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Dieses Thema hat 39 Antworten
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Carina
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23.05.2013 13:45
#26 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

Startliste für den amerikanischen Seriensommer



"Under the Dome": Die Stephen-King-Adaption startet am 24. Juni auf CBS.
Bild: CBS


Die Zeiten, in denen die US-Sender ihr Sommerprogramm vor allem mit Wiederholungen bestritten haben, sind längst vorbei. Es waren zunächst die Kabelsender, die immer mehr Topserien zwischen Juni und August platziert haben, um den großen Networks aus dem Weg zu gehen. Doch CBS, ABC & Co. wollen inzwischen nicht mehr freiwillig das Feld für die Konkurrenz räumen. Mit zusätzlichen Sommerserien wird der Zeitraum zwischen der eigentlichen TV-Saison, die von September bis Mai reicht, überbrückt.

CBS hat beispielsweise mit der Stephen-King-Verfilmung "Under the Dome" ein mutmaßliches Highlight für die warme Jahreszeit im Programm und zudem "Unforgettable" zur Sommerserie umfunktioniert. Bei ABC geht die gemeinsam mit einem kanadischen Sender produzierte Sommerserie "Rookie Blue" bereits ins vierte Jahr. ABC, NBC und FOX haben zudem mit "Mistresses", "Save Me" und "The Goodwin Games" Serien ins Sommerprogramm geschoben, die ursprünglich für einen regulären Saisonstart vorgesehen waren.

Die US-Kabelsender bringen im Sommer neben einer Reihe von Serienpremieren unter anderem neue Staffeln von "The Killing", "The Glades", "Falling Skies", "Burn Notice", "Royal Pains", "Rizzoli & Isles" und "Pretty Little Liars" an den Start. Höhpunkt der Sommersaison ist allerdings das Serienfinale von "Breaking Bad": Die verbliebenen acht Folgen starten Anfang August. Im Pay-TV stehen neue Staffeln von "Dexter", "The Newsroom" und "True Blood" auf dem Sendeplan.


US-Starttermine im Sommer 2013:


20. Mai
"The Goodwin Games" (FOX - neue Comedy)


23. Mai:
"Save Me" (NBC - neue Comedy)
"Rookie Blue" (ABC - 4. Staffel)


26. Mai
"Arrested Development" (Netflix - 4. Staffel)


27. Mai:
"The Glades" (A&E - 4. Staffel)
"Longmire" (A&E 2. Staffel)
"Hit the Floor" (VH1 - neues Drama)


29. Mai
"Melissa & Joey" (ABC Family - 3. Staffel)
"Baby Daddy" (ABC Family - 2. Staffel)
"Love thy Neighbor" (OWN - neue Comedy)


31. Mai:
"A.N.T.: Achtung Natur-Talente" (Disney Channel - 3. Staffel)


2. Juni:
"The Killing" (AMC - 3. Staffel)
"The Venture Bros." (Adult Swim - 5. Staffel)


3. Juni:
"Teen Wolf" (MTV - 3. Staffel)
"Mistresses" (ABC - neues Drama)
"The Fosters" (ABC Family - neues Drama)


6. Juni
"Burn Notice" (USA Network - 7. Staffel)
"Graceland" (USA Network - neues Drama)


8. Juni:
"Sam & Cat" (Nickelodeon - neue Comedy)


9. Juni
"Falling Skies" (TNT - 3. Staffel)


10. Juni:
"Major Crimes" (TNT - 2. Staffel)
"Switched at Birth" (ABC Family - Fortsetzung 2. Staffel)
"King & Maxwell" (TNT - neues Drama)


11. Juni
"Pretty Little Liars" (ABC Family - 4. Staffel)
"Twisted" (ABC Family - neues Drama)


12. Juni
"Royal Pains" (USA Network - 5. Staffel)
"Dr. Dani Santino - Spiel des Lebens" (USA Network - 3. Staffel)


13. Juni:
"Sullivan and Son" (TBS)


14. Juni:
"Magic City" (Starz - 2. Staffel)


16. Juni:
"True Blood" (HBO - 6. Staffel)


19. Juni:
"Franklin & Bash" (TNT - 3. Staffel)
"Futurama" (Comedy Central - Fortsetzung 7. Staffel)
"Hot in Cleveland" (TV Land - Fortsetzung 4. Staffel)
"The Exes" (TV Land - 3. Staffel)
"The Soul Man" (TV Land - 2. Staffel)


20. Juni:
"Wilfred" (FX - 3. Staffel)


23. Juni:
"Copper - Justice is brutal" (BBC America - 2. Staffel)
"Devious Maids" (Lifetime - neues Drama)
"Crossing Lines" (NBC - neues Drama)


24. Juni:
"Under the Dome" (CBS - neues Drama)


25. Juni:
"Rizzoli & Isles" (TNT - 4. Staffel)
"Perception" (TNT - 2. Staffel)


30. Juni:
"Dexter" (Showtime - 8. Staffel - neues Drama)
"Ray Donovan" (Showtime - neues Drama)


1. Juli:
"Siberia" (NBC - neues Drama)


7. Juli:
"Marvel's Avengers Assemble" (Disney XD - neue Animationsserie)


10. Juli:
"Camp" (NBC - neues Drama)
"The Bridge - America" (FX - neues Drama)

14. Juli:
"The Newsroom" (HBO - 2. Staffel)


16. Juli:
"Covert Affairs" (USA Network - 4. Staffel)
"Suits" (USA Network - 3. Staffel)


20. Juli:
"Cedar Cove" (Hallmark - neues Drama)


22. Juli:
"Web Therapy" (Showtime - 3. Staffel)


28. Juli:
"Unforgettable" (CBS - 2. Staffel)

3. August:
"Hell on Wheels" (AMC - 3. Staffel)


4. August:
"Breaking Bad" (AMC - Fortsetzung 5. Staffel)
"Low Winter Sun" (AMC - neues Drama)


Quelle 23.05.2013 - Michael Brandes http://www.wunschliste.de/tvnews/m/start...-seriensommer-2

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30.05.2013 20:26
#27 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten
"The Knick": Steven Soderbergh und Clive Owen planen TV-Serie



"Behind The Candelabra" von Steven Soderbergh feiert am Sonntag Premiere auf HBO
Bild: HBO



Steven Soderbergh ("Contagion") unterbricht laut Deadline Hollywood seinen selbst gewählten Ruhestand: Der erfolgreiche Regisseur und Produzent stecke bereits in Gesprächen für die neue TV-Serie "The Knick" über ein Krankenhaus in New York rund um das Jahr 1900. Sein angeblich letzter Film "Behind The Candelabra" über den Entertainer Liberace feiert erst am kommenden Sonntag (26.5.) auf HBO Premiere: In den Hauptrollen die Top-Stars Michael Douglas und Matt Damon.

Steven Soderbergh will bei "The Knick" eng mit Clive Owen ("Sharman") zusammenarbeiten, der damit seine lange Serienabstinenz beenden würde. Beide treten als Executive Producer zusammen mit Jack Amiel ("Der Ruf der Wale") und Michael Begler ("Ein Vater zum Küssen") an, die bereits auf Verdacht einen Pilotfilm zu dem Projekt geschrieben haben. Während Clive Owen nach seiner Darbietung neben Nicole Kidman in "Hemingway & Gellhorn" jetzt erneut die Hauptrolle übernehmen soll, ist die Regie aller zehn Episoden für seinen Partner vorgesehen. Michael Sugar von der Produktionsgesellschaft Anonymous Content sowie Soderberghs langjähriger Regieassistent und Produzent Gregory Jacobs ("Ocean's Thirteen") wollen ebenfalls mitmischen.

Cinemax habe bereits Interesse am Abschluss eines Vertrages über die Ausstrahlung der Folgen signalisiert, berichtet Deadline Hollywood weiter. New York mit seinen aufregenden Umbrüchen zum Beginn des 20. Jahrhunderts bildet die Kulisse für die Serie, die sich um wegweisende Chirurgen und Krankenschwestern im Knickerbocker Hospital dreht. In einer Zeit ohne Antibiotika und hoher Sterblichkeitsraten stoßen sie an die Grenzen der damaligen Medizin.

Soderbergh hat seine Ankündigung eines Rückzugs offensichtlich nicht ganz ernst gemeint und schränkt in einem Interview zum Biopic über Liberace ein, dass er bis auf weiteres nur "die Tür zu den Spielfilmen geschlossen hat". Auch wenn er sich vor allem durch Kinoklassiker wie "Sex, Lügen und Video" und "Ocean's Eleven" einen Namen gemacht hat, kann er Erfahrung mit Fernsehserien vorweisen. So hat er als Regisseur und Executive Producer die satirische "K Street" mit George Clooney an seiner Seite für HBO realisiert. Und Clive Owen begründete seine Karriere in den frühen Neunziger Jahren mit der britischen Serie "Chancer". Das Duo bringt also gute Voraussetzungen mit, um Cinemax mit "The Knick" zu einer Auffrischung der Marke zu verhelfen, zumal der unter dem gleichen Konzerndach beheimatete Sender HBO bereits viele große Serien wie "Game of Thrones" vorweisen kann. Dort zeigt Soderbergh zunächst mit "Behind The Candelabra" Präsenz.


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/the-k...planen-tv-serie

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30.05.2013 20:42
#28 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten
"Mike & Molly": CBS zeigt entfallenes Staffelfinale



"Mike & Molly"

Bild: CBS



Die Wartezeit für "Mike & Molly"-Fans ist nun doch relativ kurz ausgefallen. Das US-Network CBS strahlt bereits am heutigen Donnerstag das in der vergangenen Woche ausgefallene Finale der dritten Staffel aus.

In der Episode werden Mike (Billy Gardell) und Molly (Melissa McCarthy) mit einem Tornado konfrontiert, der über Chicago hereinbricht. Angesichts der durch Tornados ausgelösten Verwüstungen im US-Bundesstaat Oklahoma hatte sich CBS Anfang vergangener Woche dazu entschieden die Episode vorerst nicht zu zeigen (wunschliste.de berichtete).

Damals sprach der Sender noch von einer alternativen Ausstrahlung zu "angemessener Zeit". Die scheint nun gekommen. Fans dürften über die Entscheidung umso erleichterter sein, da die kommende vierte Staffel von "Mike & Molly" auf CBS nicht bereits ab September ausgestrahlt wird. Vielmehr starten die neuen Folgen erst zur Midseason 2013/14.


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/mike-...s-staffelfinale

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13.06.2013 20:10
#29 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

BBC zeigt "The White Queen" früher als Starz in den USA



"The White Queen"

Bild: BBC


Der Rosenkrieg bricht im Vereinigten Königreich früher als in den USA aus: Die BBC zeigt "The White Queen" bereits ab Sonntag (16.6.), während Starz den Start der Miniserie für 10. August angekündigt hat (wunschliste.de berichtete). Ausführlich berichten die Programmzeitschriften TV & Satellite Week und TV Times über das neue zehnteilige Historiendrama.

In den USA rührt der Pay-TV-Sender Starz schon seit Mitte Mai die Werbetrommel. Im Gegensatz dazu nennt die BBC den konkreten Ausstrahlungstermin sehr kurzfristig, wie im britischen Fernsehen üblich. Die einstündigen Episoden laufen sonntags in der Primetime ab 21.00 Uhr. Im Mittelpunkt stehen jahrzehntelange Machtkämpfe um den englischen Thron im 15. Jahrhundert, wobei entsprechend den Familienwappen eine rote Rose das Adelsgeschlecht der Lancasters symbolisiert und eine weiße Rose für das gegnerische Haus der Yorks steht. Philippa Gregory hat diese alte Feindschaft und die Schlüsselrollen von drei Frauen bereits erfolgreich in einer Romantrilogie geschildert, die wiederum die Vorlage für "The White Queen" bildet. In Deutschland sind die Bestseller unter den Titeln "Die Königin der Weißen Rose", "Der Thron der Roten Königin" und "Die Mutter der Königin" erschienen.

Ähnlich wie in den Romanen melden "Die Weiße Königin" Elizabeth Woodville (Rebecca Ferguson), die spätere Stammmutter der Tudor-Dynastie Margaret Beaufort (Amanda Hale) und "Die Tochter des Königmachers" Anne Neville (Faye Marsay) in der TV-Adaption ihre familiären Herrschaftsansprüche an. Nicht weniger als die Männer auf den Schlachtfeldern nutzen sie wild entschlossen ihre Möglichkeiten. Indem die machtbewussten Damen ihre Gegner auf ihre Weise aus dem Weg räumen, bereiten sie den Weg für ihre Söhne, Väter und Ehegatten. Die geschichtlichen Umwälzungen aus weiblicher Sicht decken ab 1464 mehr als 20 Jahre ab, bis Richard III. (Aneurin Barnard) als letzter englischer König in einer Schlacht fällt und der Rosenkrieg zu Gunsten der Lancasters endet.

Bis zu dieser Entscheidung schrecken die drei Frauen nicht vor Skandalen, Intrigen, Mord und Betrug zurück. Als Elizabeth allerdings erstmals auf König Edward IV. (Max Irons) trifft und Forderungen für ihre Kinder stellt, muss sie ihre Ängste überwinden, stand doch ihr verstorbener Ehemann treu zum feindlichen Geschlecht der Lancasters. "Aber zwischen ihnen fließt eine starke Energie", erläutert Newcomerin Rebecca Ferguson in der TV Times ihre Hauptrolle, ohne Beachtung der Politik "ist es sofort Liebe." Jungdarsteller Max Irons bestätigt die Ausstrahlungskraft von Elizabeth: "Sie begegnet ihm auf gleicher Höhe." In TV & Satellite Week erklärt die Schauspielerin, dass Edward bislang an Frauen gewöhnt sei, "die machen, was er will - als also Elizabeth nein zu ihm sagt, findet er sie faszinierend."


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/bbc-z...tarz-in-den-usa

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25.06.2013 17:59
#30 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

NBC gibt Starttermine 2013/14 bekannt





Als zweites US-Network hat NBC am Freitag die Termine bekannt gegeben, an denen seine Serien aus der Sommerpause zurückkehren werden.

Die TV-Saison 2013/14 startet in den USA offiziell am 23. September. An diesem Montag schickt NBC die 5. Staffel von "The Voice" mit alter Jury-Besetzung an den Start, sowie das neue Krimi-Drama "The Blacklist" mit James Spader ("Boston Legal").

Premieren in doppelter Länge erhalten "Law & Order: Special Victims Unit" am 25. September, sowie "Parks and Recreation" und die "Michael J. Fox Show" am 26. September. Weitere neue Donnerstags-Comedys starten dann eine Woche später.

Etwas länger gedulden müssen sich die Fans von "Grimm". Das Grusel-Drama kehrt erst am 25. Oktober mit der 3. Staffel zurück und startet dann am Freitagabend gemeinsam mit der neuen "Dracula"-Serie, in der Jonathan Rhys Meyers ("Die Tudors") die Titelrolle spielt.


Die NBC-Starttermine 2013/14
Montag, 23. September

20.00 Uhr: "The Voice" (5. Staffel)
22.00 Uhr: "The Blacklist" (neue Serie)


Dienstag, 24. September
20.00 Uhr: noch offen
21.00 Uhr: "The Voice"
22.00 Uhr: "Chicago Fire" (2. Staffel)


Mittwoch, 25. September
20.00 Uhr: "Revolution" (2. Staffel)
21.00 Uhr: "Law & Order: Special Victims Unit" (15. Staffel)


Donnerstag, 26. September
20.00 Uhr: "Parks and Recreation" (6. Staffel)
21.00 Uhr. "The Michael J. Fox Show " (neue Serie)
22.00 Uhr: "Parenthood" (5. Staffel)


Mittwoch, 2. Oktober
22.00 Uhr: "Ironside" (Neue Serie)


Donnerstag, 3. Oktober
20.30 Uhr: "Welcome to the Family" (neue Serie)
21.00 Uhr: "Sean Saves the World" (neue Serie)
21.30 Uhr: "The Michael J. Fox Show" (regulärer Sendeplatz)


Freitag, 25. Oktober
21.00 Uhr: "Grimm" (3. Staffel)
22.00 Uhr: "Dracula" (neue Serie)


noch kein Starttermin:
"Community" (4. Staffel), "Hannibal" (2. Staffel), "About A Boy" (neue Serie), "Growing Up Fisher" (neue Serie), "Undateable" (neue Serie), "Believe" (neue Serie), "Crossbones" (neue Serie), "Crisis" (neue Serie), "The Night Shift" (neue Serie), "Chicago PD" (neue Serie)


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/nbc-g...2013-14-bekannt

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25.06.2013 18:20
#31 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

The CW gibt Serien-Starttermine für 2013/14 bekannt





Das US-Network The CW hat seine Staffelstarttermine zur TV-Saison 2013/14 bekannt gegeben. Dem Konkurrenzdruck durch CBS, ABC, FOX und NBC versucht das kleinere Network, das auf ein junges Publikum spezialisiert ist, wie im Vorjahr mit späteren Premierenterminen aus dem Weg zu gehen.

Während die großen Vier die Mehrheit ihrer Serien bereits pünktlich zum offiziellen Saisonbeginn ab 22. September ins Rennen schicken, starten die neuen CW-Staffeln daher erst zwei bis drei Wochen später, wenn die großen Promo-Kampagnen der Konkurrenten weitgehend beendet sind.

Den Anfang machen "Hart of Dixie" und "Beauty and the Beast" am 7. Oktober. Die neunte "Supernatural"-Staffel beginnt am 15. Oktober und teilt sich auf dem neuen Sendeplatz am Dienstag einen Programmblock mit "The Originals", dem "Vampire Diaries"-Spin-Off, das am 10. Oktober in die fünfte Staffel startet.

Erst ab 25. Oktober wird "The Carrie Diaries" fortgesetzt, zusammen mit der neuen Staffel von "America's Next Topmodel", in der unter dem Motto "Guys and Girls" auch Jungs mitmachen dürfen. Die letzte Staffel von "Nikita" wird erst zur Midseason ausgestrahlt.


The CW-Starttermine 2013/14
Mo, 7. Oktober:

20.00 Uhr: "Hart of Dixie" (3. Staffel)
21.00 Uhr: "Beauty and the Beast" (2. Staffel)


Mi, 9. Oktober:
20.00 Uhr: "Arrow" (2. Staffel)
21.00 Uhr: "The Tomorrow People" (Neues Drama)


Do, 10. Oktober:
20.00 Uhr: "Vampire Diaries" (5. Staffel)
21.00 Uhr: "Reign" (Neues Drama)


Di, 15. Oktober:
20.00 Uhr: "The Originals" (Neues Drama)
21.00 Uhr: "Supernatural" (9. Staffel)


Fr, 25. Oktober:
20.00 Uhr: "The Carrie Diaries" (2. Staffel)
21.00 Uhr: "America's Next Top Model" (Reality Competition)


erst zur Midseason (ab Januar 2014):
Nikita" (Letzte Staffel), "Star-Crossed" (Neues Drama), "The 100" (Neues Drama)


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/the-c...2013-14-bekannt

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25.06.2013 18:26
#32 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten




CBS: Premierentermine der Herbstserien veröffentlicht


Das Network gab jetzt die Termine für die Premieren ihrer Shows im Herbst bekannt.



CBS hat seine Primetime-Premieren 2013/2014 verkündet. Am 23. September startet «How I Met Your Mother» mit einem einstündigen Opener zur finalen Staffel. Am Tag zuvor wird "Barney" Neil Patrick Harris Host der diesjährigen Emmy-Verleihung sein. Und fast alle anderen Herbst-Programmierungen von CBS werden ebenfalls in dieser Woche debütieren, außer die 90-minütige Staffelpremiere von «Survivor» am 18. September und das Showdebüt der Ensemble-Comedy «We Are Men» am 30. September.

Die ersten zwei neuen Serien auf dem Plan für die CBS-Saison 2013/2014 werden ihren Anfang direkt nach den Staffelstarts von «How I Met Your Mother» und «2 Broke Girls» machen. «Mom», produziert von Chuck Lorre, mit Anna Faris und Allison Janney, beginnt um 21.30 Uhr, gefolgt vom Thriller-Drama «Hostages» mit Toni Collette und Dylan McDermott. Die neuen Staffeln von «NCIS», «NCIS: Los Angeles» und «Person of Interest» werden am 24. September auf Sendung gehen, ehe «Criminal Minds» und «CSI» am 25. September ihre neuen Seasons eröffnen.

Ab dem 26. September erweitert CBS offiziell seinen donnerstägigen Comedy-Block um zwei Stunden, zunächst mit den neuen Folgen von «The Big Bang Theory» und «Two and a Half Men», danach mit den Serienstarts von «The Millers» und «The Crazy Ones». «Elementary» komplettiert das Donnerstags-Programm ab 22 Uhr.

«Hawaii Five-0» geht am 27. September in seine fünfte Staffel, erstmals freitags, zwischen «Undercover Boss» und «Blue Bloods». Der 29. September hält die neuen Episoden von «60 Minutes», «The Amazing Race», «The Good Wife» und «The Mentalist» bereit. Voraussichtlich am 24. Februar wird zudem das Midseason-Drama «Intelligence» aus den Startlöchern kommen.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64425/cbs-pr...veroeffentlicht

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28.06.2013 22:02
#33 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten




NBC plant seinen TV-Herbst


Das US-Network gibt die Starttermine für die neue Staffel «The Voice», die neue Serie «The Michael J. Fox» und weitere Formate bekannt.



Ende September erwartet NBC eine heiße Phase: Am 23. und 26. September etwa schickt das US-Network zwei seiner wichtigsten Neustarts des Jahres erstmals auf Sendung. Den Anfang macht die Thrillerserie «The Blacklist» mit James Spader in der Hauptrolle. Die Serie wird ab dem 13. September montags um 22 Uhr zu sehen sein – direkt im Anschluss an den Start der neuen Staffel «The Voice». Die neue Runde des quotenstarken Gesangscastings wird wieder mit den vier Coaches der Premierenstaffel aufwarten: Christina Aguilera, CeeLo Green, Adam Levine und Blake Shelton.

Am 26. September fällt dann der Startschuss für die autobiographisch angehauchte Comedyserie «The Michael J. Fox», die ihre Premiere um 21 Uhr mit einer Doppelfolge begeht. Im Vorfeld geht eine XL-Episode von «Parks and Recreation» an den Start, ab 22 Uhr wiederum zeigt NBC am 26. September die erste Folge der fünften «Parenthood»-Staffel.

Weitere wichtige Herbst-Starttermine: Am 24. September geht es um 22 Uhr im Anschluss an «The Voice» mit der zweiten Staffel «Chicago Fire» los, einen Tag später mit Season zwei von «Revolution» (um 20 Uhr) und Runde 15 von «Law & Order: SVU» (um 21 Uhr). «Dateline NBC» kommt am 27. September um 21 Uhr aus dem Startblock, die neue Actionserie «Ironside» wiederum am 2. Oktober um 21 Uhr. Die beiden neuen Comedys «Welcome to the Family» und «Sean Saves the World» starten einen Tag später um 20.30 respektive 21 Uhr. «Grimm» wiederum kehrt am 25. Oktober zurück – als Lead-In für die neue «Dracula»-Serie mit Jonathan Rhys Meyers. Los geht es um 21 Uhr mit «Grimm», der Serienneustart flimmert um 22 Uhr erstmals über die US-Bildschirme.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64533/nbc-plant-seinen-tv-herbst







The CW startet sein neues Fernsehjahr erst im Oktober


Das kleine Network wartet auch dieses Jahr bis zum Oktober, um seine neuen Serien und angestammten Hits zurück auf den Bildschirm zu bringen.



Senderchef Mark Pedowitz hält an seiner 2012 eingeschlagenen Strategie fest, beim kleinen Network The CW mit den eigenen Staffelstarts ins neue Fernsehjahr zu warten, bis die großen Sender ihr erstes Pulver an Neustarts und zurückkehrenden Formaten verschossen haben. Daher beginnt The CW erst am Montag, dem 7. Oktober, seine diesjährige Offensive an neuen Serien und Fortsetzungen bereits etablierter Serien. An diesem Abend paart der kleine Sender «Hart of Dixie» (um 20 Uhr, Foto) und «Beauty & the Beast» (um 21 Uhr) miteinander, während am 9. Oktober die Comicadaption «Arrow» als Lead-In für das neue Format «The Tomorrow People» dient.

Auch am Donnerstag, dem 10. Oktober, dient ein bereits bekanntes Format als Lead-In für einen Newcomer im Programm von The CW: Der Publikumshit «Vampire Diaries» eröffnet um 20 Uhr mit seiner neuen Staffel die Primetime, ehe das Kostümdrama «Reign» um 21 Uhr Premiere feiert.

Am 15. Oktober sieht es anders aus, denn ab dann wird «Supernatural» immer dienstags um 21 Uhr auf Sendung geschickt. Im Vorfeld der neuen Staffel der actionreichen und humorigen Mysteryserie wird die neue Serie «The Originals» zu sehen sein. Am Freitag, dem 25. Oktober, startet schlussendlich das «Sex and the City»-Prequel «The Carrie Diaries», das den Sendeplatz um 20 Uhr für sich beansprucht. Einzige Ausnahme von The CWs Abwartetaktik: Die Castingshow «America's Next Top Model» geht bereits am 2. August mit einer neuen Ausgabe an den Start.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64553/the-cw...erst-im-oktober







FOX nennt Starttermine seiner neuen Serien


Eine Woche früher als die anderen Networks wird FOX mit frischer Ware in den TV-Herbst starten. Drei Serien behält das Network allerdings noch bis November im Schrank.



Eigentlich beginnt die neue TV-Season in den USA erst am 23. September, doch das US-Network FOX schickt schon viele seiner neuen Serien früher on Air. Schuld daran sind die Baseball-Übertragungen: Damit die Serien nicht schon nach wenigen Wochen unterbrochen werden müssen und somit Gefahr laufen, Zuschauer zu verlieren, beginnt FOX schon eine Woche früher mit der Ausstrahlung neuer Ware.

So startet beispielsweise am Montag, dem 16. September um 20 Uhr die neunte Staffel «Bones», direkt danach läuft dann der Serienauftakt von «Sleepy Hollow». Einen Tag später, also am 17. September, bringt man erstmals «Dads» und «Brooklyn Nine-Nine» auf die Bildschirme. Danach folgen die Staffelpremieren von «New Girl» und «The Mindy Project». «Glee»-Fans sollten sich den 19. September anstreichen. Fans des Cartoon-Sonntags - «The Simpsons», «Bob’s Burgers», «Family Guy» und «American Dad» - sollten sich den 29. September vormerken.

Drei weitere Produktionen behält FOX aber noch zurück, sie sollen erst im November starten. Dazu gehört unter anderem «Almost Human», das erst am 04. November auf Zuschauerfang gehen darf. Für «Raising Hope» und «Enlisted» fällt der Startschuss sogar erst am 08. November.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64616/fox-ne...er-neuen-serien

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01.07.2013 15:13
#34 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten




FOX nennt Starttermine seiner neuen Serien


Eine Woche früher als die anderen Networks wird FOX mit frischer Ware in den TV-Herbst starten. Drei Serien behält das Network allerdings noch bis November im Schrank.



Eigentlich beginnt die neue TV-Season in den USA erst am 23. September, doch das US-Network FOX schickt schon viele seiner neuen Serien früher on Air. Schuld daran sind die Baseball-Übertragungen: Damit die Serien nicht schon nach wenigen Wochen unterbrochen werden müssen und somit Gefahr laufen, Zuschauer zu verlieren, beginnt FOX schon eine Woche früher mit der Ausstrahlung neuer Ware.

So startet beispielsweise am Montag, dem 16. September um 20 Uhr die neunte Staffel «Bones», direkt danach läuft dann der Serienauftakt von «Sleepy Hollow». Einen Tag später, also am 17. September, bringt man erstmals «Dads» und «Brooklyn Nine-Nine» auf die Bildschirme. Danach folgen die Staffelpremieren von «New Girl» und «The Mindy Project». «Glee»-Fans sollten sich den 19. September anstreichen. Fans des Cartoon-Sonntags - «The Simpsons», «Bob’s Burgers», «Family Guy» und «American Dad» - sollten sich den 29. September vormerken.

Drei weitere Produktionen behält FOX aber noch zurück, sie sollen erst im November starten. Dazu gehört unter anderem «Almost Human», das erst am 04. November auf Zuschauerfang gehen darf. Für «Raising Hope» und «Enlisted» fällt der Startschuss sogar erst am 08. November.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64616/fox-ne...er-neuen-serien

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02.07.2013 15:06
#35 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten




NBC sichert sich «The Bible»-Sequel


Der große Quotenerfolg in den USA wird um eine weitere Staffel fortgesetzt. NBC konnte sich das heißbegehrte Projekt sichern.



Beim zuletzt quotenschwachen Network NBC dürften in diesen Tagen die Sektkorken knallen, denn mit dem Sequel zu «The Bible» ist es dem US-Sender gelungen, eines der aktuell heißbegehrtesten Serienprojekte an Land zu ziehen. In einer Bieterschlacht setzte sich NBC gegen seine Konkurrenten - zu denen unter anderem auch der History Channel, der die Serie überhaupt erst auf die Mattscheibe brachte, gehörte - und darf somit bald «A.D.: Beyond the Bible» ausstrahlen.

In der Fortsetzung werden der Serienschöpfer Mark Burnett und dessen Frau Rima Downey (die unter anderem auch als Jungfrau Maria zu sehen ist), erneut als Executive Producer fungieren. Robert Greenblatt, Vorsitzender der National Broadcasting Company, sagte zum Deal: "Ich habe die Entwicklung von «The Bible» (...) verfolgt und wusste, dass die Geschichte nach Jesus' Kreuzigung alles andere als vorbei war. Tatsächlich ist das, was im Nachhinein passierte - im Grunde der Beginn des Christentums - sehr faszinierend."

Damit ist ein großer Quotenerfolg für NBC beinahe schon vorprogrammiert, denn mit durchschnittlich 11,36 Millionen Zuschauern lag «The Bible» im ersten Quartal dieses Jahres auf Platz zwei der meistgesehenen Serienstoffe des US-Kabelfernsehens. Einzig der internationale Megahit «The Walking Dead» hatte mit 11,42 Millionen noch eine minimal höhere Reichweite vorzuweisen.

Die erste Staffel der Miniserie umfasste zehn Folgen und rief bei den Kritikern sehr durchwachsene Reaktionen hervor. Demnach seien die biblischen Geschichten eher oberflächlich behandelt worden und auch visuell mache die Serie eher wenig her. NBC dürfte diese Kritik jedoch ähnlich egal sein wie dem deutschen Sender VOX, der in der kommenden TV-Saison das Format nach Deutschland bringen wird.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/64696/nbc-si...he-bible-sequel

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10.07.2013 13:43
#36 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

Parade's End


Christopher Tietjens ist, wie er selbst einmal bemerkt, ein Mann des 18. Jahrhunderts - nur dass er dummerweise Anfang des 20. Jahrhunderts lebt. Ein Gentleman der alten Schule, ein Aristokrat, dem Werte und Traditionen noch mehr bedeuten als Geld und Luxus - kurzum: ein Mann, der irgendwie aus der Zeit gefallen scheint. Benedict "Sherlock" Cumberbatch (auch als Oberbösewicht im neuen "Star Trek Into Darkness"-Kinofilm präsent) spielt ihn mit permanenter "stiff upper lip”, mit steif hochgezogener Oberlippe und strahlt dadurch ständig eine Art Verbissenheit aus - obwohl er es doch im Grunde mit all seinen Mitmenschen nur gut meint.

Gefühle sind hingegen nicht so seine Stärke. Darunter leidet seine ebenso lebenshungrige wie in ihrem goldenen Käfig gelangweilte Ehefrau Sylvia (Rebecca Hall), die er eher aus einer Laune heraus geheiratet hat, obwohl er keinerlei Leidenschaft für sie empfindet. Nachdem sie sich mit einer Affäre getröstet hat, nimmt er sie dennoch wieder auf, da so etwas wie Scheidung in seinem Wertekosmos unvorstellbar ist. Leidenschaftliches Begehren fehlt jedoch nicht, wenn er der jungen Frauenrechtlerin Valentine Wannop (Adelaide Clemens) begegnet, und die erwidert es auch. Da Ehebruch für Tietjens aber noch unvorstellbarer ist, schmachten beide einander meist unglücklich an und still vor sich hin. Und dann ist da noch der Erste Weltkrieg, der sich erst leise im Hintergrund ankündigt und dann in der dritten Folge in aller Brutalität ausbricht, die auch Tietjens mit voller Wucht trifft. Denn der verzichtet kurzerhand auf eine Führungsposition, da er seinen Platz "eher in den Schützengräben" sieht, wie er seinem Vorgesetzten im Amt für Statistik entgegenschleudert.







Die von der BBC mit Unterstützung von HBO produzierte sechsteilige (im Original anders geschnittene und daher nur fünfteilige) Miniserie "Parade's End - Der letzte Gentleman" war 2013 in mehreren Kategorien für die britischen 'BAFTA'-Fernsehpreise nominiert, ging allerdings leer aus. Es ist die Verfilmung einer Romanreihe, die Ford Madox Ford bereits 1924-28 schrieb - just jener Madox Ford, über dessen äußere Erscheinung Hemingway wenig schmeichelhaft schrieb: "Er hielt sich aufrecht wie ein wandelnder, gut gekleideter, hochgestülpter Schweinskopf." Drehbuchautor Tom Stoppard ("Anna Karenina", Oscar für "Shakespeare in Love") machte daraus ein gemächlich voranschreitendes Sittengemälde, das Regisseurin Susanna White elegisch in Szene setzte. Mit Klassikerverfilmungen hatte die schon reichlich Erfahrung, hat sie doch bereits Charles Dickens' "Bleak House" und Charlotte Brontës "Jane Eyre" als Miniserien für die BBC verfilmt (aber auch mit HBO durch ihre Arbeit an David Simons "Generation Kill" schon Erfahrungen gesammelt). In ihrer "Parade's End"-Adaption wird viel (Belangloses) geredet und noch mehr vielsagend geschwiegen. Sie zeigt eine Welt, die in ihrer Sinn- wie Lieblosigkeit dem Untergang geweiht war: die Welt des britischen Adels, der Großgrundbesitzer, der Lords und Dames, die nicht begreifen wollten, dass der bürgerliche "Pöbel" schon längst dabei war, ihnen ihren angestammten Platz streitig zu machen.

Die von ihrem Ehemann mit Liebesentzug bestrafte Sylvia mag in ihrem Streben nach persönlichem Glück schon nicht mehr ganz in diese Welt passen, beugt sich aber noch weitgehend den Konventionen ihrer Peer Group: ihre Affären spielen sich selbstverständlich verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit ab. Für den Aufbruch in eine neue Gesellschaft steht hingegen die zweite weibliche Hauptfigur, die Sufragette Valentine, die mit ihrer Mutter ein kritisches Journal betreut und auf den Straßen für das Frauenwahlrecht demonstriert. Es ist umso tragischer, dass diese - bis zu einem gewissen Grad - emanzipierte Frau ausgerechnet durch die unerfüllte Liebe zu einem Mann daran gehindert wird, ihr Glück in einem selbstbestimmten Leben zu finden. Es ist aber gerade diese Ambivalenz, die die Darstellung der bisher kaum bekannten Adelaide Clemens so faszinierend macht. Ohne Zweifel ein vielversprechendes Talent, das auch Hollywood nicht verborgen geblieben ist, war sie danach doch sowohl in Baz Luhrmanns "Der große Gatsby" im Kino als auch in der neuen Sundance-Channel-Serie "Rectify" zu sehen.

Leider ist "Parade's End" trotz der interessanten Themen und teils hervorragenden Schauspieler größtenteils zu behäbig und auch zu konventionell inszeniert, um wirklich zu fesseln. Susanna White ergeht sich meist in Totalen der britischen Küste und prunkvoller Herrenhäuser, reiht Tischgespräch an Jagdgesellschaft, fast als wäre man in einer Proust-Verfilmung. Das dürfte viele Zuschauer vor arge Geduldsproben stellen. Nur selten durchbricht sie die Inszenierung nach Lehrbuch mit Spiegeleffekten oder kurzen Traumsequenzen. Die Schrecken des Krieges werden hingegen zumindest in den ersten drei Folgen eher am Rande abgehandelt: Kaum ist Tietjens an der Front, liegt er auch schon verletzt und geistig verwirrt im Lazarett und ist zwei Szenen später auch bereits wieder im heimischen London. Da bleiben nur die ebenso spärlichen wie kurzen Begegnungen zwischen ihm und seiner Angebeteten, um die Zuschauer bei der Stange zu halten. Was die Frauen allerdings alle an diesem so kontrollierten Mann anzieht, bleibt - zumindest für den männlichen Betrachter - etwas unverständlich. Vielleicht ist es ja das, was Valentine schon bei ihrem ersten Gespräch, bei dem sie alleine sind, anspricht: "Sie bedenken alles, während die meisten Männer nicht einmal in der Lage sind, überhaupt zu denken." Gefilmt ist diese Einstellung von hinten, aber man kann sich vorstellen, wie daraufhin selbst Tietjens’ Oberlippe sich zu einem Lächeln verzieht.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/paradesend




Family Tree


Was braucht man für eine neue Comedyserie? Man nehme: einen 30-jährigen Slacker, der nicht so recht weiß, wohin mit seinem Leben; seinen besten Freund, einen nervigen Freak; seine Schwester, die nirgendwo ohne ihre Handpuppe hingeht (einen Affen, durch den sie ungefiltert ihre Gedanken ausdrücken kann); und schließlich den Vater, der den ganzen Tag alte Sitcoms guckt, die nur er lustig findet. Fertig ist das Comedyformat! Das dachten sich anscheinend zumindest die Verantwortlichen bei HBO und der BBC, die "Family Tree" in Auftrag gegeben haben.

Tom Chadwick (Chris O'Dowd) ist gerade von seiner Freundin verlassen worden und hat zudem auch noch seinen Job verloren. Während er noch Trübsaal bläst, hat sein Vater ihm und seiner Schwester Bea (Nina Conti) eine dringende Mitteilung zu machen. Der versammelten Familie eröffnet Vater Keith (Michael McKean), dass eine Großtante gestorben ist - die Tom und Bea überhaupt nie kennengelernt haben. Die geheuchelte Anteilnahme ist schnell verflogen, denn sie hat Tom etwas hinterlassen: eine Truhe mit Erinnerungsstücken. Darin findet dieser unter anderem ein altes Foto eines Mannes in stattlicher Uniform, den er für seinen Urgroßvater hält. Mit Hilfe des Antiquitätenhändlers Mr. Pfister (Ko-Serienschöpfer Jim Piddock) und einem skurrilen Experten für historische Fotografien begibt sich Tom auf die Suche nach seinen familiären Wurzeln - und entdeckt dabei wohlgehütete Geheimnisse und unerwartete Lebensläufe.

Das klingt zunächst alles nicht reizlos, aber auch nicht gerade nach einem Stoff, der danach schreit, eine Fernsehserie daraus zu machen. Christopher Guest ("This is Spinal Tap") und Jim Piddock meinten jedoch, genau das tun zu müssen. Die BBC und US-Kultseriensender HBO fungierten als Produzenten, wobei erstere den größeren Einfluss gehabt zu haben scheint, zumindest wirkt das Ergebnis wie eine durch und durch britische Serie: Die ersten Folgen spielen in London und Umgebung, die Besetzung besteht überwiegend aus Briten (und dem Iren O'Dowd als Hauptdarsteller), Tonfall und Humor sind typisch britisch. Allerdings brechen die "Helden" in den späteren Folgen noch nach Maryland auf, denn es stellt sich heraus, dass die Chadwicks auch amerikanische Vorfahren hatten.

Der Begriff Comedy ist bei den Produktionen von HBO und seinem Pay-TV-Konkurrenten Showtime ohnehin sehr dehnbar, sind doch unter diesem Label verkaufte Serien wie "Girls" oder "The Big C ... und jetzt ich!" oftmals nicht witzig im klassischen Sinn und enthalten mindestens ebenso starke dramatische Elemente. Auch "Family Tree" ist alles andere als auf Pointe geschrieben. Ein Problem ist jedoch, dass die Dialoge hier noch weniger zum Lachen einladen und nur selten zum Schmunzeln. Das größere Problem ist, dass die Ausgangssituation auch kein besonderes dramatisches Potential birgt. Autor und Regisseur Guest und sein Partner Piddock erzählen die (Sinn-)Suche ihres Protagonisten als Mischung aus gefaketem dokumentarischem Material wie Fotos und Schwarzweiß-Filmen (sowie Szenen aus ebenfalls fiktiven Sitcoms), "normalen" Dialogszenen und Mockumentary-Einschüben. In Letzteren sprechen die Figuren direkt in die Kamera, als würden sie für eine Fernsehsendung interviewt - ein insbesondere in britischen Sitcoms von "The Office" bis "Derek" gerne bemühtes Stilmittel, dessen Sinn sich hier (wie meistens) überhaupt nicht erschließt. Wer sollte eine TV-Reportage über dieses Thema machen wollen? Der Geschichte fügen diese Einschübe zudem nichts hinzu.

Wobei Geschichte hier ohnehin ein zu großes Wort ist, da im Grunde nichts passiert, außer dass man die Chadwicks samt Bekannten in ihrem ebenso skurrilen wie profanen Alltag begleitet. Das ist mal mehr unterhaltsam, etwa wenn Vater Keith sich beim Ansehen seiner geliebten Sitcoms als Einziger vor Lachen wegschmeißt, und mal weniger, etwa wenn Oberfreak Pete mal wieder in ein Fettnäpfchen tritt. Richtig lustig ist es eigentlich nur, wenn Bea durch ihren Affen Fremde beleidigt und sich dabei um Kopf und Kragen redet. Chris O'Dowd, vor kurzem noch als Jessas überstürzt geheiratetem Ehemann in der zweiten "Girls"-Staffel zu sehen, spielt den orientierungslosen Sinnsucher Tom überzeugend und sympathisch, Tom Bennett ist als dessen ständiger Begleiter Pete mit breitestem Akzent und Großmaulattitüde allerdings nur schwer erträglich.

Wenn Tom auf den Spuren seines Urgroßvaters dessen "Karriere" am Theater erkundet und dabei erfährt, dass der Ahne jahrzehntelang das Hinterteil eines Pferdes verkörperte (während sein Langzeit-Partner den Kopf und die Vorderbeine für sich beanspruchte), und dann Toms Führer noch betont, sie seien die Besten in diesem Genre gewesen, ist das durchaus alles sehr charmant. Aber eben nicht gerade das, was man von einer neuen Serie des Klassenprimus' HBO erwartet. Weder ist das Thema von "Family Tree" so relevant wie das von "Girls", noch sind die Figuren so zwingend wie die herrlich schrägen Typen im leider viel zu früh abgesetzten "Bored to Death". Das kann man zwischendurch schon mal gucken, zumal die erste Staffel eh nur aus acht knapp halbstündigen Episoden besteht. Aber man verpasst halt auch nichts, wenn man es nicht schaut. Aus der Idee hätte mit etwas Straffung ein guter 80- oder 90-minütiger Independentfilm werden können, den man sich gerne auf arte oder 3sat angesehen hätte. Für eine faszinierende Serie, die man über einen längeren Zeitraum Woche für Woche wieder einschaltet, eignet sie sich offensichtlich nicht. Im Programmplan von HBO wirkt sie gar wie ein weiteres Indiz dafür, dass die großen Zeiten des Kanals als Heimat bahnbrechender Serien schon seit längerem vorbei sind.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/familytree




Hemlock Grove



Im ersten Bild: ein Eis. In der Hand gehalten wird das Eis von einem Upir: Er heißt Roman und sieht aus wie ein attraktives, blasiertes High-School-Kid. Was ist ein Upir? Keine Ahnung, erklärt wird es nicht. Ich schätze mal: ein Vampir. Während also Roman das Eis in der Hand hält, in einem Candy Shop im Stil der 1950er Jahre, zoomt die Kamera langsam an ihn heran. Das wirkt sehr surreal. Nach fünf Sekunden weiß man dann, was "Hemlock Grove" gerne wäre: verstörend und abseitig. Letzteres stimmt, doch über Ersteres bin ich mir nicht sicher. Vielmehr scheint es, als könne sich diese nach "House of Cards" zweite exklusiv für Netflix produzierte Serie nicht entscheiden, was sie sein will: Horror? Krimi? Absurde Komödie? Alles davon wäre ihr nicht gelungen. Ein Unikum, immerhin, das ist sie.

Produzent Eli Roth, der auch die Pilotfolge inszenierte, kennt man als treibende Kraft des Torture-Porn-Kinotrends ("Hostel") und auch als Darsteller in Tarantinos "Inglourious Basterds". Wer die ersten Folgen von "Hemlock Grove" sieht, wird von ungläubigem Staunen ins entnervte Ächzen verfallen und wieder zurück. Wird sich hier an "Twin Peaks" orientiert, worauf schon der Titel hindeutet, der sich auf den Spielort der Serie bezieht, ein fiktives Stahlstädtchen in Pennsylvania? Oder handelt es sich hier um ein Mash-Up der ewigen "Twilight"-Dichotomie aus Werwölfen und Vampiren? Mit Sex und Blut und übersinnlichem Tralala, genau so wie in "True Blood"?

Zurück zunächst zu Roman, dem Upir. Blasierter Teenie, surreal kadriert. Gespielt wird er vom jungen Schweden Bill Skarsgard, Bruder des "True Blood"-Mimen Alexander Skarsgård. Ohne das Eis fertiggeschleckt zu haben, folgt er einer jungen Prostituierten, und bald schon treibt er es mit ihr in seinem schicken Retro-Cabrio. Nach 30 Sekunden hüpfen die ersten Brüste durchs David Lynch-artig eingerichtete Bild. Während dieser Nummer schneidet sich Roman mutwillig in den Finger und beschmiert die Penetrierte mit seinem Blut: "You're so weird, Roman, but I like it!" Damit spricht die Frau den ersten albernen Oneliner von sehr vielen, die noch kommen werden - Dialoge fürs Beknackten-Poesiealbum. Die Blut-Nummer scheint übrigens ein Fetisch von Roman zu sein: Später wird er einmal einer menstruierenden Mitschülerin aufs Klo folgen, um sie dort oral zu befriedigen.

Doch vor dem Nachtisch kommt's heftig: Eine Cheerleaderin namens Brooke Bluebell (ganz klar eine Laura-Palmer-Figur) turnt auf dem Football-Feld herum, kurz darauf schäkert sie im Unterricht mit der Physiklehrerin. Die Lehrkraft lädt sie zu sich ein. Auf dem Weg zum Tête-à-Tête rummst dann etwas Gewaltiges in Bluebells Auto - und kurz darauf liegt die junge Schöne ausgeweidet in einem Spielplatzhäuschen; notiert wird, dass der Täter - ein furchtbares Tier? - zunächst ihr Geschlecht wegfraß. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass das Frauenbild von "Hemlock Grove" fragwürdig ist: Zwischen Femme Fatale und Freak tut sich nicht viel. Von der Anfangsnackten und der lehrenden Lesbierin ist im weiteren Handlungsverlauf übrigens keine Rede mehr - Wegwerffiguren dieser Art sind in dieser Serie wie Sand am Meer vorhanden.

Der Mord wird nicht der letzte sein - Zeit also für einen Blick aufs übrige Personal. Da sind zunächst die superreichen Godfreys, ein inzestuös verbandelter Familienclan, dem das Städtchen Hemlock Grove quasi gehört. Wenn sie einen Vergnügungspark für sich alleine mieten wollen, dann tun sie das einfach. Ein wolkenhoher Pharma-Turm reckt sich computergeneriert aus dem Provinzkaff empor, die Godfrey-Firma betreibt darin mysteriöse Experimente. Ob der brabbelnde Mann etwas damit zu tun hat, der in Folge zwei durchs Dickicht streift? Vielleicht. Die eingeheiratete Chefin der Firma heißt Olivia und wird mit wogendem Korsett und vampireskem Blitzen in den Augen vom früheren Bond-Girl Famke Janssen gespielt. Sie ist die allein erziehende Mutter von Roman und hat offenbar was mit ihrem Knaben vor. Dessen Vater brachte sie einst, wie eine ungeschickt früh eingestreute Rückblende enthüllt, eigenhändig um. Eine angeblich immer noch geheime Sex-Affäre hat sie mit ihrem Schwager, dem permanent seine Intellekto-Brille zwirbelnden Psychiater Dr. Norman Godfrey, gespielt von Dougray Scott, den man (etwa in "Desperate Housewives") schon deutlich besser gesehen hat. Zugestanden: Er hat wirklich hölzerne Textzeilen zu bewältigen. Norman ist verheiratet und hat eine Tochter, die schwanger ist und fest davon überzeugt ist, dies von einem Engel zu sein. Eine unbefleckte Empfängnis? Verdächtigerweise sieht ihre Engelsvision aus wie ihr Cousin Roman. Des Weiteren treten auf: Romans merkwürdige, dauerschnaufende, zwei Meter hohe Schwester mit Perücke und Zyklopen-Auge, ein rabiater Pharma-Wissenschaftler, der ermittelnde Sheriff sowie die blässliche Schülerin Christina (Freya Tingley in einem Part, den früher mal Christina Ricci hätte übernehmen können), die in jeder ihrer Szenen verkünden muss, sie sei an den Motiven anderer Menschen interessiert, da sie Schriftstellerin werden wolle.

Und dann kommt fahrendes Volk in die Stadt! Auch das Zigeunerbild von "Hemlock Grove" ist unzweifelhaft zweifelhaft. Mutter Rumancik (Lili Taylor, "Six Feet Under") und Sohn Peter (Landon Liboiron, ein Robert Pattinson-Epigone) kommen von wer-weiß-woher, ziehen in einen Trailer am Waldrand und trinken viel: Das ist nur der Anfang einer ganzen Reihe Ziganismus-Klischees. Von Anfang an geht das Gerücht, der dunkelhaarige Junge und neue Mitschüler müsse als Zigeuner doch bestimmt ein Werwolf sein. Fast schon ist man empört über derartige Anschuldigungen, als man erfährt: Potzblitz, Peter ist tatsächlich ein Werwolf! Schon in der zweiten Folge steht er splitternackt vor Roman im Wald, als ihm die Augen aus dem Kopf platzen und sich eine Wolfsschnauze von innen durch sein Gesicht frisst, nur um kurz darauf die abgeplatzten Hautteile seines menschlichen Ichs aufzufressen. Warum das? Keine Ahnung - es bleibt genauso rätselhaft wie die Szene, in der Christina eine vermeintliche Latexleiche mitten im Wald auf den Mund küsst, um erst dann zu merken, dass diese echt ist.

Roman und Peter - zwei Außenseiter mit Geheimnis - haben sich am Ende der Pilotfolge als Protagonisten der wirren Story etabliert. Es ist wohl der Haupthandlungsstrang: Gemeinsam suchen die beiden den Mörder, der vielleicht ein "Vargulf" ist, eine Art mutierter Werwolf, vielleicht aber auch was ganz anderes. Beide schmachten sich dabei derart an, dass es schwerfällt, die homoerotischen Subtexte nicht als Absicht der Autoren abzutun. Wie man eben überhaupt nie weiß, was mit dieser Serie anzufangen ist: Wirklich langweilig ist sie nicht, aber trotz Splatter-Einlagen auch nicht spannend. Einen überzeugenden Tonfall findet sie nicht. Sie ist zwar komisch, aber unfreiwillig - glaube ich zumindest. Ästhetisch verneigt sie sich in viele Richtungen (von Lynch über Kubrick, dessen Flurfahrten aus "Shining" zitiert werden, bis zum Gloss aus "Twilight" und "True Blood"), ohne dabei irgendwo anzukommen. Ein treibender Plot wird auch nach Folge drei noch gesucht. Ein verunglücktes Tohuwabohu also? Kann schon sein. Vielleicht aber wird "Hemlock Grove" eines Tages Kult sein und vor allem wegen jener zahlreichen Fragmente in Erinnerung sein, die man getrost unter purem Camp verbuchen kann - zum Beispiel die Figur der Dr. Clementine Chasseur, eine lesbische Ermittlerin aus der Abteilung "Fish & Wildlife", die einem religiösen Drachenorden angehört und das Mördertier erschnüffeln möchte. Was die glutäugige Kandyse McClure ("Battlestar Galactica") da schauspielerisch abliefert, das kann nur parodistisch gemeint sein! Der schönste Moment: Sie verdächtigt den hemdlos vor ihr stehenden Peter des Werwolfseins - er sei ja schon ziemlich haarig. Kurios nur, dass Darsteller Liboiron über keine nennenswerte Körperbehaarung verfügt. Womöglich ist am Ende die ganze Serie so: Jungmännerflaum, der sich als Pelzmonster tarnt.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/hemlockgrove




Rectify



Daniel Holden (l.) ist zurück. Wie reagiert die Familie um Mutter Janet (J. Smith-Cameron, M.) und Schwester Amantha (Abigail Spencer, 2. v. r.)?


Halb erstickte Schreie der Trauer und des Schmerzens sind es, die die Mutter von Daniel Holden zu Beginn der Pilotfolge von "Rectify" ausstößt, und diese Schreie zeigen, dass die Geschichte, die da beginnt, eine ist, die bereits langes Leid mit sich herumschleppt: 19 Jahre lang saß Daniel im Todestrakt eines Gefängnisses in Georgia, tief unten im Bible Belt, im Herz der amerikanischen Südstaaten. Verurteilt wurde er seinerzeit mit knapp 18 Jahren für die Vergewaltigung und den Mord an einer Mitschülerin. Gestanden hatte er damals erst nach 36 Stunden Verhör. Danach lebte er mit seiner Exekution vor Augen, bis ein neuer DNA-Test das Urteil plötzlich annullierte. Zu Beginn der Serie kommt der Todeskandidat frei. Als unschuldig gilt er damit aber nicht.

"Rectify", die von der US-Kritik ziemlich einhellig und völlig zu Recht bejubelte erste Originalserie des Sundance Channels, beginnt als Erzählung in progress. Sehr vieles liegt dabei in der Vergangenheit: die grausame Tat Anfang der Neunziger, die langjährigen Bemühungen der Familie, den Sohn freizubekommen und auch die Veränderungen im Leben der Beteiligten. Und Daniel Holden steckt plötzlich mittendrin im Heute, ein Enddreißiger, der als Teenie zuletzt in Freiheit lebte. Wie versteinert wirkt er, in sich gekehrt, im Sprechen und in den Bewegungen langsam. Darsteller Aden Young, ein bislang wenig aufgefallener Schauspieler aus dem Hollywood-Mittelbau, ist perfekt für die Rolle: Er ist groß und kräftig und wirkt dennoch wie entrückt, und wenn er, was er selten tut, den Kopf hebt und die Kamera ihm in die traurigen Augen blickt, spielt sich darin das Drama eines Mannes ab, der sein gesamtes Erwachsenwerden verpasste, der 20 Jahre mit Schimpf, Schuld und Schande lebte und, was noch schlimmer ist, weiß, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird. Denn wie in jedem Dorf, das mit der Bürgerwehr gegen freigelassene Sexualstraftäter mobilmacht, stellt auch Daniels Heimatstädtchen klar: Daniel ist nicht willkommen. Der ehemalige Staatsanwalt, inzwischen Senator, will einen neuen Prozess und den immer noch Hauptverdächtigen zurück in die "death row" schicken, schon allein, um nicht als jemand dazustehen, der falsches Recht sprechen ließ.

Daniel zieht derweil zurück ins Haus seiner Mutter (J. Smith-Cameron als blonde Südstaatenmatrone), die neu geheiratet hat und immer noch vor allem Hausfrau ist. Daniels Schwester (stark: Abigail Spencer, "Cowboys & Aliens", "Burning Love") ist extra aus Atlanta zurückgezogen, um sich um den Bruder zu kümmern, an dessen Unschuld sie keine Zweifel hegt. Außerdem hat sie eine Affäre mit Daniels neuem Anwalt Jon (Luke Kirby, "Take this Waltz"). Teddy (Clayne Crawford), der Sohn des Stiefvaters, ist da deutlich skeptischer - vor allem plagt ihn die Sorge, dass der Rufs des Autoreifenladens, den er mit dem Vater zusammen führt, unter Daniels Rückkehr leiden könnte. Teddys junge Frau Tawney (Adelaide Clemens aus "Parade's End - Der letzte Gentleman"; ein Michelle-Williams-Typ) ist tief religiös und vor allem darum bemüht, den Ex-Sträfling in den Schoß der Kirche zu überführen. Oder womöglich auch in ihren eigenen Schoß? Jared, Stiefbruder im Teenie-Alter, komplettiert den Familienreigen.

So wie draußen die Feindseligkeit auf Daniel lauert, wird er innerhalb der Familie von allen Seiten genau wie jener Teenager behandelt, als der er vor der Mordtat in aller Erinnerung geblieben ist. Teddy zum Beispiel schenkt ihm ein Sexheft - 'to get your mind right' -, und prompt wird Daniel beim Masturbieren erwischt. Schamgefühle wie zu High-School-Zeiten: Dieser Mann wird sich befreien müssen aus einem fast klaustrophobischen Klammergriff. Er ist umringt von Menschen, die es entweder zu gut oder zu böse mit ihm meinen.

Von der ersten Sequenz an formt sich daraus ein vielversprechender Plot, und doch mag der Zuschauer diesem Setting zunächst durchaus mit Skepsis begegnen: Die Kammermusik auf der Tonspur klimpert prätentiös, die mit viel Tauf- und Jesus-Symbolik operierende Regie wirkt ein wenig zu sehr von der eigenen Bedeutungsschwere ergriffen, und mitunter könnte fast der Eindruck entstehen, es ginge hier zuvörderst um eine Art Kasper-Hauser-trifft-Forrest-Gump-Gestalt, die mit Stauneaugen ein neues Universum erkundet, nach dem Motto: Was sind Handys und DVDs? Ganz schlau wird man jedenfalls nicht aus Daniel: Meistens spricht er schleppend und in kurzen Sätzen, dann wieder brechen beinahe lyrische Tiraden aus ihm heraus - etwa wenn er dem Stiefbruder die brutalen Knastschikanen schildert. Oder wenn er mit seiner Mutter über Platons Höhlengleichnis parliert.



Rückblende: Daniel Holden (Aden Young) wartete zwei Jahrzehnte lang auf seine Hinrichtung.


Allmählich aber schwinden diese Vorbehalte: "Rectify" wird mit jeder Folge besser. Das Erzähltempo ist langsam und lässt ebenso Platz für lange Dialogsequenzen wie für epische Momente der Stille, und so erhalten auch die Darsteller viel Raum für Nuancen. Die Hauptfiguren "wachsen", ihre Beziehungen untereinander modellieren sich heraus, erste Verschiebungen werden erkennbar: Daniel etwa fühlt sich zu Tawney hingezogen, deren Mann Teddy das sofort spürt. Zwischen den Männern entwickelt sich ein fataler Antagonismus. Die Mutter ist latent depressiv, die Schwester führt einen Stellvertreterkampf, und was wiederum Tawney alles unter ihrem Glauben vergraben haben mag, das wird noch zu erkunden sein. Auf dem Soundtrack kommentieren das Indie-Acts wie Bon Iver oder Sharon van Etten.

Serien-Schöpfer Ray McKinnon, sonst vorrangig Schauspieler (Reverend Smith aus "Deadwood"), umgibt seinen Main Cast mit sehenswerten Nebenfiguren: Sheriff Daggett etwa, der im Auftrag des Senators gegen Daniel ermitteln soll, aber über Restschimmer von Redlichkeit verfügt. Oder die beiden windigen Zeugen der Mordtat. Der nerdige Immobilienmakler. Oder die in die Jahre und in die Kilos gekommene Ex-Mitschülerin von Daniel, die dem Entlassenen nicht ganz uneigennützig "ihren Körper anbietet". In der wunderbar versponnenen fünften Episode verwischen dann Traum und Wirklichkeit: Nachts steigt Daniel in den Lieferwagen eines merkwürdigen Mannes ein, der ihn zum Komplizen eines surrealen Ziegendiebstahls macht und im Wald zu einer einsamen Statue führt, um dort mit ihm zu ringen. Ist dieser Fremde, gespielt von McKinnons "Deadwood"-Kollegen W. Earl Brown, der Teufel? Zuvor schon hat der großartige, inzwischen 88-jährige Hal Holbrook (oscarnominiert für "Into the Wild") einen sagenhaften Auftritt als Daniels Ex-Verteidiger. Desillusioniert hockt er im in seinem Sessel und blafft den idealistischen Jon an: "Wenn Sie glauben, dass wir in modernen Zeiten leben - watch yourself!"

Interpretationsansätze liefern zudem die zahlreichen Rückblenden in Daniels Zeit in der winzigen Todestrakt-Zelle. Durch den Luftschacht kommunizierte er dort mit einem netten und einem psychopathischen Zellennachbarn - eine Konstellation, die an Stephen-King-Szenarien ("Green Mile", "Die Verurteilten") erinnert, doch im von McKinnon selbst inszenierten und mit einem schön doppelbödigen Schlussbild glänzenden Staffelfinale ein Eigenleben gewinnt. Dazwischen lässt "Rectify" stets Platz für die Tragikomik Daniels, der mit seinem Leben nirgendwo anders anzuknüpfen weiß als an seinem 17. Lebensjahr, an die frühen Neunziger also, als man noch die Stone Temple Pilots auf dem Walkman hörte. Hilflos zockt er wieder "Sonic the Hedgehog" und hört die alten Mixtapes. Bis schließlich die rachsüchtigen Mitbürger zur Tat schreiten.

Die nur aus sechs Folgen bestehende erste Staffel von "Rectify" fühlt sich an wie das Vorspiel zu etwas weit Größerem. Das Figurengefüge schreit praktisch nach einem längeren Spannungsbogen, dessen geringstes Problem übrigens die Frage ist, ob Daniel tatsächlich schuldig ist oder nicht. "Rectify" erzählt vielmehr von Resozialisierung unter argwöhnischem Vorbehalt und davon, wie es sich mit dem Zweifel lebt in einem Umfeld, in dem jeder Grund genug zu haben scheint, sich eine eigene Wahrheit zu schaffen. Ray McKinnon ist mit dieser ersten Staffel ein Highlight der Saison geglückt - neue Folgen sind schon bestellt.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/rectify




The Fosters



Stef (Teri Polo, 2. v. l.) und Lena (Sherri Saum, 3. v. l.) und ihre moderne Patchwork-Familie.


Die Fosters sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch - nun ja, einem sehr modernen Bilderbuch. Die Eltern sind ein lesbisches Paar: Stef (Teri Polo) ist eine weiße Polizistin, ihre Partnerin Lena (Sherri Saum) eine afro-amerikanische Lehrerin. Bei ihnen leben: Brandon (David Lambert), der 16-jährige leibliche Sohn Stefs aus deren geschiedener Ehe sowie die adoptierten mexikanischen Geschwister Jesus (Jake T. Austin) und Mariana (Cierra Ramirez). In der Pilotfolge nehmen die beiden Frauen die 16-jährige Callie (Maia Mitchell) frisch aus dem Jugendknast als Pflegekind mit nach Hause, am Ende der Folge kommt noch deren kleiner Bruder Jude (Hayden Byerly) hinzu. Die beiden sollen eigentlich nur ein paar Tage bleiben, bis sich neue Pflegeeltern für sie gefunden haben; der erfahrene Zuschauer weiß aber natürlich sofort, dass sie ihnen und uns dauerhaft erhalten bleiben.

"A new kind of family" ist der aktuelle Senderclaim von ABC Family, dem Kabelsender, bei dem "The Fosters" in den USA läuft. Und diesen Slogan haben die Serienschöpfer wirklich wörtlich genommen: Ihre Protagonisten sind die idealtypische moderne Patchwork-Familie, in der nicht nur Kinder verschiedener leiblicher Eltern leben, sondern die einzelnen Mitglieder auch noch unterschiedliche Hautfarben haben und die Familienoberhäupter ein gleichgeschlechtliches Paar sind. Das wird einerseits als erfrischende Normalität dargestellt, ist andererseits aber in dieser Häufung auch ein bisschen dick aufgetragen. Dazu trägt auch der sprechende Name der Familie bei, denn "foster parents" sind im Englischen Pflegeeltern. Dass ausgerechnet die Polizisten-Mum dann auch noch ein straffällig gewordenes Mädchen aufnimmt, macht die Ausgangssituation nicht glaubwürdiger. Man vergisst diese Überkonstruktion aber schnell, da die Familie trotz aller dramaturgisch erforderlichen Reibungen und Probleme von Anfang an überraschend harmonisch wirkt. Spätestens am Ende der dritten Folge, wenn sich die ganze Gemeinschaft zum abendlichen Monopoly-Spielen versammelt, möchte man als Zuschauer am liebsten auch am Wohnzimmertisch Aufnahme finden.

Wir erkunden diesen ungewöhnlichen Haushalt zunächst mit den Augen Callies, des jüngsten (und kurz darauf nur noch zweitjüngsten) Neuzugangs. Geprägt durch ihre Erfahrungen mit einem prügelnden Vater und wechselnden Pflegefamilien, ist die toughe Teenagerin erst einmal misstrauisch, was all die gezeigte Harmonie und Fürsorge betrifft. Auf der anderen Seite sind auch ihre neuen Stiefgeschwister ihr gegenüber reserviert, weil eine Jugendliche mit quasi krimineller Vergangenheit nicht so recht in die heile Welt des (Ersatz-)Elternhauses zu passen scheint. Sehr schnell merken aber alle, inklusive den Zuschauern, dass Callie ihr Herz am rechten Fleck hat und andere Familienmitglieder viel größere Geheimnisse haben. Da ist etwa Mariana, die sich per Internet regelmäßig mit ihrer leiblichen Mutter verabredet (die sie und ihren Bruder als kleine Kinder einfach zurückgelassen hat) und ihr Geld mitbringt. Und das muss sie schließlich erst einmal auftreiben. Bei Brandon, dem ältesten Sohn, sind es eher typische Teenagersorgen, mit denen er sich herumschlagen muss. Seine Freundin sieht es nämlich gar nicht gerne, dass er sich mit seiner etwa gleichaltrigen neuen 'Schwester' blendend zu verstehen scheint.



Die 16-jährige Callie (Maia Mitchell) wird von den Fosters aufgenommen.


Was in schriftlicher Form alles reichlich klischeehaft klingen mag, wirkt durch die temporeiche Inszenierung und die sympathischen Darsteller überwiegend äußerst unterhaltsam und teilweise wirklich herzerwärmend. Auch wenn die Zielgruppe der Serie (und des Senders) eher Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 25 Jahren und darüber hinaus noch mittelalte Frauen mit eigenen Kindern sein dürften, kann sich ihrem Charme auch ein kinderloser männlicher Rezensent kaum entziehen. Dazu variieren die Autoren altbekannte Motive einfach viel zu geschickt. Das Grundkonzept der Serie erinnert stark an die kurzlebige 80er-Jahre-Comedy "Rags to Riches", die als "Full House" bei Tele 5 und RTL lief (nicht zu verwechseln mit der Sitcom gleichen deutschen Ausstrahlungstitels). In dieser adoptierte ein egozentrischer reicher Junggeselle fünf Waisenmädchen, die ebenfalls aus verschiedenen Familien und Ethnien stammten. Neu ist an "The Fosters" vor allem der emanzipatorische Ansatz. Während in Deutschland nicht nur die CDU/CSU beim Gedanken an ein Adoptionsrecht für homosexuelle Partner noch den Untergang des Abendlandes heraufziehen sieht, scheint man in den USA doch schon zehn Schritte weiter zu sein, präsentieren uns die Autoren hier doch das aus zwei sich liebenden Frauen bestehende Elternpaar als Normalität. Und nicht nur das: Die Art, wie sie die Erziehung insbesondere der Pflege- und Adoptivkinder mit schwieriger früher Kindheit angehen, ist überwiegend vorbildhaft.

Auf schauspielerischer Ebene können alle Leistungen überzeugen. Nicht nur die von Sherri Saum und Teri Polo, die bisher meist auf die Rolle der "Frau an seiner Seite" festgelegt war (sei es als Gattin des neuen Doktors in "Ausgerechnet Alaska", als Kandidatenehefrau in "The West Wing" oder als Schwiegertochter in den "Meine Frau, ..."-Kinofilmen), sondern vor allem die der jugendlichen Darsteller. Eine solche Serie steht und fällt naturgemäß mit der Ausstrahlung der Kinderfiguren und hier haben die für die Besetzung Verantwortlichen hervorragende Arbeit geleistet. Vor allem Maia Mitchell punktet mit ihrer Mischung aus Härte und Verletzlichkeit, aber auch alle anderen Kids wirken sympathisch und natürlich.

"The Fosters" ist modern inszeniert, mit solider Kameraarbeit, schönen Bildern von der kalifornischen Küste und vielen aktuellen Popsongs. In stilleren Momenten ist der Einsatz von Instrumentalmusik etwas zu penetrant, das muss wohl als Zugeständnis an ein Mainstreampublikum gewertet werden. Die Serie mag ein 'Guilty Pleasure' sein, macht aber handwerklich fast alles richtig und bleibt dabei glaubwürdiger als fast alles, was bei den großen US-Network-Sendern zur Zeit zu sehen ist.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/thefosters




Graceland



Model-WG oder "Big Brother"-Bewohner? Nein, das sind Undercover-Ermittler vom "Graceland"-Strandhaus.


Eine Serie über "Graceland", Elvis Presleys weißgetünchten Wohnsitz in Memphis, Tennessee? Wird hier nach "Nashville" einer weiteren Musikstadt gehuldigt? Große Enttäuschung, liebe Musikfreunde! "Graceland" ist bloß ein weiterer Undercover-Cop-Thriller, nur der Titel bezieht sich tatsächlich auf ein Haus: Es steht am Strand von Los Angeles, verfügt über imposanten Meerblick und beherbergt eine Gruppe bestens aussehender Undercover-Ermittler von drei verschiedenen Polizeidiensten - vom FBI, vom DEA (der Drogenvollzugsbehörde) und von der Grenz- und Zollbehörde.

Für den US-Kabelsender USA angekurbelt hat die Serie der Autor und Produzent Jeff Eastin, Schöpfer der Crime-Dramedy "White Collar". Was genau er mit "Graceland" im Sinn hatte, welches Neuland er damit betreten wollte (falls überhaupt), das will sich indes nicht erschließen: An den Krimifällen, herkömmlichen Procedurals in der Unterwelt von L. A., kann es jedenfalls nicht liegen. Vielleicht war ein erwachseneres Update von "21 Jump Street" geplant, mit ebenso schmucken Darstellern als verdeckten Ermittlern, nur eben nicht mehr an der Highschool? Dafür spräche die technisch durchaus ambitionierte Umsetzung: Die Montage zum Beispiel ist hervorragend, ebenso rhythmisch-musikalisch wie geschmeidig, und auch die Kamera vermag dem abgenudelten Spielort Los Angeles farbenfrohe, oft ungeahnte Perspektiven abzugewinnen. Schade deshalb, dass die Figuren dagegen so blass wirken.

Dreh- und Angelfigur der Serie ist ein Grünschnabel. Mike Warren (Aaron Tveit, "Gossip Girl") hat soeben als (was sonst?) Klassenbester die Ausbildung an der elitären FBI-Akademie in Quantico, Virginia, absolviert. Seine Hoffnung, sofort nach Washington versetzt zu werden, um dort zügig in der Hierarchie aufzusteigen, bleibt unerfüllt: Stattdessen muss er in besagtes Graceland-Penthouse am Pazifik einziehen, als Ersatz für einen just aufgeflogenen DEA-Kollegen (den, nur im einstündigen Pilotfilm, das "Rectify"-Ekel Clayne Crawford spielt).

Und seine den Main Cast stellenden Mitbewohner sind ihm zunächst nicht grün. Der Zollbehörden-Cop Jakes (Brandon Jay McLaren, "The Killing") gefällt sich als griesgrämiger Rastafari; Johnny (Manny Montana) vom FBI ist ein stets penetrant gut gelaunter Latino, der ohne Unterlass im "Yo-Bro-Wassup"-Stil plappert, und Charlie, ebenfalls vom FBI, bringt das verruchte Element in die Cop-WG ein: Darstellerin Vanessa Ferlito ("CSI: New York") lehnt sich oft lasziv ans Mobiliar und lässt Schmollmund und Silberblick wirken. DEA-Kollegin Lauren bleibt in der Pilotepisode so blass, dass die Autoren sie schon in der dritten Episode mir nichts, dir nichts herausgeschrieben haben. Parallel wird dafür Agentin Paige (Serinda Swan, "Breakout Kings"), eingeführt, über die es wenig zu berichten gibt. Dann ist da noch Paul Briggs! Er ist das angeblich dunkle Geheimnis der Serie und fungiert in Graceland als Mentor von Mike. Wie die Kollegen mehrfach ehrfurchtsvoll betonen, ist Briggs eine Legende des Bureau, ein mit allen Wassern gewaschener Undercover-Haudegen und sowieso ein Vorbild... Daniel Sunjata, der kaum reifer wirkt als 'Rookie' Mike, spielt diesen Tausendsassa mit einer schwer erträglichen, schmierlappig vor sich hergetragenen Dauer-Coolness.

Fürwahr, eine sympathische Riege ist das nicht. Und das ist für die Serie ein Problem: Denn was geht den Zuschauer die Beziehungsdynamik von Figuren an, deren gemeinsames Merkmal ihre zusammengecastete Model-Schönheit ist, die sie beim halbnackten Durchschreiten einer bemerkenswert geschmacklos mit allerlei Luxus-Dekoramsch zugerümpelten Strandvilla spazierenführen? Figuren, die sich in akribisch auf relaxt getexteten Spanglish-Dialogen abgestandene Neckereien an den Kopf werfen? Deren Relaxtheit auch dadurch bebildert wird, dass sie in jeder Folge mehrmals beim kumpeligen Flaschbiertrinken abgelichtet werden - ohne dass dies ihren fettfreien Sixpack-Silhouetten je etwas anhaben könnte? Vielleicht greift der Gewöhnungseffekt, aber: Warm wird man mit dieser Mixtur aus Model-WG und Big-Brother-Strandcontainer so schnell jedenfalls nicht.



Rookie Mike (Aaron Tveit, l.) beschattet den Kollegen und Mitbewohner Paul (Daniel Sunjata).


Problematisch ist aber auch die Hauptfigur. Mike Warren steht morgens in aller Herrgottsfrühe auf, trainiert artig mit dem Hand-Expander und hört nach dem Vollwertfrühstück beim Strandlauf seinen Spanischkursus auf dem iPod. Was für ein Langweiler! Was würden Don Draper, Walter White oder gar Dr. House dazu sagen? Der ausnehmend attraktive Aaron Tveit bewältigt den reizlosen Part mit luftiger Dressman-Smartness akzeptabel und bleibt doch unter lauter seichten Figuren die seichteste: Schlimmer als ihre Lasterlosigkeit ist der streberhafte Ehrgeiz der Figur. In den ersten Folgen wird er von Mentor Paul zu mehreren lebensgefährlichen Undercover-Aktionen (völlig wurscht, worum es sich dabei im Einzelnen handelt) mitgenommen, begeht dort jeweils einen scheinbar letalen Fehler, nur um diesen dann mit einer kühnen Trickserei ins erfolgreiche Gegenteil zu verkehren - und in der Gunst des Älteren emporzusteigen. Das wäre in seiner Vorhersehbarkeit unendlich öde, wenn die Autoren an den Schluss des Pilotfilms nicht so etwas wie eine Enthüllung gesetzt hätten - mit der wir hier den Aspekten etwas näherkommen, die aus "Graceland" dann doch noch eine wenigstens rudimentär interessante Crime-Serie machen.

Mike nämlich ist von seinem Academy-Chef (Courtney B. Vance, als Spion nur echt mit Lederhandschuhen) auf Paul Briggs angesetzt worden, dem die FBI-Führungsetage offenbar misstraut. Mike soll also seinen WG-Kumpanen, Quasi-Vorgesetzten und Bald-schon-Buddy ausspionieren. Damit ist ein übergeordneter Handlungsbogen entworfen, der der zu Beginn schlaffen Figurendynamik nur dienlich sein kann. Mit diesem Twist, der so neu natürlich nicht ist, wird auch das eigentliche Thema dieses Undercover-Krimis deutlich: Es geht natürlich, wie auch in Genre-Hits der Marke "Donnie Brasco" oder "Der Einsatz" (beide mit Al Pacino), ums Vormachen, So-Tun-Als-Ob, ums Schauspielen. Die Agenten finden sich stets in Situationen wieder, in denen sie mit zurechtgelogenen Fake-Biografien agieren müssen, mal einen Dealer spielen, mal einen Süchtigen, mal einen Disco-Lover, und einmal sogar einen Schauspieler (wir sind schließlich in L. A.). Die Kernkompetenz des verdeckten Ermittlers ist nun einmal die Verstellung, und so mag der künftige Reiz dieser Serie im Ausmaß der fliegenden Identitätswechsel bestehen. Die Tatsache, dass Mike sich gleichsam als Undercover-Undercover-Agent auch vor den Kollegen verstellt, er als Schauspieler mithin auch das Schauspielen spielt, erhöht den Reiz noch: Diese Art Matrjoschka-Dramaturgie, die aus jeder Deckung eine weitere hervorzaubert, ist das Pfund, mit dem das ganze Genre wuchert.

Allerdings hapert es zu Beginn an der Glaubwürdigkeit. Die Schwerverbrecher, allesamt mit heftigem Akzent das R rrrrollende Latinos, Koreaner und Russen, nehmen Jungspund Mike nämlich hoffnungslos naiv jeden Part ab. Wie toll der Junge das macht, müssen die Kollegen stets mit Sätzen wie "You played your part like Brando, man!" bekräftigen, damit auch hirntote Zuschauer begreifen, was für ein dolles Ding da gerade gedreht wurde - auch wenn's gar nicht so doll war. Spätestens wenn Silberblick-Charlie mit provinzbühnendicker Augenringschminke als Fake-Junkie vom verdeckten Drogeneinsatz heimkehrt, kommt peinliche Fremdschäm-Atmosphäre auf, und selbst der wohlmeinendste Betrachter denkt dann sehnsuchtsvoll an "Breaking Bad" und die Mutter aller Meth-Head-Folgen zurück ("Peekaboo", S02E06). Kurzum: Wenn "Graceland" auch im weiteren Verlauf in derart albernen Bahnen verläuft, gibt's wohl kein Full House im Schnüfflerloft.


Quelle http://www.wunschliste.de/serienpreview/graceland

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30.07.2013 16:42
#37 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten




US-Kabelstreit zwischen Time Warner und CBS eskaliert


Time Warner drohte damit, einige CBS-Lokalsender sowie größere Sender wie Showtime vom Netz zu nehmen.Update.



US-Kunden des Kabelanbieters Time Warner Cable müssen derzeit um ihre Programmvielfalt bangen: Der Netzbetreiber liegt derzeit im Klinch mit dem Broadcaster CBS und drohte am Dienstagmorgen sogar damit, die US-weiten CBS-Sender, darunter den erfolgreichen Kabelsender Showtime, sowie die CBS-Lokalsender aus New York, Los Angeles und Dallas nicht weiter einzuspeisen. Eine von CBS gestellte, dringliche Bitte um Neuverhandlungen brachte Time Warner von diesem Vorhaben ab, jedoch steht weiterhin in den Sternen, ob sich die beiden Unternehmen langfristig einig werden.

Grund für den Zwist zwischen Time Warner und CBS sind die unglücklich verlaufenen Verhandlungen, die kürzlich über die Einspeisegebühren geführt wurden. CBS verlangte, dass Time Warner Cable künftig über zwei Dollar monatlich pro Kabelkunden mit Abonnement eines CBS-Senders an den Medienkonzern zahlt. Time Warner wiederum verlangte, dass man an den bisher üblichen Zahlungen zwischen 75 Cent und einem Dollar festhält. Der Kabelanbieter ist berüchtigt für seine rigorosen Verhandlungen und schmiss in den vergangenen fünf Jahren rund 50 Sender aus dem Netz. CBS erwiderte Time Warners Taktiken, indem man zum Beispiel auf der Showtime-Webpräsenz in einer Videobotschaft an die TV-Nutzer um Solidarität für den Kabelsender bat.


http://www.sho.com/sho/video/full-episod...e-from-showtime


Die beiden Unternehmen setzten sich schließlich eine Deadline am Montagabend, 20 Uhr nach US Eastern Time, welche schließlich bis Mitternacht verlängert wurde. Bis dahin sollte eine Einigung stattfinden – anderweitig würde Time Warner seine Drohung wahrmachen. Nach Verstreichen dieser Zeit gab Time Warner Cable öffentlich bekannt, den CBS-Stationen in seinem Netz das Licht auszuknipsen, bloß um wenige Minuten später zurückzurudern. Man habe sich geeinigt, die Verhandlungen sehr wohl fortzuführen und auch weitere Streitpunkte, etwa das Gratiswebangebot auf CBS.com und die Kooperationen zwischen CBS und diverse Streamingplattformen, zu klären.


Update, 30. Juli, 14.10 Uhr: Wie US-Medien berichten, haben sich beide Parteien auf eine neue Deadline verständigt: 2. August 2013.


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/65222/us-kab...d-cbs-eskaliert

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15.09.2013 18:14
#38 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

Fünf Serienduelle, die im US-Herbst spannend werden


Diesen Tag sehen sich Serienfans herbei: Am Montag startet die neue US-Season mit zahlreichen ambitionierten Projekten – und spannenden Duellen: Marvel gegen DC, Dracula gegen den kopflosen Reiter, Michael J. Fox gegen Ashton Kutcher. Unsere Vorschau…



US-Starttermine der im Artikel genannten Neustarts
•«Sleepy Hollow»: MO, 16.09.
•«Reign»: DI, 17.09.
•«Hostages»: MO, 23.09.
•«Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.»: DI, 24.09.
•«The Michael J. Fox Show»: DO, 26.09.
•«Dracula»: FR, 25.10.



Jerry Bruckheimer gegen Gillian Anderson
Gleich zwei neue Kidnapper-Serien gehen in der kommenden Season auf Quotenjagd: «Hostages» bei CBS und «Crisis» bei NBC. Der prominenteste Name bei «Hostages» – Jerry Bruckheimer – steht hinter der Kamera, er ist einer der ausführenden Produzenten des Formats. Dass Bruckheimer hinter «Hostages» steht, hätte man fast vermuten können – geht es doch abermals um eine Entführung und um den US-Präsidenten. Schon im Filmhit «Das Vermächtnis des geheimen Buches» verband Bruckheimer diese Themen auf skurrile Weise, diesmal aber wird nicht der Präsident selbst entführt: Die Familie eines Mediziners, der das amerikanische Staatsoberhaupt operieren soll, wird von Kidnappern entführt – sie fordern den Tod des Präsidenten, wenn der Arzt seine Familie retten will.

Auch in der zweiten Kidnapper-Serie geht es um Entführungen nationalen Ausmaßes: «Crisis» erzählt die Geschichte von Kindern, die während eines Schulausflugs entführt werden. Unter ihnen befindet sich auch der Sohn des US-Präsidenten; schnell wird eine nationale Krise ausgerufen. Auch die Tochter der mächtigen Business-Frau Meg Fitch, gespielt von Gillian Anderson («Akte X») gehörte der entführten Schulklasse an. Fitch setzt alle Hebel in Bewegung, um ihr Kind wiederzubekommen.

Mit «Crisis» und «Hostages» treten zwei – den Trailern nach zu urteilen – spannende Kidnapper-Serien in der nächsten Season gegeneinander an, die einem Duell zunächst aus dem Weg gehen: «Crisis» startet bei NBC erst zur Midseason, «Hostages» beginnt bereits im September. Auch werden die Formate an verschiedenen Tagen gezeigt und duellieren sich damit nicht direkt – aber ob die Zuschauer zwei Formate ähnlichen Themas mit guten Quoten segnen, bleibt abzuwarten.


Marvel gegen DC
«Arrow» wurde in der vergangenen Season zu einem der wenigen Überraschungshits: The CW etablierte mit der Serie auf Anhieb das erfolgreichste Programm des Networks und bewies damit, dass Superhelden-Stoffe nicht nur im Kino funktionieren müssen. Dass auch noch die recht unbekannte Figur Green Arrow so viele Zuschauer anzieht, macht den Erfolg umso bemerkenswerter. DC Entertainment, die Heimat von Batman und Superman, hat damit nach «Smallville» wieder eine Superhelden-Serie im TV-Geschäft etabliert – sie geht im September in ihre zweite Staffel.

Neue Konkurrenz bekommt sie aus dem Hause Marvel, das mit gefühlt zehn Blockbuster-Kinohits pro Jahr erfolgreich ist. «Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.» ist der allererste Versuch einer modernen Marvel-Realserie und die erste Produktion des speziell für TV-Formate gegründeten „Marvel Television“ (das unter anderem Projekte wie «Hulk» und «Punisher» plant). Im Kino ist Marvel bereits erfolgreicher als Konkurrent DC, im Fernsehen ist ein ähnlicher Erfolg ebenfalls Pflicht: Denn der ausstrahlende Sender ABC hat deutlich höhere Ambitionen als The CW, das «Arrow» ausstrahlt. Tatsächlich kann man den «S.H.I.E.L.D.»-Trailer kaum von Marvel-Kinotrailern unterscheiden; eine konkrete Prämisse gibt es ebenfalls kaum: Ein zusammengewürfeltes Team von Agenten kämpft gegen Bösewichte mit Superkräften.

Statt inhaltlicher Präzision setzt ABC vielmehr auf einen Namen: Joss Whedon, den Erfolgsregisseur von «The Avengers». Funktioniert auch sein TV-Ausflug so exzellent, könnte «Arrow» darunter leiden: Das CW-Format sendet jeweils einen Tag nach den Marvel-Agenten und läuft Gefahr, im Buzz des wohl größten Season-Neustarts unterzugehen. Bleibt «Arrow» erfolgreich, dürfte dies der Startschuss für einen großen Trend der nächsten TV-Jahre sein: den der Fernseh-Superhelden.


Michael J. Fox gegen Ashton Kutcher
Für Ashton Kutcher und sein «Two and a Half Men» ist es nicht nur ein Duell gegen die Comedy-Konkurrenz, sondern auch eines gegen die eigene Vergangenheit: Nach Charlie Sheen springt nun auch der zweite ursprüngliche Hauptdarsteller Angus T. Jones von Bord, er wird nur noch partiell als Nebenrolle mitspielen. Ob die Fans auch noch diese Veränderung im Cast verzeihen? «Two and a Half Men» ist angreifbarer als je zuvor, und ausgerechnet NBC wittert die Chance, dem Sitcom-Klassiker weitere Zuschauer zu stehlen – mit Hollywood-Legende Michael J. Fox.

Seine nach ihm benannte «Michael J. Fox Show» ist der wohl größte Comedy-Neustart der Season, das Format läuft donnerstags direkt parallel zu «Half Men». Für den Hauptdarsteller Michael J. Fox ist es die erste größere TV-Rolle seit «Spin City» aus den 90ern. Dem eigenen Schicksal ähnlich, spielt er einen an Parkinson erkrankten Familienvater, der sich nach Diagnose der Krankheit eine Auszeit genommen hat und nun – fünf Jahre später – zurück ins Berufsleben will. Spannend wird unter der Prämisse besonders sein, ob die «Michael J. Fox Show» trotz des durchaus ernsten Themas rein komödiantisch daherkommt oder deutliche dramatische Akzente setzt. Als Single-Camera-Projekt liegt die Vermutung nahe, dass die Serie keine reine oberflächliche Comedy wird – umso spannender wird das Duell gegen Ashton Kutcher und seine halben Männer.


CW-Zukunft gegen CW-Vergangenheit
Der Nischensender setzt auch in der kommenden Season auf den Teenie-Faktor: Kaum eine Serie kommt ohne junge Erwachsene mit übernatürlichen Fähigkeiten, monströsen Eigenschaften oder besonderen Geheimnissen aus. Dennoch war zuletzt eine leichte Öffnung der Zielgruppe bei CW zu erkennen – nicht zuletzt durch die Spielshow «Whose Line Is It Anyway?» im Sommer, die starke Quoten einfuhr, und durch das deutlich männlicher konzipierte «Arrow». In den nächsten Wochen startet das Network mit «Reign» ebenfalls eine recht ungewöhnliche Serie, die zwar nicht ohne Teenies auskommt, aber im Mittelalter spielt: Das Format erzählt die Geschichte der jungen Maria Stuart, die im Exil am französischen Hof lebte und dort verheiratet wurde. Ob CW aus dem (durchaus anspruchsvollen) Stoff eine reine Teenie-Romanze macht oder durchaus ernster daherkommt, wird die spannendste Frage beim Blick auf die Neustarts des Senders.

Zusätzlich interessant ist das Network-interne Duell gegen die anderen frischen und konventionelleren Formate, die CW in den kommenden Monaten über die Bildschirme schickt: Eines davon spielt in der Zukunft – das postapokalyptische Drama «The 100» –, andere bedienen sich des CW-typischen Topos des Übernatürlichen: «Star-Crossed» über einen Außerirdischen, der sich in einen Menschen verliebt; «The Originals» über die wahren Vampire aus New Orleans; «The Tomorrow People» über Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Das CW-Duell Zukunft gegen Vergangenheit ist ein doppeltes: Wortwörtlich ist es eines zwischen der historischen Serie «Reign» und ihren high-tech- und Superkraft-verliebten Konkurrenten – zweifellos wäre es bemerkenswert, wenn «Reign» inmitten dieser Formate zu einem Erfolg wird. Und im übertragenen Sinne ist das Duell in der nächsten Season für CW generell eines gegen die eigene Network-Vergangenheit. Ob sich der Sender weiter neuen Zielgruppen öffnet, auch außerhalb von «Whose Line Is It Anyway?» oder – mit Abstrichen – «Reign»?


Dracula gegen den kopflosen Reiter
Gleich zwei historische Spukgestalten werden im Herbst auf die Zuschauer losgelassen, NBC versucht sich dabei am Klassiker aller Klassiker: an Dracula, der in der gleichnamigen Serie in London sein Unwesen treibt. Auffällig ist, dass sich die amerikanisch-britische Co-Produktion nicht zu stark auf die moderne Reinterpretation des Dracula-Mythos – jung, schön, einfühlsam – einlassen will, sondern Anleihen nimmt an Bram Stokers literarischem Meisterwerk. Auch spielt «Dracula» nicht in der Gegenwart, sondern im viktorianischen Zeitalter. Dem Trailer zufolge kann man sich auf eine klassische Story freuen, die deutlich rauer und extravaganter daherkommt als moderne Dracula-Geschichten im Stil der „Twilight“-Romane.

Gegen den blutrünstigen Grafen von NBC tritt der kopflose Reiter bei FOX an. Das Network versucht sich an «Sleepy Hollow», der amerikanischen Kurzgeschichte über den Lehrer Ichabod Crane, der am Halloweenabend des Nachts von einem Reiter ohne Kopf gejagt wird. Die neue TV-Serie spielt, anders als «Dracula», in der Gegenwart und erzählt von Hauptfigur Crane, der nach Jahrhunderten im Sleepy Hollow 2013 aufwacht – und erkennen muss, dass sein einstiger Gegenspieler, der kopflose Reiter, ebenfalls in der Gegenwart existiert und weitermordet. Crane muss nicht nur seine Vergangenheit erkunden, sondern mit modernen Mitteln auch gegen den Reiter kämpfen.

Pikant an diesem Horror-Duell ist, dass die beiden Serien an zwei Freitagen direkt hintereinander gezeigt werden. «Sleepy Hollow» wird bis zum 1. November in Wiederholungen freitags um 21 Uhr gesendet, «Dracula» startet am 25. Oktober freitags um 22 Uhr. Möglicherweise hat der FOX-Neustart daher bessere Chancen, erfolgreicher aus diesem Duell zu gehen, da man mehrere Wochen lang keine Konkurrenz befürchten muss. Gemeinsam mit «Dracula» startet auch «Grimm» (Foto) in seine nächste Staffel, das mit den guten bisherigen Quoten ein Vorbild für die neuen Mysteryserien gewesen sein dürfte. Auch wenn sich die beiden Horror-Formate kaum direkt duellieren: Interessant wird allemal, ob das historische, pompöse «Dracula» am Ende besser abschneidet oder das vermeintlich konventionellere, modern getrimmte «Sleepy Hollow» – oder ob sich womöglich beide zum Top oder Flop entwickeln...


Quelle http://www.quotenmeter.de/n/66145/fuenf-...spannend-werden

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15.09.2013 18:30
#39 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

NEWSBOX mit "24", "Game of Thrones", "Big Brother" & Co.


In "24: Live Another Day" trifft Jack Bauer (Kiefer Sutherland) vermutlich wieder auf Audrey Raines, seine Flamme aus den Staffeln 4 bis 6. Laut Deadline Hollywood befindet sich Kim Raver momentan in Verhandlungen über eine Wiederaufnahme ihrer Rolle, wobei bereits eine prinzipielle Einigung erzielt worden sein soll. Schon im August hatte Mary Lynn Rajskub (alias Jacks Sidekick Chloe) zugesagt.

"Game of Thrones" hat sich zur vierten Staffel wieder prominente Musiker eingeladen. Die isländische Indie-Band Sigur Ros wird in den neuen Folgen zu sehen sein. Wie Entertainment Weekly berichtet, befinden sich die Bandmitglieder zur Zeit am Set in Kroatien. Details zu ihrem Auftritt wollten die beiden Showrunner David Benioff und Dan Weiss, beide langjährige Fans der Band, aber nicht verraten.

"Big Brother" geht in die Verlängerung: CBS hat für den Sommer 2014 die mittlerweile 16. Staffel der US-Variante geordert. Im Vergleich zum Vorjahr konnte "Big Brother" beim Zuschauerschnitt um elf Prozent zulegen. Durchschnittlich 7,29 Millionen US-Fans verfolgten bisher Staffel 15, die am 18. September mit einem 90-Minuten-Finale endet. Direkt im Anschluss startet das nächste "Survivor"-Abenteuer.

"Getting On" hat einen US-Starttermin: HBO zeigt die neue Comedyserie der "Big Love"-Serienschöpfer Mark V. Olsen und Will Scheffer ab 24. November. Die sechsteilige erste Staffel thematisiert die Erlebnisse von Doktoren und Krankenpflegern in einer Klinik für alternde Menschen. Zum Cast zählen unter anderem Harry Dean Stanton, Daniel Stern und Laurie Metcalf. Die britische Originalserie lief von 2009 bis 2012 auf BBC 4.

"Dead Boss" könnte bald einen US-Ableger erhalten. Die Autorin Patricia Breen ("Suburgatory") schreibt an einem US-Remake für das Network FOX. In der Originalcomedy, die im vergangenen Jahr auf BBC 3 startete, wandert eine Frau wegen des angeblichen Mordes an ihrem Boss für zwölf Jahre hinter Gitter. Sie versucht, ihre Unschuld zu beweisen, während sie gleichzeitig an den skurrilen Aktivitäten ihrer Haftanstalt teilnehmen muss - zum Beispiel an einer jährlichen Tombola oder an einem Gefangenenaustausch mit einem deutschen Knast.

"Starlings" wird eingestellt. Der britische Pay-TV-Sender Sky teilte in dieser Woche mit, keine weiteren Folgen produzieren zu wollen. Die Familiencomedy endet somit nach zwei Staffeln mit insgesamt 16 Episoden.

"Man On Fire" ist der nächste Kinofilm, der für eine Serienadaption im Gespräch ist. Das US-Network FOX hat eine Fortsetzung des Kinofilms in der Entwicklung. In dem Actionfilm von Tony Scott aus dem Jahr 2004 spielte Denzel Washington einen Leibwächter, der die Entführung seines Schützlings Pita, einer von Dakota Fanning gespielten Neunjährigen, nicht verhindern kann. Daraufhin begibt er sich auf einen Rachefeldzug. Die geplante Serienversion spielt 18 Jahre nach den Ereignissen des Kinofilms. Darin sollen der Rächer und die inzwischen zur erwachsenen Frau herangereifte Pita wieder aufeinandertreffen.

"The Nine Lives of Chloe King" wurde 2011 zwar eingestellt, doch die Fans des Mystery-Dramas sollen jetzt zumindest noch erfahren, wie das weitere Schicksal des mit Superkräften ausgestatteten Teenagers Chloe (Skyler Samuels) verlaufen wäre: Über die Website der Produktionsfirma Alloy Entertainment veröffentlichte ABC Family in dieser Woche das Script zu dem als Serienfinale geplanten Fernsehfilm "The Nine Lives of Chloe King: Salvation".


CASTING-TICKER


+++ Erin Westbrook übernimmt eine wiederkehrende Rolle in "Glee" als Cheerleaderin und mean girl, das an der McKinley High für Unruhe sorgen soll.

+++ Lela Loren wurde für eine Nebenrolle im neuen FOX-Drama "Gang Related" engagiert. Sie spielt die Ex-Freundin von Hauptfigur Ryan.

+++ Emily Swallow ("Monday Mornings") verstärkt den Cast von "The Mentalist". Sie verkörpert in mindestens drei Episoden eine geheimnisvolle FBI-Agentin.

+++ Eliza Coupe ("Happy Endings") übernimmt eine Rolle in "House of Lies" als wilde Chefin einer Internetfirma.


VIDEO-NEWS


HBO hat einen ersten Trailer zur neuen Dramaserie "True Detective" veröffentlicht (US-Start: Januar 2014):








Von der BBC kommen erste Bilder zum Mystery-Drama "Atlantis", das noch im Herbst auf dem ehemaligen Sendeplatz von "Merlin" starten wird:








Die "Late Night with Jimmy Fallon" wartete in dieser Woche mit einer "Breaking Bad"-Parodie auf, die innerhalb von zwei Tagen schon mehr als 2,5 Millionen Klicks gesammelt hat:





Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/newsb...-big-brother-co

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07.10.2013 17:17
#40 RE: USA Serien & Soaps News Saison 2013 - 2014 (Neue Serien & Abgesetze Serien) Zitat · antworten

USA Network verlängert "Covert Affairs"



"Covert Affairs"

Bild: USA Network



Kurz bevor die Ausstrahlung der vierten Staffel von "Covert Affairs" fortgesetzt wird, wartet das USA Network mit der erfreulichen Nachricht auf, dass es auch eine fünfte Staffel geben wird. Das Spionagedrama mit Annie Walker (Piper Perabo) kehrt 2014 mit 16 weiteren Episoden zurück.

"Covert Affairs" wird an vielen internationalen Drehorten produziert und zählt mit durchschnittlich fast vier Millionen Zuschauern zu den beliebtesten Kabelserien des Sommers. Am 17. Oktober geht es zusammen mit dem Staffelstart von "White Collar" mit den noch ausstehenden sechs Episoden der vierten Staffel weiter, das Finale ist für den 21. November angesetzt.

"Für keine andere Fernsehserie wird so viel um die Welt gereist um eine Geschichte wie 'Covert Affairs' zu erzählen. Wir freuen uns, dass es eine weitere Staffel geben wird. Mit ihren verschachtelten Erzählsträngen, vielfältigen Charakteren und authentischen Schauplätzen stellt die Serie einen Meilenstein unserer Eigenproduktionen dar", so Chris McCumber, Geschäftsführer von USA Network.

Neben der Stammbesetzung aus Piper Perabo, Kari Matchett, Peter Gallagher und Hill Harper sind in der zweiten Hälfte der vierten Staffel auch Gastauftritte von Michelle Ryan, Zuleikha Robinson, Seeta Indrani, Richard Short, Mike Dopud, Jonathan Togo und Emma Fitzpatrick zu sehen. Gedreht wurde unter anderem in Rom, Wien, Genf, Kopenhagen, Hong Kong, Medellín und auf der Insel Grand Bahama.

In Deutschland liefen bislang lediglich die ersten beiden Staffeln zunächst bei dem Pay-TV-Sender 13th Street, bevor sie zwischen Februar und Mai diesen Jahres bei RTL Nitro erstmals im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt wurden.


Quelle http://www.wunschliste.de/tvnews/m/usa-n...-covert-affairs

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