngleich etwas zu geordnet wirkende, Serienwelt, in der mit einem Schlag sämtliche Elektrizität verschwand und daraufhin auch geordnete, gesellschaftliche Strukturen

Ingenieur Ben Matheson (Tim Guinee) hat den globalen Blackout vorgesehen, doch niemand wollte ihm glauben, dass die Menschheit bald ohne jeglichen Komfort auskommen muss, den die Elektrizität ihr beschert. Da niemand auf Bens Warnungen einging, zog er mit seiner Frau (Elizabeth Mitchell) und Kindern aufs Land, um sich vor den zu erwartenden Massenhysterien in den Ballungsgebieten in Sicherheit zu bringen. Zeitsprung um 15 Jahre: Die Bevölkerung hat sich erwartungsgemäß ausgedünnt und es gelten wieder die rauen Gesetze des Wilden Westens. Als der selbstgefällige Captain Neville (Giancarlo Esposito) mit seiner Miliz in das Farmersdorf einfällt, wo sich Ben mit der Ärztin Maggie (Anna Lise Phillips) niederließ, nehmen sie ihn ins Verhör. Es kommt zu einer Auseinandersetzung, die Ben das Leben kostet. Danach entführt Neville Bens Sohn Danny (Graham Rogers), woraufhin sich dessen bester Freund Aaron (Zak Orth), Maggie sowie Bens Tochter Charlie (Tracy Spiridakos) auf den Weg nach Chicago machen. Denn dort soll Dannys und Charlies unberechenbarer Onkel Miles (Billy Burke) leben, von dem sie sich Hilfe versprechen ...


Schon die Pilotfolge offenbart die Stärken und Schwächen, die auch in späteren «Revolution»-Episoden spürbar sind. Zak Orth hat als humorvoller Aaron schnell die Sympathien auf seiner Seite, auch wenn er auffällig nah an «Lost»-Publikumsliebling Hurley orientiert ist. Der «Breaking Bad»-Fiesling Giancarlo Esposito zieht als ebenso freundlich lächelnder, wie eiskalt dreinblickender Milizenführer jegliche Aufmerksamkeit auf sich und auch Billy Burke weiß als wechsellauniger Onkel Miles zu überzeugen. Die eigentlichen Hauptrollen dagegen sind gänzlich blutarm: Weder Graham Rogers noch Tracy Spiridakos können als Bens Sprösslinge wirklich Empathie erzeugen, so dass die Episoden wegen ihnen immer wieder deutliche Durchhänger aufweisen. Dies wiederum erlaubt es dem Zuschauer, sein Augenmerk stärker auf die visuell interessante Serienwelt zu lenken. Denn wenn die zentralen Figuren nur mäßig spannend sind, dann muss halt das fesselnde Konzept einiges auffangen.

Damit geht aber auch ein weiteres Problem einher: Auch wenn die zentralen Mysterien in «Revolution» den Spannungsbogen noch halbwegs zu stützen vermögen, enttäuscht, dass die Autoren kaum Wege finden, die Grundidee ihrer Serie plausibel zu untermauern. Während das große Vorbild «Lost» (man leiht sich sogar den narrativen Kniff, in Flashbacks die Vergangenheit wichtiger Figuren zu beleuchten) eine rätselhafte, fesselnde Welt erschaffen hat, bröckelt es bei «Revolution» bereits in den ersten Episoden. In der visuell wie tonal zwischen postapokalyptischem Chaos, Wildwest und Distrikt 12 aus «Die Tribute von Panem» angesiedelten Zukunftswelt der Eric-Kripke-Serie gibt es kaum von Wasser- oder Dampfkraft angetriebene Maschinen, obwohl solche Gerätschaften den Menschen das Leben lange vor der Entdeckung des Stroms erleichtert haben. Die Erklärungen, weshalb die Serie dies und verwandte Punkte an den Rand schiebt, sind zumeist halbseiden, was sie zu schwer übersehbaren Schwachstellen der Serie macht.

Sehenswert sind hingegen die komplex choreographierten Actionszenen, wie etwa der finale Schwertkampf in der Pilotfolge, sowie sämtliche Szenen, in denen der Fokus auf den sehr energisch gespielten Milizen liegt. Diese Momente reichen, um zumindest Endzeit-Genrefans über die Startschwierigkeiten des Formats hinwegzutrösten. Spätere Episoden sind dann letztlich das ideale Material für eine Serien-Hassliebe: Die Hauptfiguren wollen partout nicht an Kontur gewinnen und werden teils gar anstrengend öde, dafür rücken die anfangs kaum angerissenen, reizvollen Themen über das Funktionieren einer verwöhnten Gesellschaft, die ihren Komfort mit einem Schlag verloren hat, stärker ins Rampenlicht.


An «The Leftovers» reicht das in «Revolution» gebotene Material zwar auch in helleren Momenten nicht heran, Serienfreunde, die sich im deutschen Free-TV aber unbedingt mit einem ähnlichen Genrevertreter die Wartezeit vertreiben wollen, dürfen dennoch einen Blick riskieren. Trotzdem: «Revolution» ist primär eine Art postapokalpytischer Western, dem es hauptsächlich um den konventionellen Kampf Gut gegen Böse geht. Die eigene Mythologie der Serie ist hingegen eher dünn – ebenso wie die Persönlichkeit ihrer zentralen Protagonisten


Die «Revolution»-Pilotfolge ist am 27. November 2014 ab 22.15 Uhr bei RTL zu sehen sowie am 28. November um 20.15 Uhr bei RTL Nitro, gefolgt von drei weiteren Episoden. Weitere Folgen: Immer freitags ab 20.15 Uhr bei RTL Nitro.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/74703/ein-ti...eine-revolution

Carina
Admin


Beiträge: 47.856

27.11.2014 16:50
#4 RE: " Revolution " Staffel 1 ab Herbst 2014 bei " RTL NITRO " Zitat · antworten

Vor dem Start: "Revolution"




"Revolution" startet heute Abend bei RTL

Bild: NBC



Mit ziemlicher Verspätung startet heute Abend die postapokalyptische Science-Fiction-Serie "Revolution" im deutschen Fernsehen. Die TV-Premiere der zweiteiligen Auftaktfolge zeigt RTL um 22.15 Uhr. Die weiteren Episoden sind dann ab morgen (28.11.) immer freitags um 22.00 Uhr beim Schwestersender RTL Nitro zu sehen. Dort werden die ersten beiden Folgen morgen auch noch mal ab 20.15 Uhr wiederholt.

Das Endzeitdrama von Eric Kripke ("Supernatural") und J. J. Abrams ("Lost", "Alias - Die Agentin") setzt auf eine Mischung aus Westernmotiven, Abenteuerfilmsequenzen und Science-Fiction-Elementen. Ein unerklärlicher Zwischenfall sorgt dafür, dass auf der Erde die gesamte Elektrizität zum Erliegen kommt. Sämtliche elektrischen Geräte sind dauerhaft nicht mehr funktionsfähig. 15 Jahre nach diesem Ereignis setzt die Handlung ein und beschreibt ein zersplittertes Amerika, das von lokalen Machthabern regiert wird und ohne moderne Technik auskommen muss. Einziger Hoffnungsschimmer ist ein USB-Stick, auf dem vor dem Blackout wichtige Daten zur Ursache der Katastrophe und zur möglichen Wiederherstellung des Stroms gespeichert wurden. Der Datenträger kann jedoch mehr als er zunächst vermuten lässt und wird zum ultimativen Objekt der Begierde.

In den Hauptrollen sind Billy Burke, Tracy Spiridakos, Elizabeth Mitchell, Graham Rogers, Zak Orth, Daniella Alonso, Giancarlo Esposito, David Lyons, Maria Howell, JD Pardo und Anna Lise Phillips zu sehen. 2012 ist die Serie beim US-Network NBC mit einem großen Hype gestartet. Die Zuschauer verloren allerdings bald das Interesse und die Quoten brachen ein, weshalb "Revolution" im Mai nach zwei Staffeln und insgesamt 42 Folgen eingestellt wurde.

Anlässlich des US-Starts hatten wir die Serie ausführlich vorgestellt und bewertet.


Quelle 27.11.2014, 15.30 Uhr - Glenn Riedmeier http://www.wunschliste.de/tvnews/m/vor-dem-start-revolution




Revolution


von Ralf Döbele


Wir alle wissen: im Dezember geht die Welt unter. Im US-Fernsehen hat sie in den letzten Jahren allerdings schon einige Male ins Gras beißen müssen. In "Jericho", "FlashForward", "Falling Skies"”, "The Walking Dead"... und nun auch in "Revolution" aus dem Hause J. J. Abrams. Ihm und seinem Erfolg mit "Lost" verdanken wir wohl auch die eine oder andere bereits genannte Apokalypse. Im Anschluss an "The Voice" kann "Revolution" bislang in den USA durchaus punkten. Die Serie wurde von NBC bereits um weitere Folgen verlängert.

Eigentlich sind die Voraussetzungen für diesen jüngsten Untergang auch gar nicht schlecht. Schließlich kreierte der verantwortliche Autor Eric Kripke mit "Supernatural" einen der größten Serienhits des vergangenen Jahrzehnts. Hier nimmt er nun den geneigten NBC-Zuschauer mit in eine Welt, die seit 15 Jahren ohne Strom auskommen muss. Eines Tages gehen die Lichter auf der Erde aus und nichts funktioniert mehr: Telefone, Autos, Kraftwerke, iPhones. Ohne die Annehmlichkeiten des Alltags sind die Vereinigten Staaten zerbrochen.

Der nordamerikanische Kontinent wird beherrscht von brutalen Milizen, die Waffen horten und die Verteilung der Lebensmittel kontrollieren. So steht auch die 'Monroe Republic' unter der eisernen Kontrolle der Miliz ihres Namensgebers Sebastian Monroe (David Lyons). In ihr dient Captain Tom Neville (Giancarlo Esposito), der für den Tod von Ben Matheson (Tim Guinee) verantwortlich ist. Matheson hatte den Blackout vorausgesehen und in letzter Sekunde lebenswichtige Informationen auf einem USB-Stick abgespeichert. Befindet sich darauf Wissen, mit dem der Strom wieder aktiviert werden könnte? Nach Bens Tod und der Verschleppung seines Sohnes Danny (Graham Rogers) durch die Miliz, bleibt seiner Schwester Charlie (Tracy Spiridakos) keine Wahl. Sie beschließt sich auf die Suche nach dem einzigen überlebenden Verwandten zu machen, ihrem Onkel Miles (Billy Burke). Dafür muss sie ihr bäuerlich bewirtschaftetes und abgelegenes Wohngebiet verlassen und die gefährliche Reise nach Chicago antreten. Dass Miles von der Monroe-Miliz als Verräter gejagt wird, macht die Gefahr für Charlie und ihre Begleiter nur noch größer.

Es mag wie der offensichtlichste Witz aller Zeiten klingen, aber revolutionär ist an "Revolution" beim besten Willen nichts. Weder die Prämisse, noch der Look oder die Hauptfiguren. Stattdessen leidet der gewählte Stil in praktisch jeder Facette an einer Überdosis Weichzeichner. Eingeführt werden zwei Zeitebenen: der unmittelbare Zeitraum nach dem Blackout, in der Ben und seine Frau Rachel, gespielt von Elizabeth Mitchell ("V - Die Besucher"), versuchen ihre kleine Familie am Leben zu erhalten, und die Zeit 15 Jahre später, als die Gewaltherrschaft der Milizen bereits den Alltag bestimmt.

Revolution
Charlie (Tracy Spiridakos) sucht im verwilderten Illinois nach ihrem Onkel Miles.

Miles und Charlie streifen bei ihrer Suche nach Danny durch die immergrünen, verwachsenen Landschaften dieser Post-Apokalypse. Sie kommt weder besonders kreativ noch optisch einladend daher. Bauernhöfe, verwucherte Stadtschluchten, Kerzen und Schwerter als wirkungsvollste Waffen gegen die Miliz stehen für einen sehr kleinen kreativen Nenner, auf den Kripke und Abrams das Ganze reduziert haben. Sie gehen in ihrer Umsetzung davon aus, dass sich die Menschheit einfach nur zurück entwickelt, doch vollkommen neuartige Erfindungen, provoziert durch den Blackout, sucht man vergebens.

Darin liegt der fatalistische Kern von "Revolution". Nimmt man dem bequemen Konsumwesten sein elektronisches Spielzeug weg, erwachen die nur milde überdeckten wilden Instinkte wieder. Dieser allzu simplen These folgt die Serie voller Inbrunst, wabert aber ohne soliden Unterbau vor sich hin. Erst im Laufe der ersten Staffel werden wir erfahren, wie die USA tatsächlich zerbröckelt sind und die Milizen die Macht ergriffen haben. Bis dahin lässt sich die Prämisse von "Revolution" nur ertragen, wenn man jeden Glauben an die Kreativität, den Überlebenswillen und den Erfindungsreichtum der Menschheit vollkommen unterdrückt.

Natürlich kann man sich auch mit den gezeigten Expeditionen ins grüne Niemandsland und die dazu gehörenden Schwertgefechte ablenken. Und mit der Serienmythologie, die in den ersten drei Episoden durchaus einige Überraschungen zu bieten hat. Doch vergessen Kripke und Abrams dabei die wichtigste Regel einer jeden übergreifenden Storyline. Sie ist überhaupt nichts wert, wird sie nicht von hervorragenden Charakteren und deren Schauspielern getragen. Denn Mythologien sind anstrengend, sie erfordern die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. So kommt es früher oder später zu Ermüdungserscheinungen, die durch die Liebe der Zuschauer für eine Dana Scully, einen Jack Shepard oder einen Dean Winchester aufgefangen werden können.

Der Vergleich mit "Supernatural" lässt sich nicht umgehen. Nicht nur weil beide Formate mit Eric Kripke ihren Erschaffer teilen, sondern weil in beiden das Thema Familie im Vordergrund steht. Von ihrer ersten Szene an waren Sam und Dean Winchester zwei Brüder, eine Familie, die gegen den Rest der Welt ins Felde zieht. Derartige Chemie und Verbundenheit erwartet man auch bei den Mathesons und ihren Mitstreitern. Aber dafür sind die Figuren in "Revolution" zu schwammig gezeichnet, zu schlecht besetzt. Billy Burke scheint unterfordert, füllt Miles nicht vollkommen aus. Überzeugender sind die Antogonisten: der nach wie vor brillante "Breaking Bad"-Darsteller Giancarlo Esposito und der charismatischen David Lyons ("Emergency Room").

Doch Charlie, Danny und Co. wirken im Angesicht eines angeblichen Lebens voller Entbehrungen und Kämpfe einfach nur wie verwöhnte Hollywood-Kids, deren Frisuren und hautenge Klamotten genauso perfekt sitzen wie ihre Sonnenbräune. All dies trägt genau wie die anderen Mängel dazu bei, dass man die in "Revolution" gezeigte Welt letztendlich nicht ernst nehmen kann. Sie bröckelt an allen Ecken und Enden, wird nie ein Ganzes, in das man gerne Woche für Woche eintaucht. Oder anders gesagt: man kauft'’s ihnen einfach nicht ab! Auch nicht bei Kerzenlicht.

Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/revolution

Carina
Admin


Beiträge: 47.856

13.12.2014 10:36
#5 RE: " Revolution " Staffel 1 ab Herbst 2014 bei " RTL NITRO " Zitat · antworten




«Revolution»: Runde zwei schon im Januar


RTL Nitro zeigt die zweite Staffel des postapokalyptischen Mystery-Westerns direkt im Anschluss an Season eins.


Wenn am 23. Januar 2015 bei RTL Nitro die letzte Episode der ersten «Revolution»-Staffel auf Sendung geht, müssen sich Fans der unter anderem von J. J. Abrams produzierten Serie nicht grämen. Denn bereits sieben Tage später geht es mit dem Format weiter: Die 22-teilige zweite Staffel des postapokalyptischen Mystery-Westerns behält den Sendeplatz am Freitagabend bei. RTL Nitro wird wöchentlich ab 22 Uhr jeweils zwei Ausgaben zeigen. Danach ist aber Schluss: Da in Runde zwei die US-Quoten nachließen, zog der verantwortliche Sender NBC nach Fertigstellung der Staffel den Stecker.

Die Kritiken fielen in den Vereinigten Staaten allerdings etwas besser aus als im Laufe der ersten Season. Die Autoren verlegten in den neuen Episoden den Fokus auf Rachel (Elizabeth Mitchell) und Charlie (Tracy Spiridakos), die daraufhin auch komplexer gezeichnet wurden.


Die von «Supernatural»-Schöpfer Eric Kripke erdachte Serie setzt in Staffel zwei zudem auf mehrere Gastdarsteller. Mit dabei: Nicole Ari Parker («Boogie Nights»), Jim Beaver («Justified»), Jessica Collins («Zero Dark Thirty») und der aus «Royal Pains» bekannte Patrick Heusinger.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/75074/revolu...schon-im-januar

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