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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Kino News & Infos
Carina
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04.02.2014 16:09
" Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten















Dallas Buyers Club




Dallas Buyers Club ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Jean-Marc Vallée aus dem Jahr 2013 mit Matthew McConaughey in der Hauptrolle. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.

Der Elektriker Ron Woodroof erkrankt 1985 in Dallas an der Immunschwächekrankheit AIDS, und hilft fortan anderen Erkrankten, dass sie die nötigen Medikamente erhalten.

An der Realisierung des Films waren die Filmproduktionsgesellschaften Voltage Pictures und Truth Entertainment (II) beteiligt.

Der Produktionszeitraum von Dallas Buyers Club war von November 2008 bis April 2009. Der Film wurde in New Orleans, Louisiana, USA, gedreht.[3] Das Filmbudget betrug schätzungsweise 5,5 Millionen US-Dollar.

Dallas Buyers Club wurde erstmals am 7. September 2013 auf dem Toronto International Film Festival dem Publikum präsentiert. Der Kinostart in den USA war am 22. November 2013. In Deutschland wird der Film am 6. Februar 2014 in die Kinos kommen.





Dallas, Mitte der 80er Jahre. Der konservative, homophobe Texaner Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein draufgängerisches Leben voller Alkohol, Drogen und Frauen. Als er nach einem Unfall im Krankenhaus landet, eröffnen ihm die Ärzte, dass er HIV-positiv ist und nicht mehr lange zu leben hat. Er besorgt sich illegal Medikamente, die noch in der Testphase stecken, die ihm allerdings eher schaden als helfen. Daraufhin schaut er sich nach alternativen Mitteln um. Fündig wird er jenseits der Grenze in Mexiko, wo Medikamente erhältlich sind, die in den USA nicht verkauft werden dürfen. Woodroof beginnt die Arzneien über die Grenze zu schmuggeln und lässt sich dafür auf eine Partnerschaft mit der Transsexuellen Rayon (Jared Leto) ein. Sie gründen den "Dallas Buyers Club", dessen Mitglieder gegen eine Monatsgebühr mit den Medikamenten versorgt werden. Ihr lukratives Geschäft zieht jedoch schon schnell die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich, die dem Unternehmen Einhalt gebieten wollen. Doch aus den Geschäftemachern Ron und Rayon werden Überzeugungstäter: Gemeinsam mit der Ärztin Eve Saks (Jennifer Garner) setzen sie sich nun offensiv für die Rechte Aids-Kranker und den freien Zugang zu Medikamenten ein.

Carina
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04.02.2014 16:10
#2 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Matthew McConaughey mit seiner Familie in Rom auf Promo Tour für seinen neuen Film " Dallas Buyers Club." 26.01.2014




Bericht in englisch inklusive Fotos http://gossipcenter.com/matthew-mcconaug...es-rome-1030153









Matthew McConaughey für " Dallas Buyers Club " bei " BBC Radio 2 " zu Gast 29.01.2014




Bericht in englisch inklusive Fotos http://gossipcenter.com/matthew-mcconaug...-2-hunk-1033117


Das Interwiev mit BBC Radio 2 findet ihr im Link nebenan http://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-25960858












Matthew McConaughey & Jared Leto bei der UK Premiere von " Dallas Buyers Club " 29.01.2014




Bericht in englisch inklusive Fotos http://gossipcenter.com/dallas-buyers-cl...s-club%E2%80%9D-















Matthew McConaughey Presse / Phototermin für " Dallas Buyers Club " in Berlin 31.01.2014




Bericht in englisch inklusive Fotos http://gossipcenter.com/matthew-mcconaug...-berlin-1036167












Die Kino-Kritiker : «Dallas Buyers Club»


Mit «Dallas Buyers Club» ercheint in Deutschland diese Woche einer der großen Favoriten auf den Oscar 2014.



Filmfacts «Dallas Buyers Club»
•Kinostart: 06.02.14
•Genre: Drama/Biopic
•Laufzeit: 117 Min.
•FSK: 12
•Drehbuch: Craig Borten, Melisa Wallack
•Kamera: Yves Bélanger
•Regie: Jean-Marc Vallée
•Darsteller: Matthew McConaughey, Jennifer Garner, Jared Leto, Denis O'Hare, Steve Zahn
•OT: Dallas Buyers Club (USA 2013)



Zwanzig lange Jahre brauchte Drehbuchautor Craig Borton dafür, um sein Anfang der Neunziger Jahre geführtes Interview mit Ron Woodroof in ein ansprechendes Skript zu kleiden. Heute, im Jahre 2014, schafft es die Geschichte um den texanischen Cowboy und Lebemann, der 1985 an Aids erkrankte und 1992 an den Folgen starb, endlich auf die internationalen Leinwände. Das starbesetzte Drama behandelt ein Thema, das nach Filmen wie «Philadelphia», «Engel in Amerika» und «Zero Patience» schon von allen Seiten beleuchtet und auserzählt schien. Doch «C.R.A.Z.Y.»-Regisseur Jean-Marc Vallée beweist mit «Dallas Buyers Club» eindrucksvoll, von welch brisanter Aktualität die Themen HIV und AIDS, aber auch skrupelloser Schwulenhass sowie die Übermacht der Pharmaindustrie heute noch immer sind. Ihm zur Seite stehen mit dem einst für seine seichten Rollen belächelten Matthew McConaughey («Der Mandant», «Magic Mike») und dem Schauspieler und Musiker Jared Leto («Requiem for a Dream») zwei Schwergewichte im Hollywood-Business, die in «Dallas Buyers Club» nicht weniger als die beste Schauspielleistung ihres Lebens abliefern.


Dallas im Jahre 1985: Als Elektriker und Hobby-Cowboy schlägt sich der gesundheitlich angeschlagene Redneck Ron Woodroof (Matthew McConaughey) durchs Leben. Aus seiner homophoben Einstellung und der Lust auf schnellen Sex macht er keinen Hehl, bis er nach einem Arbeitsunfall zusammenbricht und im Krankenhaus die Diagnose AIDS erhält. Angesteckt mit der „Schwulenkrankheit“ geben ihm die Ärzte noch dreißig Tage Zeit, um die Formalitäten zu klären und sich auf den nahenden Tod vorzubereiten. Doch Ron will sein Schicksal nicht annehmen. Als er von seinen einstigen Freunden immer weiter ausgegrenzt und als Schwuler beschimpft wird, erfährt er von dem in den USA noch nicht zugelassenen Medikament AZT. Im Ausland besorgt er sich die Pillen, muss nach der Einnahme jedoch schon bald feststellen, dass diese seinen Zustand nur noch verschlimmern. Nachdem er im Krankenhaus den ebenfalls an AIDS erkrankten Transsexuellen Rayon (Jared Leto) kennenlernt, begibt sich Ron auf eine Odyssee rund um den Globus, immer mit dem Ziel, endlich auf ein wirksames Anti-AIDS-Medikament zu stoßen. Bei einem alternativen Mediziner in Mexiko wird er schnell fündig. Er schmuggelt diverse Arzneien in die Staaten und startet ein fluorierendes Geschäft: Für einen monatlichen Beitrag vertickt er die Medikamente „kostenlos“ an andere Patienten. Doch je erfolgreicher die in einer rechtlichen Grauzone befindlichen Machenschaften werden, desto mehr rufen sie die Arzneimittelkonzerne auf den Plan. Denn die lassen sich ihre potentielle Kundschaft gar nicht gerne vor der Nase wegschnappen.


Schon während der Dreharbeiten sorgte das emotionale Drama für mächtigen Wirbel in Hollywood. So sah sich das Ensemble nicht etwa mit einer derart schwulenfeindlichen Haltung der Filmstudios konfrontiert wie zuletzt «Liberace», stattdessen wurden die bis zur Selbstaufgabe dargebrachten Aufopferungen der Hauptdarsteller aufs Schärfste kritisiert. So hungerte sich Matthew McConaughey rund 25 Kilogramm herunter, um seine Figur des schwerkranken Cowboys glaubhaft und ohne allzu viel Nachhilfe von Make-Up und Computer darzustellen. Gleiches gilt für Leto. Doch so viel Aufopferungsbereitschaft hat auch ihr Gutes: Wie eingangs erwähnt leben die beiden Darsteller buchstäblich ihre Rollen. Sie leiden, lieben, vermitteln Hoffnung und lassen das Publikum unmittelbar an ihrer kaputten Gefühlswelt teilhaben. Die Emotionen sind echt, ungeschönt und von solch einer Intensität, dass man sich vor allem bei McConaughey bisweilen die Frage stellt, weshalb dieser beachtliche Mime sein Können so lange unter den Scheffel stellte und sich vornehmlich seichter Komödienkost wie «Zum Ausziehen verführt» oder «Der Womanizer» hingab. Der Golden Globe als bester Hauptdarsteller kam nicht von Ungefähr und der Academy Award scheint für ihn in greifbarer Nähe.


Jared Leto, der seit Jahren zwischen der Musikwelt, als Frontsänger der Alternative-Band Thirty Seconds to Mars, und der Schauspielerei hin- und herwandert, gelingt ein ähnliches, wenn nicht noch stärkeres Stück Darstellerkunst. So verkörpert er den transsexuellen Rayon nah an der Selbstaufgabe, kombiniert die Zerbrechlichkeit seiner Figur jedoch immer wieder mit der richtigen Menge Optimismus und sorgt dafür, dass sein Charakter nie zum stereotypen Abziehbild einer Klischee-Transe verkommt. Die Kämpfernatur, die lediglich körperlich nicht mehr in der Lage scheint, gegen den US-Amerikanischen Rechtsstaat aufzubegehren, nimmt man Leto ebenso ab, wie das im letzten Drittel des Films zusammenbrechende Häuflein Elend, das – konfrontiert mit dem nahenden Sterben – von stiller Todesangst ist. Die Kombination dieser beiden Extreme fasst der 42-jährige Schauspieler so gekonnt in einer Figur zusammen, dass er die Szenerie bei jedem Auftreten seinerseits an sich reißt. Auch er darf zurecht auf einen Oscar hoffen und hat den goldenen Globus für die beste Nebenrolle bereits in der Tasche.


Auf der Nebendarstellerebene ist es vor allem Jennifer Garner («Juno», «Valentinstag»), die sich von ihren beiden männlichen Kollegen nicht gänzlich an die Wand spielen lässt. Die durch und durch sympathische Schauspielerin und Ben-Affleck-Gattin verkörpert eine toughe Ärztin, die sich kaum gegen ihre störrischen Patienten durchzusetzen weiß. Den glaubhaften Gesinnungswandel von der blind auf die Pharmaindustrie vertrauenden Medizinerin, hin zur hinterfragenden, sogar unbequemen Skeptikerin, vollzieht Garner glaubwürdig, schlüssig und lässt ihre Figur damit nachvollziehbar agieren. Im Zusammenspiel mit Dennis O’Hare («J. Edgar», «Good Wife») als strenger Oberarzt voll von bitterem Kalkül sind die scharfen Wortgefechte beider Darsteller von entscheidender Dynamik und halten dem Publikum mehr als einmal vor Augen, wie undurchsichtig die Machenschaften großer Pharmakonzerne wirklich sind.


Regisseur Jean-Marc Vallée verlässt sich inszenatorisch auf die pure Geschichte und greift dabei kaum auf dramaturgische Mittel zurück, welche die Story in ihrer Reinform verfälschen könnten. Auf die Überhöhung durch filmische Stilmittel wie einen auffälligen Soundtrack, besondere Kameraeinstellungen oder eine klar erkennbare Dramaturgie mit Einführung, Höhepunkt und einem Happy oder Sad End verzichtet er gänzlich. Ähnlich Denis Villeneuves Entführungsdramas «Prisoners» oder die dem Neo-Realismus des jungen 21. Jahrhunderts angehörenden Filmbeiträge wie «Winter’s Bone» und «L.A. Crash» mutet auch Vallées Werk stellenweise fast dokumentarisch an und bemüht sich zu keinem Zeitpunkt, Emotionen zu provozieren. Für diese sind einzig und allein die starken Darsteller zuständig, was «Dallas Buyers Club» zu einem einzigartigen Schauspielerfilm macht.


Fazit: «Dallas Buyers Club» ist intensives Dramakino abseits des Hollywood-Mainstream. Während das qualitativ hochwertige Drehbuch und die phänomenalen Schauspielleistungen hier im Mittelpunkt stehen, gibt Jean-Marc Vallée nicht viel auf inszenatorische Rafinesse. Das muss er jedoch auch gar nicht. Die Geschichte trägt sich von allein und zeigt auf, dass guter Stoff am stärksten zu Herzen geht, wenn er pur erzählt wird.


«Dallas Buyers Club» ist ab dem 6. Februar bundesweit in den Kinos zu sehen.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/68833/die-ki...las-buyers-club

Carina
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21.02.2014 17:39
#3 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Kunststück: "Dallas Buyers Club" wendete nur 250 $ für Make-Up auf und sackte Oscar-Nominierung in dieser Kategorie ein


Wenn am 2. März 2014 die Oscars vergeben werden, könnte das AIDS-Drama "Dallas Buyers Club" mit Matthew McConaughey u.a. einen Goldjungen in der Sparte Bestes Make-Up einheimsen. Das Bemerkenswerte: Das Budget für Schminke und Frisuren betrug bei dem Film gerade mal läppische 250 US-Dollar.



Matthew McConaughey ("The Wolf Of Wall Street") magerte für seine Rolle als AIDS-Kranker in Jean-Marc Vallées Drama "Dallas Buyers Club" erschreckend ab und Jared Leto ("Mr. Nobody") zog sich für den Part der transsexuellen Rayon Frauenkleider an. Die Illusion perfekt machten Adruitha Lee und Robin Mathews mit ihrer Kunst in den Bereichen Make-Up und Frisuren. Doch viel Geld hatten die beiden nicht zur Verfügung, um die Stars zu stylen, lediglich 250 US-Dollar betrug das kümmerliche Budget, wie Vanity Fair berichtet. Dennoch sahnte der Film eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Make-Up und Frisuren ab.

Mit nur so wenig Geld gelang es den Künstlern, die Hauptdarsteller von "Dallas Buyers Club" optisch in Todkranke zu verwandeln. Wie überzeugend sie das hinbekommen haben, könnt ihr bereits seit dem 6. Februar 2014 im Kino sehen. Mathews über ihre Arbeit und das niedrige Budget: "Die Leute von der Academy haben schier nach Luft geschnappt, als sie das gehört haben." Weiterhin erklärte sie, es sei vor allem schwierig gewesen, den Look der Schauspieler mehrmals am Tag zu ändern, da die Szenen nicht in der filmischen Reihenfolge gedreht wurden. Manchmal mussten sie also gesund und wohlgenährt aussehen und wenige Stunden später krank und abgemagert. Mathews: "Wenn sie im Film 25 Pfund mehr auf den Rippen haben, ist das alles Make-Up." Man habe alles mit den dünnen Schauspielern in einem Zeitraum von 28 Tagen gedreht und nicht den tatsächlichen Abmagerungs-Prozess der Stars integriert. Das wäre zeitlich gar nicht möglich gewesen. Einige Schminke habe sie aus Maismehl und Haferschrot angerührt, die sie aus der Küche ihrer Mutter mopsen musste, erklärte Mathews: "Wir hatten nicht einmal genug Geld, um solche günstigen Zutaten zu kaufen."

In welchen weiteren Kategorien "Dallas Buyers Club" noch nominiert ist, könnt ihr euch in unserem großen Oscar-Special durchlesen. Hier ist außerdem der Trailer:


Quelle inklusive Videoclip http://www.filmstarts.de/nachrichten/18483170.html

Carina
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22.02.2014 05:43
#4 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Die offizielle HP zum Film


http://focusguilds2013.com/film/dallas-buyers-club/


einfach runterscrollen

Carina
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22.02.2014 09:44
#5 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Ron Woodroof
Der wahre Dallas Buyers Club


von Katinka Templeton - Ron Woodroof, die Hautpfigur in «Dallas Buyers Club», gab es wirklich. Eine Hommage an einen Trinker, der nicht sterben wollte.



Ron Woodroof. Macho. HIV-Positiv. Medikamentenschmuggler. So lässt sich das Leben der Hauptfigur in «Dallas Buyers Club» zusammenfassen. Nach einem Arbeitsunfall wird Ron Woodroof, gespielt von einem bis auf die Knochen abgemagerten Matthew McConaughey, mit der Diagnose HIV konfrontiert. Mit nur einem einzigen Medikament gegen das Virus auf dem Markt scheint es, als kämpfe Woodroof gegen Windmühlen, um am Leben zu bleiben. Doch die Geschichte eines Mannes, der um sein Leben kämpft, ist nicht Fiktion. Ron Woodrof gab es wirklich.


In den Achtzigerjahren gibt es lediglich ein einziges Mittel gegen das Aids-Virus, das von der Medikamentenbehörde FDA zugelassen ist. Für Ron Woodroof definitiv zu wenig. Denn in Mexiko, Europa und Japan gab es bereits zahlreiche andere Medikamente, die in Kombination miteinander für eine Linderung der Aids-Symptome sorgen. So fährt Woodroof mehr als 300-mal über die Grenze nach Mexiko, schmuggelt zahlreiche Kofferraumladungen an – in Amerika illegalen – Medikamenten ins Land und verkauft diese im von ihm gegründeten Dallas Buyers Club.


Hilfe für andere
Mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft in diesem Club war es HIV-Infizierten möglich, Medikamentencocktails zu kaufen, die nachweislich ihre Lebenssituation verbessern und Symptome wie Demenz, Lungenentzündungen und Schmerzen im ganzen Körper lindern. Doch die FDA ist Woodroof auf der Spur, zwingt ihn mittels Gerichtsbeschlüssen und Strafen seinen illegalen Schmuggel zu beenden. Trotzdem kämpft Woodroof weiter. «Verdammt, ich weiss nicht was giftiger ist als Aids selbst», verteidigt er die nicht zugelassenen Drogen.

Er weicht auf andere Importländer wie Japan oder Israel aus, um weiterhin Medikamente für Aids-Kranke ins Land zu holen, die ohne diese Hilfe ihr Leben nicht verlängern konnten. Auch Ron Woodroof nimmt diesen Medikamentencocktail. Und siehe da, aus der von Ärzten prognostizierten Lebensdauer von sechs Monaten wurden ganze sechs Jahre, in denen er um sein Leben und das vieler anderer Kranker kämpfen konnte. 1992 starb Ron Woodroof an den Folgen von Aids.


Vom Schwulenfeind zum Anführer
Für Matthew McConaughey war diese Rolle ein ganzes Stück Arbeit. 20 Kilo speckte der Schauspieler ab, um den HIV-kranken Woodroof überzeugend zu spielen. Und auch die vielen Macken, die der Anti-Held hatte, müssen glaubwürdig dargestellt werden: Sex, Drogen und Alkohol standen bei Woodroof nämlich auf der Tagesordnung. Durch seine Weibergeschichten hat er sich auch angesteckt.

Woodroof verändert sich im Laufe des Filmes. Die Krankheit, die in den Achtzigerjahren lediglich als Virus unter Homosexuellen galt, macht ihn zum Aussenseiter. Plötzlich sieht sich der homophobe Trinker mit Schwulen und Transvestiten gleichgestellt. Aber eines vereint Woodroof mit der homosexuellen Gesellschaftsschicht, die er vorher genauso leichtfertig verurteilt hat wie die Freunde, die sich seit der Diagnose von ihm abwenden: der Überlebenskampf. Mit seinem Dallas Buyers Club verbündet sich Ron mit den homosexuellen Infizierten: «Er kümmert sich um sie und wird unwissentlich zu deren Anführer», erklärt McConaughey.


Quelle http://www.20min.ch/entertainment/kino/s...s-Club-31922137

Carina
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22.02.2014 09:52
#6 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Matthew McConaughey
«Der wichtigste Kampf ist der über Leben und Tod»


von Raya Abirached - In «Dallas Buyers Club» schlüpft Matthew McConaughey in die Rolle des aidskranken Ron. 20 Minuten traf den Oscar-nominierten Schauspieler zum Interview.


Matthew McConaughey, mit Ron haben Sie sich keinen einfachen Charakter ausgesucht.

Ja, Ron war bereits im Drehbuch eine ziemlich charakterstarke Figur. Und nach meiner Recherche war er im echten Leben sogar noch unverkennbarer. Er war mit seiner Meinung, wofür und weshalb er kämpfte, sehr eigen. Eine Rolle mit einer so starken Identität gibt es nicht in jedem Film.


Ron hatte aber auch ein paar Macken, finden Sie nicht?
Er hatte viele Macken. Aber so was unterstützt mich als Schauspieler sehr dabei, mich in die jeweilige Rolle hineinzuversetzen. Der wichtigste Kampf ist immer noch jener, der über Leben und Tod entscheidet.


Anfangs ist er sehr rücksichtslos, doch nach und nach öffnet er sich.
Ja, denn durch seine Krankheit wird er plötzlich zu einem Aussenseiter, der abgewiesen wird. Dadurch zeigt er unwillkürlich eine sehr menschliche Seite von sich und sorgt für das Wohl anderer. Er kümmert sich um sie und wird unwissentlich zu ihrem Anführer.


Für diese Rolle sind Sie für einen Oscar nominiert. Was würde es Ihnen bedeuten, einen zu erhalten?
Ich habe keine Ahnung, was es mir bedeuten würde, einen zu erhalten. Das kann ich erst sagen, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte. Aber es ist schön, wegen des Oscars im Gespräch zu sein (lacht).


«Dallas Buyers Club» läuft ab 20. Februar 2014 in den Deutschschweizer Kinos.


Quelle http://www.20min.ch/entertainment/kino/s...d-Tod--10650164

Carina
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28.02.2014 15:00
#7 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

Matthew McConaughey nahm über 20 Kilo für Filmrolle ab


Im Trailer zu Matthew McConaugheys neuem Film "Dallas Buyers Club" (in deutschen Kinos ab dem 6. Februar) ist der Schauspieler kaum wiederzuerkennen: Verhärmte Gesichtszüge, ein spindeldürrer Körper. Der Schnurrbart, den er für die Rolle trägt, macht es nicht besser. Hier waren nicht nur geschickte Maskenbildner am Werk.

McConaughey nahm fast 25 Kilo für die Rolle des Aidskranken Ron Woodroof ab. Wie er das anstellte, erzählte er am Samstag bei den Screen Actors Guild Awards: "Ich habe Tapioca-Pudding für mich entdeckt. Den habe ich mit dem winzigsten Löffel, den ich finde konnte, gegessen, damit ich möglichst lange etwas davon hatte. Bis zu einer Stunde habe ich dann für eine Schüssel gebraucht."


Der Lohn: eine Oscar-Nominierung
Tapioka kommt aus Asien. Unter anderem werden aus der nahezu geschmacksneutralen Stärke die Kügelchen im Bubble Tea hergestellt. Klingt zwar nicht besonders appetitlich, aber ausgezahlt hat sich die Radikal-Diät bereits für McConaughey. Er bekam schon einen Golden Globe und einen Critic's Choice Award für die Rolle, ein Oscar könnte folgen. Ganze sechs mal ist "Dallas Buyers Club" dieses Jahr nominiert, darunter auch McConaughey als bester Hauptdarsteller.

In dem Drama spielt McConaughey einen Aidskranken, der sich - unzufrieden mit den amerikanischen Medikamenten - auf den Weg nach Mexiko macht, um die dortigen Arzneien nach Amerika zu schmuggeln. Bald wird er zum Kämpfer für die Rechte HIV-Infizierter.





DALLAS BUYERS CLUB Offizieller Trailer Deutsch German



Quelle
http://www.huffingtonpost.de/2014/01/20/...f=entertainment

Carina
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12.04.2014 13:35
#8 RE: " Dallas Buyers Club " ab 20 .02.2014 in den Kinos Zitat · antworten

RE: " Dallas Buyers Club " : DVD Vorankündigung


Vorankündigung für die Schweiz
In der Schweiz ist " Dallas Buyers Club " ab dem 29.05.2014 erhältlich.





Bei Exlibris kostet der Film 19.90 SRF. http://www.exlibris.ch/de/filme/film-dvd...d/7613059804722


Bei Thalia.ch kostet der Film 24.40 SRF und ist ab dem 22.07.2014 erhältlich. Bestellbar http://www.thalia.ch/shop/jae_start_star...&jumpId=3725558


Bei 1advd.ch kostet der Film 22.80 SRF Bestellbar http://www.1advd.ch/Default.asp?idlnk=15653551




Vorankündigung für Deutschland
In Deutschland ist " Dallas Buyers Club " ab dem 22. Juli 2014 erhältlich.





Bei Amazon.de kostet der Film 14.99 Euro. Bestellbar http://www.amazon.de/Dallas-Buyers-Club-...las+Buyers+Club


Bei Weltbild.de kostet der Film 14.99 Euro. Bestellbar http://www.weltbild.de/3/19172957-1/dvd/...uyers-club.html


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