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Carina
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16.08.2013 16:09
#201 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Auch Burkhalter will keine fremden Richter


Wie soll die Schweiz in Zukunft Streitfälle mit der EU lösen? Der Bundesrat setzt auf den Europäischen Gerichtshof.
Dafür erntete er heftige Kritik: Er wolle die Schweiz fremden Richtern ausliefern. Auf seine Reise in die Slowakei nimmt nun Aussenminister Didier Burkhalter Stellung zu den Vorwürfen.



Herr Burkhalter, Sie sprachen mit dem slowakischen Aussenminister. Er ist bei der EU für die Beziehungen zur Schweiz zuständig und war sehr kritisch. Sieht es jetzt anders aus?
Ganz anders. Er hat uns heute ganz klar die Unterstützung für unsere Projekte zugesichert. Er hat gesagt, nun sei wieder Vertrauen im Spiel. Unter vier Augen hat er mir gesagt, dass er früher kein Vertrauen hatte. Das ist eine gute Basis, um etwas aufzubauen. Aber wir müssen noch viel arbeiten. Es gibt noch viele Etappen in diesem Prozess.


Vor allem auch in der Schweiz selbst. Da gibt es massive Kritik, man wolle fremde Richter…
Eben nicht. Wir wollen nicht fremde Richter als letzte Instanz. Bei den Lösungen, die die Kritiker vorschlagen, hätte man ein international zusammengesetztes neues Gericht und dieses Gericht hätte die Möglichkeit, die Schweiz zu verurteilen. Bei unserer Lösung ist dies nicht der Fall. Unsere Lösung beinhaltetet die Möglichkeit für beide Parteien eine Rechtsauslegung durch den Europäischen Gerichtshof zu verlangen. Aber wenn es einen konkreten Streit gibt, muss die Beilegung des Streits politisch sein.


Nun gibt es einen Brief von 15 Professoren, die nicht verstehen, dass man an ein Gericht gelangen möchte, an dem kein Schweizer Richter beteiligt ist. Verstehen Sie die Kritik?
Ich höre die Kritik, aber sie ist falsch. Noch einmal: Die letzte Instanz wird nicht ein Gericht sein. Die Lösung bleibt politisch.

In der Option dieser Europa-Professoren wird die Schweiz von einem internationalen Gericht beurteilt werden. In einer Volksabstimmung hat dies keine Chance hat, glauben wir. Vor allem, weil wenn diese letzte Instanz für die Schweiz und gegen die EU entscheiden würde, dann wäre dieser Entscheid für die EU nicht verbindlich. Das geht einfach nicht. Es besteht jetzt die Chance, das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU in Richtung einer Verbesserung zu bewegen. In vielen Dossiers ist dies gut für die Schweiz und auch für die EU.


Die EU wünscht sich einen nächsten Erweiterungsbeitrag der Schweiz. Doch: Geld gibt es erst, wenn diese Probleme gelöst sind.
Geld gibt es erst, wenn wir wirklich eine Atomsphäre haben, in der wir die Probleme lösen können. Diese Meinung vertrete ich immer wieder. Die Politiker in Europa, in allen Mitgliedstaaten, verstehen dies. Man kann sich nicht vorstellen, dass die Schweiz nochmal eine Milliarde als Erweiterungsbeitrag bezahlt, ohne dass es Bewegung in den verschiedenen anderen wichtigen Dossiers – wie bei den institutionellen Aspekten und den Fiskaldossiers – gibt.


Das Gespräch führte Philipp Burkhardt.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/auch-burk...fremden-richter

Carina
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16.08.2013 16:17
#202 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Höchster US-Diplomat: «Beeindruckt vom Stolz der Schweizer»


Die USA haben einen neuen höchsten Diplomaten in der Schweiz. Er heisst Jeffrey R. Cellars. Im Interview sagt er, was Schweizer und Amerikaner verbindet und was er von den Entwicklungen im Steuerstreit zwischen den beiden Ländern hält.



SRF: Was ist die Schweiz für Sie?
Das ist eine schwierige Frage. Ich bin erst seit drei Wochen hier. Aber was mich beeindruckt, ist die Vielfältigkeit der Schweiz, die atemberaubende Schönheit der Natur, und wie warm ich hier empfangen wurde. Ich war am Nationalfeiertag auf der Rütli-Wiese. Ich war sehr beeindruckt von dem tiefen Stolz, den die Schweizer für ihr Land empfinden. Überall waren Fahnen, und die Leute vermittelten das Gefühl: ‹Wir sind Schweizer und sehr stolz darauf.›


Das ist offenbar eine Ähnlichkeit, die wir mit den Amerikanern haben. Sie haben ja auch einen sehr grossen Nationalstolz.
Ich denke, die Schweiz und die USA sind sich in vielem ähnlich. Wir sind beide sehr starke und dynamische Demokratien. Wir haben dasselbe Unabhängigkeitsempfinden und das Gefühl, dass wir wissen, wer wir sind. Wir identifizieren uns stark mit unserem Land. Und beide Länder haben grossen Respekt vor dem Individuum.


Seit dem Bankenstreit hat sich das Klima abgekühlt. Viele Schweizer empfinden ihre Regierung als rücksichtslos und die USA als ein Land, das uns seine Bedingungen diktiert. Können Sie das nachempfinden?
Eigentlich nicht. Die USA, die Schweiz und andere Länder arbeiten in einem globalen Kontext daran, die Umgehung von Steuergesetzen zu bekämpfen. Wir sind zwei Demokratien. So waren wir in der Lage, auf ein Fatca-Abkommen hinzuarbeiten. Mit der Zustimmung beider Länder.


Wir mussten.
‹Müssen› ist ein starkes Wort. Ich würde sagen, es ging um zwei Länder, die vor sehr schwierigen Problemen standen. Sie setzten sich im Wesentlichen dafür ein, gemeinsam zu erreichen, dass die Geschäfte innerhalb des gesetzlichen Rahmens ablaufen. Und dafür, dass es zu einer Zusammenarbeit kommt, in der die Interessen beider Seiten berücksichtigt werden.


Bevor Sie Diplomat wurden, haben Sie als Banker gearbeitet. Die ‹Lex USA› ist im Parlament gescheitert. Was bedeutet das für die USA?
Es bedeutet, dass wir zwei Demokratien haben, die dynamisch sind und die entschieden haben, nicht gleicher Meinung zu sein. Aber ich denke, dass beide Länder ein gemeinsames Ziel haben und – wahrscheinlich – auf dieses gemeinsame Ziel hinarbeiten werden. So dass wir dieses Thema hinter uns lassen und uns auf die Zukunft konzentrieren können. Das bedeutet: Mehr Zusammenarbeit und eine gestärkte Beziehung.


Muss die Schweiz damit rechnen, dass schon bald eine weitere Bank ins Visier der US-Justiz gerät?
Ich weiss, dass das Justizdepartement sowohl gegen Personen als auch gegen Institute ermittelt, die diesen Personen bei der Steuerflucht helfen. Aber ich will nicht über hypothetische Fragen spekulieren.


Jetzt zu den Überwachungsaktionen der NSA: Lässt sich der Terrorismus wirklich nur dadurch bekämpfen, dass Persönlichkeitsrechte der Bürger derart beschädigt werden?
Wichtig ist, dass diese Themen offen diskutiert werden und die Leute ihre Meinung äussern können. Was die NSA betrifft, so möchte ich Aussenminister Kerry zitieren. Er hat gesagt, dass wir zusammen mit unseren internationalen Partnern und Verbündeten in aufwendiger Arbeit Terroristen daran zu hindern versuchen, unschuldigen Menschen Schaden zuzufügen – in den USA und in anderen Gegenden der Welt. Und dass unsere Methoden die Gesetze der Länder unserer Verbündeten und Partner respektieren.


Bundesrat Maurer mutmasste kürzlich, die US-Geheimdienste seien wohl auch in der Schweiz tätig.
Wir nehmen keine Stellung zu Themen, die die Sicherheit und die Geheimdienste betreffen. Tut mir leid.


Das ist schade. Zum Abschluss: Sie werden viel PR machen müssen in der Schweiz für Ihre Regierung und ihre Gesetze.
Nun, es ist eine Gelegenheit, die ich geniesse. Und es ist ein Privileg, mein Land zu vertreten. Ich will mit meiner Arbeit Missverständnisse ausräumen, wenn es denn solche geben sollte. Und ich halte nach Gelegenheiten Ausschau, dank denen unsere beiden Länder, die schon so viel gemeinsam haben, sich noch näher kommen und noch mehr zusammenarbeiten, zum Vorteil beider Seiten.


Das Gespräch führte Ursula Hürzeler.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/hoechster...z-der-schweizer

Carina
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19.08.2013 15:30
#203 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

NSA-Hinweis
Al-Kaida plant offenbar Anschläge auf Züge in Europa


BERLIN (D) - Das Terrornetzwerk hat offenbar Schnellzüge in Europa im Visier. Deutschlands Behörden sind in Alarmbereitschaft.



Das Terrornetzwerk Al-Kaida plant laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung Anschläge auf Schnellzüge in ganz Europa. Die deutschen Sicherheitsbehörden seien deshalb in Alarmbereitschaft versetzt worden, berichtet die Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Der Hinweis auf die geplanten Anschläge stamme vom US-Geheimdienst NSA, der offenbar vor wenigen Wochen ein Telefongespräch zwischen hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern abgehört habe. Dabei soll eine Anschlagsserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen sein.

Denkbar seien nach Auskunft von Sicherheits-Experten sowohl Sabotage-Akte an Schienen und Oberleitungen als auch Anschläge mit Sprengsätzen auf Schnellzug-Trassen oder -Tunnel, berichtet «Bild». Auch Bombenanschläge in den Schnellzügen selbst seien denkbar.

Wegen der möglicherweise drohenden Anschläge sichern deutsche Behörden den Angaben zufolge seit mehr als zwei Wochen die ICE-Trassen und Bahnhöfe der Bahn mit einer Reihe von zusätzlichen «unsichtbaren Massnahmen». Dazu zählten unter anderem intensive Zivilstreifen der Bundespolizei.


Quelle http://www.blick.ch/news/ausland/al-kaid...-id2411245.html




Anschlags-Pläne
Sind auch die SBB im Visier von Al-Kaida?


Gemäss einem Medienbericht plant das Terror-Netzwerk Al-Kaida Anschläge auf das europäische Schienennetz. Die SBB beobachten die Situation, geben aber keine weitere Auskunft.



Müssen Pendler um ihre Sicherheit fürchten? Die deutsche «Bild»-Zeitung will erfahren haben, dass Al-Kaida das europäische Schienennetz für eine Reihe von Terror-Anschlägen im Visier habe. Die Schweiz wird zwar nirgends konkret erwähnt, aber trotzdem: Hat die SBB die Situation im Griff?

Grundsätzlich geben die Bundesbahnen keine Auskunft zu ihrem Sicherheitsdispositiv, erklärt Mediensprecher Christian Ginsig. «Wir verfolgen aber die Nachrichten und sind im ständigen Austausch mit den Sicherheitsbehörden des Bundes.»

Weitere Auskünfte kann er aus Sicherheitsgründen nicht geben, auch nicht zu Notfallplänen oder drohenden Szenarien. Ganz ähnlich tönt es bei der BLS.

Mediensprecherin Daniel Flückiger: «Das Sicherheitsdispositiv der BLS basiert auf detaillierten Prozessen und Krisenabläufen, die regelmässig eingeübt werden.»


Alarmbereitschaft in Deutschland


Anders in Deutschland: Da seien die Sicherheitsbehörden bereits vor Wochen in Alarmbereitschaft versetzt worden, schreibt «Bild» unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Hintergrund: Die amerikanische NSA habe vor wenigen Wochen ein Telefonat zwischen «hochrangigen» Al-Kaida-Mitgliedern abgehört, bei dem eine Anschlagsserie auf europäische Züge ein zentrales Thema war.

Nach Ansicht von Sicherheitsexperten sind die möglichen Gefahren einerseits Sabotage-Akte, etwa an Oberleitungen, aber auch Sprengstoff-Anschläge an den Trassen oder in den Zügen selbst.

Mit «unsichtbaren Massnahmen» bekämpfen die deutschen Sicherheitsbehörden offenbar die Terror-Gefahr. So würden etwa Zivilstreifen der Bundespolizei vermehrt ICE-Trassen und Bahnhöfe überwachen


Quelle http://www.blick.ch/news/politik/sind-au...-id2411416.html

Carina
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28.08.2013 13:54
#204 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Vater tötet sich und seine beiden Mädchen


Ein Familiendrama erschüttert das st. gallische Grabs: Ein Familienvater entführt und ermordet seine zwei kleinen Töchter. Er selbst stirbt kurze Zeit später im Spital.


Die Polizei hat in einem Auto auf dem Simmenbödeli bei Grabs SG zwei verkohlte Kinderleichen gefunden. Es handelt sich um die Körper von zwei kleinen Mädchen. Die St. Galler Kantonspolizei geht laut einer Mitteilung davon aus, dass die zwei- und fünfjährigen Kinder von ihrem Vater ermordet wurden.

Die Mutter der beiden Mädchen habe am Sonntagnachmittag die Polizei alarmiert, weil der von ihr getrennt lebende 44-jährige Schweizer seine Töchter unerlaubterweise bei einem Verwandten abgeholt hatte und mit ihnen geflüchtet war, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntagabend mit. Daraufhin hätten sie sofort eine Fahndung nach dem Auto des Mannes eingeleitet.

Wenig später sei in der Notrufzentrale eine Meldung über ein brennendes Auto im Gebiet Simmenbödeli eingegangen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um das Fahrzeug des Vaters handelte. Die Polizei fand darin die zwei verkohlten Kinderleichen.


Vater im Spital verstorben
Der Vater wurde einige hundert Meter vom Tatort entfernt mit schweren Brandverletzungen entdeckt. Er sei durch die Rettungsflugwacht in eine Spezialklinik geflogen worden und am frühen Abend verstorben, hiess es weiter.

Wie die beiden Mädchen ums Leben kamen, sei nicht bekannt. Die Polizei gehe jedoch «nach bisherigen Erkenntnissen» davon aus, dass der Vater die Kinder umgebracht habe. Das Auto sei in einer Waldlichtung ausgebrannt, sagte Polizeisprecher Hanspeter Krüsi am Montagmorgen auf Anfrage. Ein Unfall könne somit ausgeschlossen werden. «Wir gehen davon aus, dass der Mann das Auto angezündet hat», sagte Krüsi. Die genauen Umstände der Tat würden durch die Kantonspolizei St. Gallen und das Institut für Rechtsmedizin abgeklärt.


Vater war polizeilich bekannt
Der Vater war der Polizei gemäss Krüsi bekannt, «jedoch nicht wegen Gewalt im Familienumfeld». Es gebe ein laufendes Verfahren gegen ihn. Die Mutter werde psychologisch betreut. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen habe ein Strafverfahren eröffnet.


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/15014213




Vater verbrennt Töchter – Umfeld unter Schock


Die Partnerin ist mit den Kindern ausgezogen und laut Nachbarn sollte auch er aus dem Haus. Zu viel für R.Z.: Der 44-Jährige aus Widnau SG tötete seine Töchter und sich selbst.


Es ist totenstill in der Widnauer Quartierstrasse. Die Tat, die Anwohner R.Z. (Name der Redaktion bekannt) beging, hat die Nachbarn zutiefst schockiert. «Mir fehlen die Worte, um so etwas zu beschreiben», sagt eine von ihnen.

Am Sonntagnachmittag hat der 44-jährige Schweizer seine beiden Töchter Chiara (2) und Svenja (5) mit dem Auto bei einem Verwandten der Mutter entführt. Die Polizei fand später die verkohlten Leichen der beiden Mädchen in einem abgebrannten Auto im Wald bei Grabs SG. Wie der Vater sie tötete, wird derzeit noch von der Staatsanwaltschaft untersucht. Er selbst verstarb später mit schweren Brandverletzungen


Vater verabschiedete sich bei Nachbarin
Auslöser für die Tat war vermutlich die Trennung von seiner Freundin und Mutter der beiden gemeinsamen Töchter. Die mehrjährige Beziehung von Z. zu der kaufmännischen Angestellten war vor einigen Monaten in die Brüche gegangen. «Die Frau ist mit den beiden Kindern ausgezogen. Sie lebte seit der Trennung eine Strasse weiter, wo Verwandte von ihr wohnen», weiss eine gute Bekannte des Paares. Offenbar hätte auch Z., der bei einer Plättlifirma in der Region arbeitete, bald aus dem Haus ausziehen müssen.

Bei einer Nachbarin hat er sich am Tag vor der Tat noch verabschiedet und eine Telefonnummer hinterlassen. «Auf seine furchtbaren Pläne hat da nichts hingewiesen», sagt sie. Das bestätigt auch ein Mitglied des FC Haag. Bis vor rund einem Jahr war Z. in dem Verein als Juniorentrainer tätig. Dann wechselte er laut dem ehemaligen Trainerkollegen zum FC Widnau. Bei einem Match am Freitag habe er mit Z. ein paar Worte rund um den Match gewechselt, «alles schien ganz normal».


Tatort gehört zu Dorf, wo ein Sohn von Z. wohnt
Nachbarn und Bekannte beschreiben den mutmasslichen Täter als umgänglich. Der Polizei und der Staatsanwalt St. Gallen war er jedoch bereits wegen eines Strafverfahrens bekannt, bestätigt Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Das Delikt stehe aber in keinem Zusammenhang zur Tat vom Sonntag und das Verfahren werde wohl nach dem Tod des Beschuldigten eingestellt. Vorstrafen hatte Z. in der Schweiz keine.

Offen bleibt, warum der 44-Jährige das Simmibödeli in Grabs als Tatort wählte. Seine einzige Verbindung zum Ort scheint ein Sohn aus einer früheren Beziehung zu sein. Dieser lebt bei der Mutter und ist mittlerweile im Teenageralter. Er habe zu seinem Vater noch Kontakt gehabt, weiss der Grabser Dorfpfarrer John Bachmann. «Das Geschehene ist für ihn unfassbar schlimm.» Der Oberstufenschüler wird psychologisch betreut.

Psychologen kümmern sich auch um die Mutter der getöteten Mädchen und ihre Familie. Auch in der Vorschule und im Kindergarten in Widnau waren laut einer Bekannten der Mutter am Tag nach der Tat psychologische Betreuer anwesend.


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/s...Schock-31610715

Carina
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31.08.2013 19:08
#205 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Eidgenösisches Schwingfest 2013
Die Schweiz bekommt für die nächsten drei Jahre einen neuen König
Drei Berner vorne - Wenger geschlagen


Christian Stucki und Bernhard Kämpf führen nach dem ersten Wettkampftag mit einem Viertelpunkt vor Matthias Sempach. Kilian Wenger muss die Titelverteidiung früh abschreiben.



So sieht die gigantische Arena in Burgdorf mit über 50'000 Plätzen von oben aus.


Am Eidgenössischen in Burgdorf dominierten die Berner Gastgeber den ersten Tag. Bei Halbzeit liegen vier Schwinger mit vier Siegen in Führung, darunter befinden sich drei Berner und die Mitfavoriten Christian Stucki und Matthias Sempach.

Für die Berner lief (fast) alles nach Wunsch. Als Beispiel hiefür dienten die letzten beiden Gänge des Tages, die zuerst Matthias Sempach und danach Christian Stucki jeweils in den Schlusssekunden noch gewannen. Sempach drückte den Innerschweizer Reto Nötzli ins Sägemehl. «Dieser Gang zeigte aber, wie nahe Sieg oder Niederlage beieinander liegen», so Matthias Sempach, der Schwinger des Jahres 2012. Sempach: «Mir gelang ein guter Start, ich bin sehr zufrieden. Aber am Sonntag kann noch viel passieren.»

Ähnlich tönte es bei Christian Stucki. Der Seeländer gewann seine ersten Gänge in insgesamt nur wenig mehr als drei Minuten, geriet aber gegen Martin Koch an den Rand einer Niederlage und kam erst zehn Sekunden vor Schluss zum siegbringenden Plattwurf. Stucki: «Am Samstag verlief für mich alles nach Plan. Aber gegen Koch hatte ich auch viel Glück, dass es noch zum Sieg reichte.»


Zwyssig hält mit den Bernern mit
Als dritter Berner kam der 25-jährige Berner Oberländer Bernhard Kämpf zu vier Siegen, drei davon gegen Eidgenossen. Im vierten Gang konterte der Sigriswiler Arnold Forrer, den Schwingerkönig von Nyon 2001, platt ins Sägemehl. Nur der 26-jährige Appenzeller Raphael Zwyssig brach am Samstag in die Berner Phalanx ein. Er liegt mit vier Siegen 0,75 Punkte hinter Stucki und Kämpf zurück.

Hinter Zwyssig folgen mit Philipp Reusser und Matthias Glarner zwei weitere Berner. Beinahe hätte sogar ein vierter Berner am Samstag alle Gänge gewonnen: Die Kampf- und Platzrichter übersahen aber bei Matthias Siegenthaler (5. Rang mit 3 Siegen und einem Unentschieden gegen Mario Thürig) im dritten Gang ein gültiges Resultat.


Wenger startet mit einem Gestellten
Im Gegensatz zu Stucki und Sempach fielen die meisten der Königsanwärter schon aus der Entscheidung Schwingerkönig Kilian Wenger wie vor zwei Jahren am Unspunnenfest sogar schon in den ersten zwei Gängen. Wenger stellte im Anschwingen das «Königsduell» mit Arnold Forrer und unterlag danach dem Innerschweizer Martin Koch.

Ebenfalls schon nach zwei Gängen waren die Nordwestschweizer Mitfavoriten Bruno Gisler und Christoph Bieri aus den Traktanden gefallen. Gisler unterlag im Anschwingen Matthias Sempach, den er vor einem Monat auf dem Weissenstein noch geschlagen hatte, anschliessend gelang ihm auch gegen Reto Gloggner kein Sieg. Bieri startete mit zwei Unentschieden. In den Gängen 3 und 4 wurden dann auch noch Martin Grab, Mario Thürig, Philipp Laimbacher, Christian Schuler, Forrer (von Kämpf) und Simon Anderegg zurückgebunden.


Käser schaffte 1989 das Wunder
Für den wohl entthronten König Kilian Wenger war der miese Auftakt ein Schock. «Dieser Stachel sass tief», so Wenger. «Mit einem derartigen Festbeginn hatte ich nicht gerechnet. Aber der misslungene Start zeigte auf, wie nah im Schwingen alles beieinander liegt.» 1989 in Stans startete Adrian Käser ebenfalls mit einem Unentschieden und einer Niederlage in das Eidgenössische, das er am Ende gewann. Eine derartige Wende zum Guten ist für Wenger indes kaum mehr möglich, obwohl er am Samstag mit zwei Siegen aufholte. 34 Schwinger sind am Samstagabend vor Wenger klassiert; der Rückstand des Berner Oberländers auf die Spitze beträgt 2,75 Punkte.


Burgdorf. Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest. Rangliste (Stand nach vier Gängen):
1. Christian Stucki (Lyss) und Bernhard Kämpf je 39,75.
2. Matthias Sempach (Alchenstorf) 39,50.
3. Raphael Zwyssig (Gais) 39,00.
4. Philipp Reusser (Aeschlen bei Oberdiessbach) und Matthias Glarner (Meiringen) je 38,75.
5. Andreas Ulrich (Gersau), Matthias Siegenthaler (Fankhaus), Jakob Roth (Krummenau) und Marcel Kuster (Appenzell) je 38,50.
6. Thomas Sempach (Heimenschwand), Beat Salzmann , Andi Imhof (Attinghausen), Werner Suppiger (Hergiswil), Markus Schläpfer (Niederbüren), Pascal Gurtner (Schaffhausen), Willy Graber (Bolligen), Franz Föhn (Rothenthurm) und Christian Dick (Alchenstorf) je 38,25.
7. Niklaus Zenger (Habkern), Martin Zimmermann (Ennetbürgen), Benji von Ah (Giswil), Reto Nötzli (Pfäffikon), Martin Koch (Schlierbach), Reto Holdener (Schänis), Urban Götte (Stein SG) und Patrick Schenk (Wasen) je 38,00.
8. Thomas Zaugg (Eggiwil), Hanspeter Luginbühl (Aeschiried), Erich Fankhauser (Hasle LU), David Schmid (Wittnau), Philipp Laimbacher (Sattel) und Christoph Bieri (Untersiggenthal) je 37,75.
Ferner: 9. u.a. Bruno Gisler (Rumisberg) 37,50. 10. u.a. Martin Grab (Rothenthurm) und Arnold Forrer (Stein SG) je 37,25. 11. u.a. Simon Anderegg (Meiringen) und Kilian Wenger (Horboden) je 37,00. 12. u.a. Christian Schuler (Rothenthurm) 36,75.


Quelle http://www.20min.ch/sport/weitere/story/...hlagen-10722951


Infos zum Schwingen http://de.wikipedia.org/wiki/Schwingen





http://www.blick.ch/news/schweiz/so-gros...-id2417954.html

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01.09.2013 07:53
#206 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

29 000 Franken Luxus-Therapie für einen Messerstecher
Carlos-Skandal – Bundesrat schaltet sich ein


Der Skandal um die Luxus-Betreuung des Messerstechers und Schlägers Carlos (18) erschüttert die Schweiz. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga will jetzt Klarheit.



Seit vier Tagen ist es die Strategie der Zürcher Justizdirektion: Schweigen. «Frühestens» Ende nächster Woche will Regierungsrat Martin Graf (Grüne) über den Fall Carlos informieren. Volle neun Tage also, die der Justizdirektor braucht, um sich die Enthüllungen der letzten Woche zu erklären:

Ein 17-jähriger Messerstecher, dem Grafs Amt für 29 000 Franken pro Monat eine 4,5-Zimmer-Wohnung, einen Privatlehrer, ein rund um die Uhr aktives, zehnköpfiges Betreuerteam sowie Thai-Box-Kurse beim – ebenfalls vorbestraften – zehnfachen Weltmeister bezahlt.

Der langjährige Leiter der Jugendanwaltschaft Hansueli Gürber, der mit seinen «Therapien» mehrere gewalttätige Teenager zu Kampfsportlern ausgebildet hat.

Ein Betreuerteam aus Sozialarbeitern, das den jungen Schlägern jeden Wunsch von den Augen abliest, deren Forderungen verständnisvoll abnickt und im Zweifel lieber das Portemonnaie zückt. Und ein empörtes Volk, das angesichts der Zustände im Justizwesen jegliches Verständnis für teure therapeutische Täterverhätschelungen zu verlieren droht.

Wie konnte es so weit kommen? Tatsächlich ist das Jugendstrafrecht seit Jahren umstritten. Mehr Sicherheit für die Bevölkerung fordern die einen. Mehr Therapien für Straftäter die anderen. Ob ein Messerstecher wie Carlos, der nach SonntagsBlick-Informationen bereits als Kind gewalttätig und gefährlich war (siehe Box unten), je ein normales Mitglied der Gesellschaft werden kann, darüber streiten die Experten bis heute.

Im Zweifelsfall entschied die Politik in den letzten Jahren für das Wohlergehen des Täters und den Ausbau der Sozialindustrie. Bereits 2009, nachdem der aktenkundige Gewalttäter Daniel H.* die 16-jährige Lucie Trezzini brutal ermordet hatte, forderte SVP-Nationalrätin Natalie Rickli in einer Interpellation eine Verschärfung des Umgangs mit gefährlichen Teenagern. Der Bundesrat befand: nicht nötig.

Im gleichen Jahr forderte Rickli von der damaligen Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), dass die Verwahrungspraxis «dringend» überprüft werden müsse. Wäre Lucies Mörder verwahrt gewesen, würde das Mädchen noch leben. Widmer-Schlumpf antwortete: nicht nötig.

2010 verlangten Nationalrat Hans Fehr (SVP) sowie 103 mitunterzeichnende Räte mehr Sanktionsmöglichkeiten gegen junge Schläger. «Wird eine Massnahme angeordnet und kooperiert der jugendliche Täter nicht, so muss der Vollzug der Freiheitsstrafe auch in einem Gefängnis möglich sein», heisst es in der Motion. Dazu der Bundesrat: nicht nötig.

Das Vorgehen der Verantwortlichen ist stets dasselbe: Man verspricht «zu prüfen». Gibt teure «Analysen» in Auftrag. Spricht im Sozialjargon von «komplexen Persönlichkeitsstrukturen», «Risikofaktoren» und «therapeutischer Massnahmebedürftigkeit». Und am Ende heisst es: Ausser Spesen nichts gewesen.

Immerhin: Jetzt schaltet sich auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) in die Debatte ein. Gegenüber SonntagsBlick sagt sie: «Der zuständige Regierungsrat hat beim leitenden Oberjugendanwalt einen Bericht zum ‹Fall Carlos› verlangt.» Es werde sich nun zeigen, «ob und – wenn ja – welche Lehren zu ziehen sind. Und ob Anpassungen auf Stufe Vollzug oder auch in der Gesetzgebung angezeigt sind», so die Justizministerin weiter.

Grundsätzlich seien für den Straf- und Massnahmenvollzug jedoch «gemäss Bundesverfassung die Kantone zuständig», sagt Sommaruga.

Diese Zuständigkeit will der Zürcher Justizdirektor Martin Graf am kommenden Freitag wahrnehmen, wenn er nach langer Bedenkzeit seinen Bericht vorlegt.


Carlos’ Kindheit: Der kleine Teufel terrorisierte ein ganz es Quartier
Der durch einen SRF-Report landesweit bekannt gewordene Messerstecher Carlos ist in Zürich aufgewachsen und zur Schule gegangen –bis er mit elf Jahren zum ersten Mal aktenkundig wurde und ein Jahr später von der Schule flog. Der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin hatte nach SonntagsBlick-Informationen seine Mitschüler terrorisiert, ihnen Zigaretten am Hals ausgedrückt, sie mit Steinen oder Eisklumpen beworfen und immer wieder Schlägereien angezettelt. Da der kleine Teufel auf sämtlichen Schulhaus­arealen des Stadtteils Hausverbot erhielt, musste für ihn schon früh eine Sonderbetreuung organisiert werden. Als Carlos einmal mit 13 Jahren trotz Verbot auf dem Pausenplatz auftauchte, seien sämtliche Schüler panikartig zurück ins Schulhaus gerannt, wo die Lehrer die Türen abschlossen und die Polizei riefen. Drei Kastenwagen voller Beamter seien nötig gewesen, um den jungen Schläger festzunehmen, erzählt die Mutter eines Mitschülers. Auch seine Nachbarn haben schlechte Erinnerungen. Schon mit neun Jahren habe Carlos begonnen, «Krawall zu machen». Einmal habe er mit seinem Luftgewehr aus dem Fenster geschossen. Die Einschusslöcher im Nachbarhaus sind bis heute sichtbar. Carlos warf Möbel aus dem Fenster und demolierte den Estrich der Wohnung – worauf die Familie ausziehen musste.


Quelle http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-...-id2425677.html

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01.09.2013 17:53
#207 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Eidgenössisches 2013
Sempach Matthias krönt sich zum König


Der neue Schwingerkönig heisst Sempach Matthias. Der Berner Lokalmatador bodigt im Schlussgang seinen Kontrahenten Stucki Christian und holt sich damit den Titel.














Matthias Sempach ist neuer Schwingerkönig. Der 27-jährige Berner aus Alchenstorf gewann am Eidgenössischen in Burgdorf wie vor drei Jahren Kilian Wenger alle acht Gänge.

Die Entscheidung im Schlussgang fiel in der zwölften Minute. Angesetzt war der Kampf auf 15 Minuten. Mit einem Fussstich beförderte Matthias Sempach den Koloss und Berner Verbandskollegen Christian Stucki ins Sägemehl, wo er ihn anschliessend auf den Rücken überdrückte.

Der richtige König
Matthias Sempach dominierte das Fest. Er geriet in keinem seiner Gänge ernsthaft in Bedrängnis. Im vierten Gang gegen Reto Nötzli schluckte er etwas Sägemehl, fand kurz vor Ablauf der Zeit aber den Weg zum Sieg doch noch. Martin Koch im sechsten Gang (während 50 Sekunden) und Christian Stucki zweimal im Schlussgang vermochten Sempach hochzuheben, mussten ihn aber behutsam wieder zu Boden lassen und aufpassen, nicht ausgekontert zu werden.

Nach sieben Gängen führte Matthias Sempach mit anderthalb Punkten Vorsprung, so dass sein Schlussganggegner in einem Ausschwingen ermittelt werden musste. Einen derartigen Kunstgriff gab es erstmals an einem Eidgenössischen. Alle Schwinger mit Ausnahme von Matthias Sempach bestritten den achten Gang. Christian Stucki qualifizierte sich über dieses Ausschwingen mit einer Maximalnote gegen Edi Philipp für den Schlussgang, in dem er nur noch im einen Viertelbonuspunkt kämpfte. Mit diesem Bonus-Viertel hätte er im Falle eines Sieges aber Sempach einholen können, und als Sieger des eigentlichen Schlussgangs wäre Stucki König geworden. Dem Seeländer fehlte im neunten Gang und nach zwei Gestellten am Sonntag (gegen Matthias Glarner und Christoph Bieri) aber die Kraft.


Berner dominieren Schwingfest
Dass zwei Berner am Ende den Schlussgang bestritten, dokumentierte, wie stark die Berner Schwinger das Fest dominierten. Schon im sechsten Gang mussten erstmals zwei Berner zusammengreifen: der damals in Führung liegende Stucki mit dem Berner Oberländer Matthias Glarner. Auch das war an einem Eidgenössischen der Neuzeit eine Premiere. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts, als die Nordostschweizer die Schwinger-Szene dominierten, gab es auch schon verbandsinterne Duelle schon vor dem Schlussgang, aber noch nie schon am Sonntagvormittag. Kein Novum war aber die verbandsinterne Angelegenheit im Schlussgang: 2001 in Nyon, 2004 in Luzern und 2007 in Aarau standen sich jeweils zwei Nordostschweizer im Schlussgang gegenüber.


Quelle http://www.20min.ch/sport/weitere/story/...Koenig-10722951

Carina
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02.09.2013 20:51
#208 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

SMS soll Briefmarke ersetzen


Statt einer A-Post-Briefmarke kann nun per SMS ein Code angefordert werden. Wer das Angebot nutzt, bezahlt jedoch mehr.



Die Schweizerische Post lanciert die SMS-Briefmarke: Kunden können mit dem Handy per SMS einen Code anfordern und ihn anstelle einer A-Post-Briefmarke auf dem Couvert notieren. Das Probeangebot wird per sofort eingeführt und gilt vorerst für ein Jahr.

Zurzeit können die A-Post-Briefmarken bei Swisscom und Sunrise bezogen werden. Wer eine Marke kaufen will, sendet die Aufforderung «MARKE» an die Nummer «414». Als Antwort erhält der Kunde einen Code, der oben rechts auf dem Couvert notiert werden muss.


Künftig besteht die Wahl: Eine A-Post-Briefmarke auf der Post zu kaufen oder aber per SMS einen Code anzufordern. Post

Kritik vom Konsumentenforum
Die Kosten der SMS-Briefmarke werden über die Handy-Rechnung oder das Prepaid-Guthaben abgerechnet. Das Angebot funktioniert auch mit dem Smartphone-App der Post. Der Code ist während zehn Tagen gültig.

Das Angebot ist mit 1.20 Franken jedoch 20 Rappen teurer als die reguläre Briefmarke. Diese Tatsache kritisiert das Konsumentenforum: Solange die Post bei der Briefpost das Monopol habe, sollten A-Post-Briefe nur 1 Franken kosten.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/sms-soll-briefmarke-ersetzen




Einjähriger Pilotversuch
Schweizer Post führt SMS-Briefmarke ein


Die Schweizerische Post lanciert die SMS-Briefmarke: Kundinnen und Kunden können mit dem Handy per SMS einen Code anfordern und ihn anstelle einer A-Post-Briefmarke auf dem Kuvert notieren. Das Angebot ist mit 1.20 Franken (97 Cent) 20 Rappen teurer als die reguläre Briefmarke.


Das neue Angebot gibt es per sofort. Nach einem Jahr entscheidet die Post, ob sie es definitiv einführt und um weitere Produkte erweitert, wie es in der Mitteilung vom Montag heißt. Zurzeit können die A-Post-Briefmarken bei den Mobilfunkern Swisscom und Sunrise bezogen werden. Wer eine Marke kaufen will, sendet die Aufforderung "MARKE" an die Nummer "414".

Als Antwort erhält die Kundin oder der Kunde einen Code, der oben rechts auf dem Briefumschlag notiert werden muss. Die Kosten werden über die Handyrechnung oder das Prepaid-Guthaben abgerechnet. Das Angebot funktioniert auch mit dem Smartphone-App der Post. Der Code ist während zehn Tagen gültig. Die Internet-Briefmarke hat die Post schon 2006 eingeführt: Briefmarken können online gekauft und ausgedruckt werden.


In Österreich wurden Pläne auf Eis gelegt
Das Konsumentenforum (kf) begrüßt grundsätzlich das neue Angebot, wie Geschäftsführer Michel Rudin der Nachrichtenagentur sda sagte. Es kritisiert allerdings den Preis von 1.20 Franken: Solange die Post in der Schweiz bei der Briefpost das Monopol habe, sollten A-Post-Briefe nur 1 Franken kosten, wie Rudin erklärte. Preisüberwacher Stefan Meierhans wollte am Montag in der Früh auf Anfrage noch keine Stellung nehmen.

In Deutschland gibt es die Handy-Briefmarke bereits seit 2008. Daraufhin hatte 2009 auch die Österreichische Post überlegt, diese einzuführen. Die Pläne wurden aber nicht weiterverfolgt, sagte Postsprecher Michael Homola am Montag auf APA-Anfrage.


Quelle http://www.heute.at/news/multimedia/art23657,922189

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02.09.2013 20:54
#209 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Zu seinem Schutz
Carlos sitzt jetzt im Gefängnis


Nachdem sein Aufenthaltsort bekannt geworden ist, reagiert die Jugendstaatsanwaltschaft und verlegt Carlos in eine geschlossene Anstalt.



Der grosse Medien-Rummel um den 17-jährigen Gewalttäter Carlos hat nun auch Einfluss auf seine Haftbedingungen: Sein Wohn- und Aufenthaltsort sind bekannt geworden, weshalb die Jugendanwaltschaft sich entschlossen hat, ihn «geschlossen» unterzubringen. «Zum Schutz des Jugendlichen und
zur Sicherung der Massnahme», so schreibt die Oberjugendanwaltschaft Zürich in einer Medienmitteilung von heute Montag-Abend.


Bisherige Unterkunft war in Reinach BL
Die vielkritisierten Massnahmen für Carlos wurden in Reinach Basel-Land umgesetzt. Unter anderem bekam er ein Thaibox-Training und wohnte mit einer Betreuerin in einer 4-Zimmer-Wohnung - Kostenpunkt: Rund 29'000 Franken im Monat.

In Reinach war man mit der Situation sehr unzufrieden: «Ich habe Angst und meide diese Strasse. Es ist ja bekannt, dass solche Verbrecher oft zu Wiederholungstätern werden», sagt etwa Anwohnerin Maraki Karrer gegenüber 20 Minuten. Aus Datenschutzgründen wurde auch die Gemeinde selber nicht informiert, dies regt den Präsidenten der SVP Baselland, Oskar Kämpfer, auf: «Dass man einen Strafvollzug ohne Einverständnis des betroffenen Kantons und ohne diesen zu informieren verlegt, ist sehr bedenklich.»


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/stor...engnis-18556174

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08.09.2013 07:52
#210 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Olympia 2020
Madrid und Istanbul gescheitert
Olympia 2020: Tokio macht das Rennen


Das IOC wählte am Samstagabend den Austragungsort der Olympischen Spiele 2020. Tokio kommt zum Handkuss!



Jubel in Japan! Tokio darf die Olympischen Sommerspiele 2020 austragen.

Die japanische Hauptstadt setzt sich im zweiten und entscheidenden Wahlgang gegen Istanbul mit 60:36 Stimmen durch. Die spanische Hauptstadt Madrid war bereits im ersten Wahlgang in einer Stichwahl an Istanbul gescheitert.

Tokio, das Olympia bereits 1964 zu Gast hatte, darf als fünfte Stadt in der olympischen Geschichte nach London (1908/1948/2012), Los Angeles (1932/1984), Paris (1900/1924) und Athen (1896/2004) die Spiele zum zweiten Mal austragen


Quelle http://www.blick.ch/sport/olympia/olympi...-id2432557.html

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13.09.2013 19:15
#211 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Tötungsdelikt: Genf suspendiert alle Freigänge


In der Romandie sorgt nach dem Fall Marie bereits wieder ein neuer Fall für Aufregung: Die Therapeutin eines verurteilten Vergewaltigers ist tot aufgefunden worden. Nun hat der Genfer Regierungsrat alle Freigänge gestoppt.


Der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet hat während einer Pressekonferenz angekündigt, alle Freigänge aus Genfer Strafanstalten zu suspendieren. Diese Massnahme ist eine Folge der Flucht eines Vergewaltigers aus dem Zentrum für Sozialtherapie «La Pâquerette» und dem Tötungsdelikt an seiner Sozialtherapeutin.

Zusätzlich kündigte der Sicherheitsdirektor vor den Medien in Genf eine Administrativuntersuchung an. Sichtlich bewegt drückte er der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus.


Verurteilter Vergewaltiger auf der Flucht
Die getötete Frau arbeitete seit 2007 im Zentrum für Sozialtherapie «La Pâquerette» in Genf und war als Kriminologin und Psychologin tätig, wie der Direktor der Genfer Universitätsspitäler HUG, Bertrand Levrat, vor den Medien erklärte. «Sie war erfahren und hatte in ihrer Karriere bereits 200 Freigänge mit Häftlingen absolviert.»

Die Psychologin sollte den wegen zweifacher Vergewaltigung zu insgesamt 20 Jahren Haft verurteilten Insassen am Donnerstagmorgen zu einer Reittherapie begleiten. Das Zentrum für Sozialtherapie «La Pâquerette» innerhalb des Gefängnisses Champ-Dollon hatte dafür die Verantwortung, wie die Chefin des Genfer Strafvollzugs, Sandra Favre, erklärte.

Als der Häftling und seine Begleiterin um 11 Uhr nicht zum Rendez-vous erschienen und die Sozialtherapeutin auf Handyanrufe nicht reagierte, wurde Alarm geschlagen.


Mit weissem Citroën auf der Flucht
Zuvor waren die beiden laut der Polizei in einem weissen Citroën Berlingo mit Genfer Kennzeichen gesehen worden. Erst heute wurde die Leiche der Frau wenige Kilometer ausserhalb Genfs in Richtung Versoix (GE) in der Nähe der Reithalle gefunden, wo die Reittherapie stattfinden sollte.

Der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet zeigte sich im Namen der Gesamtregierung traurig und sehr schockiert über das schreckliche Drama.


Maudet: «Tragödie und Spezialfall»
Maudet kündigte eine Administrativuntersuchung an.«Wir haben eine doppelte Vergewaltigung mit einer kumulierten Strafe, einen Spezialfall», sagte Maudet. Es handle sich hier um eine Tragödie, bei der auch untersucht werden müsse, ob die polizeilichen Dispositive genügten.

Laut Favre hatte der Entführer und mutmassliche Mörder der Sozialtherapeutin sein erstes Delikt 1999 begangen. Er wurde 2001 in Frankreich erstmals wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wegen einer weiteren Vergewaltigung wurde er in Frankreich zum zweiten Mal zu fünf Jahren verurteilt.


Grosseinsatz in der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein
Bei der Fahndung nach dem 39-Jährigen kam es in der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein bei Basel zu einem Grosseinsatz der Polizei. Gefunden wurde der Flüchtige jedoch nicht.

Aufgrund einer Handyortung habe eine konkrete Spur zum Alten Zollhaus in Weil geführt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Lörrach zu Berichten auf Onlineportalen diverser Zeitungen. In der Folge seien ein Restaurant und Spielsalon durchsucht worden.

Im Einsatz standen laut dem Sprecher rund 60 Polizeiangehörige, darunter auch solche aus der Schweiz. Der Fall erinnert an die Flucht eines Vergewaltiger aus einem Neuenburger Gefängnis sowie an das Tötungsdelikt Marie bei Payerne (VD).


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/toetungsd...alle-freigaenge




Sie war dabei
Adelines Killer hat vor der Tat ein Messer gekauft


Damit er Pferde-Hufe behandeln kann, hatte der verurteilte Vergewaltiger Fabrice Anthamatten die Erlaubnis, Messer zu kaufen. Und genau das hat er kurz vor seiner Tat getan.


Der mutmassliche Mörder der Therapeutin Adeline Morel hat kurz vor seiner Tat ein Messer gekauft. Wie «Le Matin» berichtet, soll es Fabrice Anthamatten sogar in Begleitung seines Opfers gekauft haben, bevor sie zur Reit-Therapie gingen. Er sei dazu befugt, weil er ein Messer braucht, um die Hufe von Pferden zu behandeln.

Ob er Morel damit getötet hat, ist noch nicht klar. Gemäss «Le Matin» soll Anthamatten seine Opfer bereits bei zwei früheren Vergewaltigungen, für die er verurteilt wurde, mit Messern bedroht haben.

Die Leiche der 34-jährigen Therapeutin wurde heute Freitag in der Nähe einer Reithalle wenige Kilometer ausserhalb Genfs gefunden. Der Täter ist offenbar nach Norden geflüchtet. Wie die «Badische Zeitung» berichtet, http://www.badische-zeitung.de/polizei-d...-auf-der-flucht hat die Polizei am Freitagnachmittag im deutschen Weil am Rhein bei Basel mit einem Grossaufgebot ein Haus umstellt.


http://bazonline.ch/panorama/vermischtes.../story/16338098


Unterwegs zur Reittherapie
Die Frau arbeitete seit 2007 im Zentrum für Sozialtherapie «La Pâquerette» in Genf und war als Kriminologin und Psychologin tätig, wie der Direktor der Genfer Universitätsspitäler HUG, Bertrand Levrat, am Freitag vor den Medien erklärte. «Sie war erfahren und hatte in ihrer Karriere bereits 200 Freigänge mit Häftlingen absolviert.»

Die Psychologin sollte den wegen zweifacher Vergewaltigung zu insgesamt 20 Jahren Haft verurteilten Insassen am Donnerstagmorgen zu einer Reittherapie begleiten. Das Zentrum für Sozialtherapie «La Pâquerette» innerhalb des Gefängnisses Champ-Dollon hatte dafür die Verantwortung, wie die Chefin des Genfer Strafvollzugs, Sandra Favre, erklärte.

Als der Häftling und seine Begleiterin um 11 Uhr nicht zum Rendez-vous erschienen und die Sozialtherapeutin auf Handyanrufe nicht reagierte, wurde Alarm geschlagen.


Erster Freigang ebenfalls mit Frau
Laut Favre hatte der Entführer und mutmassliche Mörder der Sozialtherapeutin sein erstes Delikt 1999 begangen. Er wurde 2001 in Frankreich erstmals wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wegen einer weiteren Vergewaltigung wurde er in Frankreich zum zweiten Mal zu fünf Jahren verurteilt.

2008 wurde der verurteilte Vergewaltiger nach Genf ausgeliefert, um seine Haftstrafen abzusitzen, wie Favre weiter ausführte. Diese hätten sich unterdessen auf 20 Jahre kumuliert.

Nach Verbüssung von rund zwei Dritteln der Strafe seien ihm aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens begleitete Freigänge erlaubt worden. Der erste fand am 3. September statt, der zweite am 12. September - jeweils in Begleitung einer Frau.


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/romandie/sto...ekauft-24031592


Nach Mord in Genf
Polizeihund findet Spur des Vergewaltigers




Gegen 11 Uhr morgens am Donnerstag verschwand Frau Morel während eines begleiteten, bewilligten Freigangs. Die Frau gehe nicht mehr ans Telefon. Die beiden waren in einem weissen Citroën Berlingo mit dem Kennzeichen GE 719 149 unterwegs.





Die Leiche der am Donnerstag entführten Therapeutin, Adeline Morel, wurde in Versoix GE gefunden. Der mutmassliche Täter ist höchstwahrscheinlich in Deutschland.


Der flüchtige Vergewaltiger, der mutmasslich für den Tod einer 34-jährigen Sozialtherapeutin bei Genf verantwortlich ist, hat sich tatsächlich im deutschen Weil am Rhein aufgehalten. Ein Polizeihund fand am Freitag eine Spur des Gesuchten, die sich jedoch an einem Bahngleis verlor.

Das teilte die Polizeidirektion Lörrach (D) am Freitagabend mit. Sie schliesst nicht aus, dass sich der Mann weiterhin in der Gegend aufhält. In einer Mitteilung warnen die Behörden vor dem flüchtigen Straftäter, der gefährlich und möglicherweise bewaffnet sei.

Eine Handyortung hatte die Polizei in die Region Basel geführt. In einem Grosseinsatz wurde am Freitag das alte Zollhaus in Weil am Rhein abgeriegelt und alle anwesenden Personen kontrolliert. In der Nacht auf Freitag hatte die Polizei mit Unterstützung eines Helikopters im Raum Basel nach der Frau und dem Straftäter gesucht.

Im Einsatz standen laut einem Sprecher der Polizeidirektion rund 60 Polizeiangehörige, darunter auch solche aus der Schweiz. Gefunden habe man aber bisher nichts, weder den mutmasslichen Täter noch das geortete Handy. Wem das Handy gehörte, war nicht zu erfahren.


«Ein Vergewaltiger alleine mit einer jungen und schönen Frau zusammen!»
Am Donnerstagmorgen um 11 Uhr sollte Adeline Morel, Sozialtherapeutin und Mutter eines kleinen Kinds, den verurteilten Vergewaltiger Fabrice Anthamatten zu einer Therapiesitzung nach Genf begleiten. Jetzt wurde die Leiche der Therapeutin in einem Genfer Vorort gefunden, wie die Zeitung «Le Matin» berichtet. Sie steckte in einem Sack im Wald von Versoix.

Ihre Mutter zeigt sich im Interview mit «Tribune de Genève» tief traurig, aber auch wütend darauf, dass ein Verbrecher so ohne Chip mit einer Frau allein gelassen wurde: «Ein Vergewaltiger alleine mit einer jungen und schönen Frau zusammen!»

Adeline habe zwei Jahre Kriminologie studiert. Sie habe bei ihrem Job nie Angst gehabt, so die Mutter unter Tränen. Besonders tragisch ist, dass es innert kurzer Zeit der zweite Fall ist, bei dem ein Strafgefangener eine erneute Tat begeht. Fabrice Anthamatten sitzt eine zehnjährige Strafe wegen Vergewaltigung ab.


Erinnerungen an den Fall Marie
«Das schlimmste Szenario wäre eine Wiederholung des Falls Marie», sagte eine Polizeiquelle kurz nach der Entführung zur Westschweizer Zeitung «Le Matin». Der Informant nahm Bezug auf die Entführung und Ermordung einer jungen Frau durch einen Verurteilten in Payerne VD. Der Fall sorgte im Mai 2013 für Schlagzeilen. Die 19-jährige Marie, die Ex-Freundin des Täters, wurde Tage nach ihrer Entführung ermordet gefunden. Der Täter befand sich zur Zeit der Tat unter Hausarrest, die Fussfessel hatte er vor der Tat entfernt.


Als nicht mehr gefährlich eingestuft?
Der aktuelle Fall wirft Fragen auf: Weshalb erhielt der 39-jährige, zu zehn Jahren verurteilte Vergewaltiger die Erlaubnis für einen begleiteten Ausgang? Der Mann war im Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette im Kanton Genf inhaftiert, einer Institution des Gefängnisses Champ-Dollon, in der gefährliche Verbrecher untergebracht werden. Ein Genfer Anwalt sagt gegenüber «Le Matin», dass diese Institution unter anderem dazu dient, Verurteilte an ein Leben ausserhalb des Gefängnisses zu gewöhnen. Er geht davon aus, dass der Flüchtige als «nicht mehr gefährlich» eingestuft worden ist. Ob das so ist und wer die Entscheidung getroffen hat, ist zurzeit nicht bekannt.

Dass dem verurteilten Vergewaltiger jedoch eine einzelne Frau als Begleitung zugewiesen wurde, ist mehr als fragwürdig. «Das ist unfassbar», sagt dazu Vincent Spiro, Präsident der Anwaltskammer, gegenüber «Le Matin». Er hofft, dass durch diesen Vorfall nicht gleich die ganze Institution La Pâquerette infrage gestellt wird: «Mehrere meiner Klienten konnten dank dieser Einrichtung erfolgreich in die Gesellschaft wiedereingegliedert werden.»


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/romandie/sto...tigers-10367924

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13.09.2013 19:31
#212 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Fall Adeline: Letzte Spur in Weil am Rhein
Die Polizei warnt die Bevölkerung


WEIL AM RHEIN - (D) - Die Polizei ist dem mutmasslichen Mörder von Adeline M. (†34) auf den Fersen: In Weil am Rhein fand ein Polizeihund am späteren Freitagnachmittag eine Spur des Gesuchten. Sie verliert sich jedoch an einem Bahngeleise.


Die Polizei vermutet Fabrice Anthamatten weiterhin in der Gegend um Weil am Rhein. In einer am Abend veröffentlichten Mitteilung warnt sie vor dem flüchtigen Straftäter - er sei gefährlich und möglicherweise bewaffnet.

Mit der verlorenen Spur am Bahngeleise geht die Fahndung nach dem 39-jährigen, zweifachen Vergewaltiger weiter. In der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein bei Basel kam es heute Nachmittag zu einem Grosseinsatz der Polizei, die das alte Zollhaus umstellt und weitere Gebäude durchsucht hat. Gefunden wurde der Flüchtige jedoch nicht.

Aufgrund einer Handyortung habe eine konkrete Spur zum Alten Zollhaus in Weil geführt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion zu Berichten auf Onlineportalen diverser Zeitungen. In der Folge seien ein Restaurant und ein Spielsalon durchsucht worden.

Im Einsatz standen laut dem Sprecher rund 60 Polizeiangehörige, darunter auch solche aus der Schweiz. Gefunden habe man aber bisher weder den mutmasslichen Täter noch das geortete Handy. Wem das Handy gehörte, war nicht zu erfahren.

Der 39-jährige Sträfling war im Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette in Genf untergebracht. Dieses befindet sich in einem abgeschlossenen Bereich des Gefängnisses Champ-Dollon.

Der Gefangene und seine Sozialtherapeutin waren am Donnerstagmorgen um 11 Uhr nicht wie vereinbart auf die Anlage zurückgekehrt.

Die Polizei hatte das Verschwinden am Donnerstagabend als «besorgniserregend» bezeichnet. Nach Informationen der «Tribune de Genève» wurde die Leiche der Sozialtherapeutin am Donnerstagabend in Versoix gefunden, ihr Handy in der Nähe von Basel. (dra/SDA)


Quelle http://www.blick.ch/news/schweiz/die-pol...-id2440453.html




Vergewaltiger flieht auf Freigang
Leiche vermisster Therapeutin in Genf gefunden


Die Leiche einer gestern entführten Therapeutin wurde heute in Genf gefunden. Vergewaltiger Fabrice Anthamatten ist auf der Flucht. Der Fall schockiert die Schweiz: Warum durfte der gefährliche Mann auf Freigang?


Am Donnerstag verschwand in der Schweiz eine 34-jährige Sozialtherapeutin, als sie einen verurteilten Vergewaltiger zu einer Therapiesitzung begleiten sollte. Nun wurde offenbar die Leiche der Mutter einen kleines Kindes in einem Vorort von Genf gefunden. Das berichtete die schweizerische Nachrichtenseite „20minunten.ch“ unter Berufung auf die französischsprachige Zeitung „Le Matin“. Der Straftäter Fabrice Anthamatten sei seit dem begleiteten Freigang auf der Flucht. Die Polizei vermute, er sei auf dem Weg nach Frankreich.

Den Angaben nach war Anthamatten im Therapiezentrum eines Genfer Gefängnisses für gefährliche Verbrecher inhaftiert, das zur Resozialisierung der Häftlinge dienen soll. Offenbar sei der 39-Jährige, der wegen Vergewaltigung zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war, als „nicht mehr gefährlich“ eingestuft worden. Anthamatten hatte nach Angaben von „blick.ch“ eine Frau in der Nähe des Genfer Flughafens brutal missbraucht und in einen Kofferraum gesperrt.


Leiche lag in einem Sack verpackt im Wald
Nach dem Verschwinden der beiden Personen am Donnerstag hatte die Schweizer Polizei „blick.ch“ zufolge eine große Suchaktion gestartet. Die Beamten seien nicht davon ausgegangen, dass die Therapeutin und der Häftling gemeinsam geflüchtet seien, da die Frau ein junges Kind zuhause habe. Bis 3 Uhr nachts seien Helikopter mit Wärmebildkameras im Einsatz gewesen. Am Freitag habe die Polizei dann die Leiche der 34-Jährige in einen Sack verpackt im Wald gefunden.

Die Bevölkerung in der Schweiz reagierte schockiert. Kommentarschreiber auf „blick.ch“ kritisierten die „Kuscheljustiz“ und den leichtsinnigen Umgang mit einem gefährlichen Häftling. Es ist der zweite Fall innerhalb weniger Monate, dass ein verurteilter Verbrecher auf Freigang eine Frau ermordet hat. Im Mai 2013 entführte und tötete ein Mann unter Hausarrest und mit Fussfessel eine 19-jährige Frau.


Quelle http://www.focus.de/panorama/welt/vergew...id_1100020.html

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13.09.2013 20:02
#213 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Gewalttat in der Schweiz
Spur des Gesuchten verliert sich am Bahnhof von Weil am Rhein


Im Fall eines Straftäters aus der Schweiz, der seine Therapeutin getötet haben soll, führt eine Spur an den Bahnhof von Weil am Rhein, verliert sie sich aber dort. Die Fahndung läuft auch Hochtouren.


Aus der Schweiz erhielten die deutschen Behörden am Freitagnachmittag den Hinweis, dass der Gesuchte in einer Tram in Richtung Riehen gesehen worden sein soll. Dem geht die Polizei nach und hat deshalb aktuell im Bereich Lörrach-Stetten eine größere Anzahl an Beamten inklusive Hubschrauber im Einsatz. Auch wenn es nahe liegt, dass sich der Gesuchte noch im Landkreis Lörrach aufhält, hat die Polizei derzeit keinen konkreten Anhaltspunkt, dass dem so ist.

Der Polizeieinsatz bei Stetten steht im Zusammenhang mit dem Fall einer getöteten Sozialtherapeutin aus der Schweiz. Am Donnerstag sollte die 34 Jahre alte Frau den wegen schwerer Vergewaltigung Verurteilten zu einer Therapiesitzung in die Nähe von Genf bringen, berichtet die Basler Zeitung. http://bazonline.ch/panorama/vermischtes.../story/16350784 Die Frau sei ohne Polizeischutz unterwegs gewesen. Das Duo kam dort aber nie an. Am Donnerstagabend wurde dann die Leiche der Frau in einem Wald bei Versoix gefunden, einer Gemeinde zehn Kilometer entfernt von Genf.


Polizeieinsatz am Zollhaus beendet
Das Handy der Getöteten wurde später in Basel lokalisiert, meldet die Basler Zeitung. http://bazonline.ch/panorama/vermischtes.../story/16338098 Das zog am Freitag einen Polizeieinsatz in Weil am Rhein nach sich. Starke Polizeikräfte umstellten gegen 13 Uhr das alte Zollhaus. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Danach wurde das Gebäude, in dem sich eine Gaststätte und eine Spielothek befinden, durchsucht. Anwesende wurden überprüft, mit der Ergebnis, dass keiner etwas mit dem Verbrechen von Genf zu tun hatte. Der Einsatz am Zollhaus ist mittlerweile beendet. Die Polizei hatte rund 60 Beamte im Einsatz, darunter auch ein Polizeihubschrauber und Polizeihunde. Einer davon fand eine Spur des Gesuchten, die sich am Gleis 1 des Weiler Bahnhofs verlor.


Seit 2003 in Haft
Der mutmaßliche Täter ist weiter auf der Flucht. Wo er sich im Moment befindet, ist unklar. Es handelt es sich um den 39-jährigen Fabrice Anthamatten. Er ist 1,81 Meter groß, trägt eine Glatze und ist Brillenträger. Zuletzt war er mit einer blauen Jacke, einer blauen Weste mit Schafspelzbesatz, einer braunen Cargohose und einer schwarzen Schildmütze mit Ohrenklappen bekleidet.

Nach Angaben des Haftzentrums La Pâquerette wurde der Gesuchte 2003 in Frankreich zu 15 Jahren Haft verurteilt, schreibt die Basler Zeitung. http://bazonline.ch/panorama/vermischtes.../story/16350784 Nachdem der Mann, der auch die Schweizer Staatsbürgerschaft hat, einen Antrag gestellt hatte, durfte er seine Strafe in der Schweiz verbüßen. Nach Angaben der Haftanstalt, die auf psychisch auffällige Schwerverbrecher spezialisiert ist, durfte der Mann erstmals im September auf Freigang. Den zweiten nutzte er nun offenbar, um die Therapeutin zu töten.

Die Polizei warnt vor dem flüchtigen Straftäter, der gefährlich und möglicherweise bewaffnet ist. Es ist gut möglich, dass er mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Nach ihm wird intensiv gesucht.


Die Polizei ist auf Hinweise und Zeugenaussagen angewiesen und sucht vor allem Antworten auf folgende Fragen:
Wer hat den Gesuchten in der Nacht zum Freitag oder im Verlaufe des Freitags in Weil am Rhein gesehen?

Wer kann Hinweise auf Aufenthaltsorte des Gesuchten geben?

Wer kann sonstige Hinweise geben, die mit dem Fall in Verbindung stehen könnten?
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Lörrach, 07621/176-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.



Quelle http://www.badische-zeitung.de/spur-des-...n-weil-am-rhein

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22.09.2013 12:26
#214 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Neues Abstimmungswochenende in der Schweiz


Wird die Wehrpflicht abgeschafft?


Volk und Stände haben es heute in der Hand, die Wehrpflicht abzuschaffen. In der letzten SRG-Umfrage kam die Initiative nicht gut an.


Die Schweizer Männer sollen nicht mehr verpflichtet werden, Wehrdienst zu leisten. Dies verlangt die Initiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA). Das Begehren tangiert das Milizprinzip nicht. Ziel ist, dass Männer und Frauen freiwillig Militär- oder Zivildienst leisten.

Die heutige Schweizer Armee sei zu gross, zu teuer und ein Auslaufmodell, argumentieren die Befürworter. Man wolle mit der Abschaffung der Wehrpflicht einen Schritt nachvollziehen, den andere Staaten bereits nach dem Ende des Kalten Kriegs getätigt haben.

Die Gegner der Initiative sehen ohne Wehrpflicht die Sicherheit von Land und Bevölkerung in Gefahr. Die Sicherheit könne mit einem Heer aus Freiwilligen nicht mehr gewährleistet werden, da Personal in genügender Menge und Qualität fehlen würde, sagt Verteidigungsminister Ueli Maurer.

Das Volksbegehren scheint einen schweren Stand zu haben. Bei der SRG-Umfrage vom 11. September hatte eine deutliche Mehrheit von 63 Prozent Nein gesagt zur Abschaffung der Wehrpflicht. Lediglich 31 Prozent der Befragten sprachen sich für die Initiative aus. 6 Prozent hatte sich noch keine Meinung gebildet.

In den vergangenen 50 Jahren ist das Schweizer Volk rund 20 Mal an die Urnen gerufen worden, um über militärpolitische Vorlagen zu entscheiden.

Am meisten Wellen schlug 1989 die GSoA-Initiative «Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik». Sie wurde mit 64,4 Prozent Nein verworfen, zwei Stände stimmten zu.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmun...cht-abgeschafft




Burka-Verbot, Hooligan-Konkordat und Hardturm-Stadion


Neben den drei eidgenössischen Vorlagen kommen in 12 Kantonen zahlreiche Sachvorlagen zur Abstimmung. Im Fokus steht der Urnengang im Tessin: Die Stimmbürger entscheiden über ein Burka-Verbot.


Das Tessin könnte der erste Kanton mit einem Verhüllungsverbot werden. Die Stimmberechtigten befinden über eine entsprechende Volksinitiative und einen Gegenvorschlag der Regierung. Die Initiative verlangt ein Verbot von Gesichtsbedeckungen in der Öffentlichkeit – gemeint sind dabei die Burka und Nikab.

Das Thema Wahlverfahren für das Parlament steht gleich in zwei Kantonen auf dem Stimmzettel. Nidwalden und Zug müssen auf Geheiss des Bundesgerichts ein neues Wahlmodell festlegen. In Zug steht zudem der Beitritt zum verschärften Hooligan-Konkordat auf dem Prüfstand. Gegen den Beschluss des Kantonsrats wurde das Referendum ergriffen.

In Graubünden fordert eine Volksinitiative, dass Unternehmen mit Kantonsbeteiligung per sofort nicht mehr in Kohlekraftwerke investieren dürfen. Die Aargauer entscheiden, wer den Patienten Medikamente abgeben darf.

Duell zwischen SP und CVP in Freiburg

Wie soll künftig in Luzerner Kindergärten gesprochen werden? Eine SVP-Initiative verlangt Mundart als alleinige Unterrichtssprache. Der Gegenvorschlag von Regierung und Parlament will daneben auch Hochdeutsch zulassen.

In Uri steht ein neues Polizeigesetz zur Abstimmung. Wird es angenommen, darf die Polizei wieder verdeckt ermitteln. In Zürich geht es um das Stimmrecht für Ausländer auf Gemeinde-Ebene.

Bei der Ersatzwahl in den Freiburger Staatsrat steht nichts weniger als die bürgerliche Regierungsmehrheit auf dem Spiel: Die SP will mit Nationalrat Jean-François Steiert der CVP den Sitz abjagen.

Kommunale Urnengänge

Die Stadtzürcher entscheiden über ein neues Fussballstadion. Das Stadion auf dem Hardturm-Areal soll über 200 Millionen Franken kosten. Mit dem Projekt verknüpft ist ein Objektkredit von 103 Millionen Franken für die Erstellung einer städtischen Wohnsiedlung direkt neben dem Stadion.

In Luzern verlangt eine Initiative eine autofreie Bahnhofstrasse an der Reuss. In Grenchen muss der langjährige Stadtpräsident Boris Banga (SP) um sein Amt zittern. Dem ehemaligen Nationalrat droht die Abwahl.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmun...ardturm-stadion




Volk entscheidet über 24-Stunden-Shopping an Tankstellen


Tankstellenshops sollen rund um die Uhr offen haben können: Das ist das Ziel der Gesetzesrevision, über die heute abgestimmt wird.


Mit der Änderung des Arbeitsgesetzes soll es Tankstellenshops an Hauptverkehrswegen und Autobahnen erlaubt sein, das gesamte Sortiment während der ganzen Nacht anbieten zu können. Bislang gilt eine Verkaufseinschränkung.

Verkauft werden darf nur, was auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. Ein Beispiel: Bratwürste sind nicht erlaubt, weil sie noch gebraten werden müssen. Cervelats schon, weil sie auch roh gegessen werden können.

Konkret muss dafür das Arbeitsgesetz geändert werden. Denn heute dürfen Tankstellenshops an Autobahnen und Hauptverkehrswegen Personal nachts nur für den Verkauf von Benzin und den Betrieb von Bistros anstellen, nicht aber für den Nacht-Verkauf der Produkte im Shop.

Gegen die Gesetzesänderung haben Gewerkschaften zusammen mit linken Parteien und kirchlichen Kreisen das Referendum ergriffen. Sie befürchten, dass mehr Angestellte von Tankstellenshops nachts arbeiten müssten – und dass dies nur der erste Schritt für eine vollständige Liberalisierung wäre. Was heute bei den Tankstellenhops gelte, sei morgen im ganzen Detailhandel die Regel, wird argumentiert.

Aus Sicht des Bundesrates und der bürgerlichen Parteien geht es lediglich darum, unsinnige Regeln abzuschaffen. Die Befürworter sprechen von Überregulierung und Bevormundung der Konsumenten. Die Nachtarbeit würde bei einem Ja nur geringfügig ausgeweitet, das sei zumutbar.

Zehn Tage vor der Abstimmung zeigte die SRG-Umfrage noch eine Pattsituation zwischen Befürwortern und Gegnern. 48 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Lockerung des Arbeitsgesetzes aus. 45 wollen den Status quo beibehalten. 7 Prozent waren noch unentschieden.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmun...-an-Tankstellen




Neues Epidemiengesetz auf dem Prüfstand


Heute stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Revision des Epidemiengesetzes ab. Das Gesetz dient dazu, übertragbare Krankheiten zu erkennen, zu verhüten und zu bekämpfen. Gegen die Vorlage wurde das fakultative Referendum ergriffen.


Bundesrat und Parlament haben das Epidemiengesetz überarbeitet und aktualisiert, um die Bevölkerung besser vor gesundheitlichen Bedrohungen zu schützen.

Die Bedrohungen für die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung hätten sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, begründet der Bundesrat die Revision. Neue Krankheiten verbreiten sich heute rascher, weil die Menschen im Beruf und in der Freizeit immer mobiler werden und immer häufiger reisen.

Das geltende Epidemiengesetz aus dem Jahr 1970 bietet nach Ansicht von Parlament und Bundesrat keinen ausreichenden Schutz vor diesen neuen Gefahren.

Gegner fürchten um Freiheit der Bürger

Mit dem neuen Gesetz könnten ansteckende Krankheiten frühzeitig erkannt und wirksam bekämpft werden. Zudem sind Massnahmen gegen die zunehmende Antibiotikaresistenz möglich. Die heutige bewährte Impfpraxis werde weitergeführt, betonen die Befürworter.

Gegen das neue Gesetz wurde das Referendum eingereicht, weil die Vorlage die Freiheit der Bürger beeinträchtige, argumentiert das Referendumskomitee. Zudem würden gewisse kantonale Kompetenzen beschnitten.

Gegner befürchten vor allem einen Impfzwang und lehnen eine «Gesundheitsdiktatur durch Bund und WHO» ab. Zudem befürchten die Gegner eine Verletzung der Privatsphäre und des Datenschutzes, wenn Ergebnisse von medizinischen Untersuchungen weitergegeben würden.

Viele der Gegner stammen aus religiösen und esoterischen Kreisen. Allerdings gab es auch im Nationalrat vereinzelt Widerstand gegen das Epidemiengesetz ein. Bis auf die SVP hat sich keine der grossen Parteien gegen die Vorlage ausgesprochen.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmun...-dem-pruefstand




Eidgenössische Abstimmung
Urnen geschlossen – jetzt wird gezählt


BERN/ZÜRICH - Die Schweiz entscheidet heute über das Tankstellenshop-Angebot, die Wehrpflicht und das Epidemiengesetz. Blick.ch berichtet ab ca. 12 Uhr in einem Live-Ticker über die Eidgenössischen Abstimmungen.


Liveticker http://www.blick.ch/news/politik/urnen-g...-id2450460.html

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22.09.2013 13:38
#215 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Über 70 Prozent sagen Nein zur Abschaffung der Wehrpflicht





Alle News im Live Ticker http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/stan.../story/18152737




Ja-Trend zur Tankstellenshop-Liberalisierung


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Trend besagt Ja zum Epidemiengesetz


Alle News im Live Ticker http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/stan.../story/29249628




Nein zum Ausländerstimmrecht wird immer deutlicher


Nichtschweizer dürften auch künftig auf kommunaler Ebene nicht mitbestimmen dürfen. Alle Gemeinden der Bezirke Affoltern, Andelfingen, Bülach und Dielsdorf sagen Nein. Die Zürcher Stadtkreise 4 und 6 jedoch sagen Ja, der Kreis 3 knapp Nein.

Die ersten Ergebnisse zur Abstimmung über das Ausländerstimmrecht sprechen eine klare Sprache: Keine der 161 ausgezählten Gemeinden hat das Ausländerstimmrecht angenommen. Nun sind die ersten beiden Bezirke ausgezählt: Im Bezirk Affoltern wird die Initiative mit 78 Prozent abgelehnt, im Bezirk Andelfingen mit 82 Prozent, im Bezirk Bülach mit 83 Prozent und im Bezirk Dielsdorf gar mit 85 Prozent. Bisher am meisten Zustimmung fand die Initiative für mehr Demokratie in Rifferswil, wo 34 Prozent der Stimmberechtigten ein Ja einlegten. Die beiden Zürcher Stadtkreise 4 und 6 nehmen die Initiative an, der Kreis 3 lehnt sie knapp ab. Den höchsten Neinstimmen-Anteil verzeichnet Weiach mit 93 Prozent.

Laut der ersten Hochrechnung dürfte die Vorlage mit 67 Prozent Neinstimmen abgelehnt werden. Die Stimmbeteiligung liegt bei knapp 50 Prozent.

Ausgangslage

Was mehrere Kantone in der Schweiz bereits eingeführt haben, sollte auch im Kanton Zürich gelten: Ausländerinnen und Ausländer dürfen auf kommunaler Ebene politisch mitbestimmen. Das fordert die Volksinitiative für mehr Demokratie des Vereins Secondo Plus.

Folgende Kritierien müssten die Nichtschweizer für das Wahlrecht erfüllen: zehn Jahre in der Schweiz sowie drei Jahre in der Gemeinde wohnhaft und volljährig sein. Im gesamten Kanton Zürich kämen dafür 100'000 Personen in Frage.

Auch wenn die Volksinitiative angenommen wird, ist noch nicht gesichert, dass das Stimm- und Wahlrecht auch eingeführt wird. Jede Gemeinde kann für sich entscheiden, ob und welche Rechte sie ihrer ausländischen Bevölkerung einräumen will. Zuletzt werden die Stimmbürger der jeweiligen Gemeinde über die definitive Einführung des Stimm- und Wahlrechts entscheiden.

SP, GLP, AL und die CSP befürworten die Initiative. SVP, FDP, BDP, CVP, EVP und EDU sind gegen mehr Mitbestimmung für Ausländer.


Quelle http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/regi.../story/10363812

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01.10.2013 07:10
#216 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten


Bildquelle Frontseite Bild.de online


«Government Shutdown» in den USA


Die Uhr ist abgelaufen: In den USA konnte keine Einigung auf einen Übergangshaushalt erzielt werden. Damit kommt es zum «Government Shutdown» – zum befürchteten Verwaltungsstillstand.



«Government Shutdown»

Letztmals machte die US-Verwaltung vom 16. Dezember 1995 bis 6. Januar 1996 dicht. Dies war das Ergebnis eines Streits zwischen den Demokraten unter Präsident Bill Clinton und seinem republikanischen Widersacher Newt Gingrich. Die Öffentlichkeit beschuldigte die Republikaner. Die Quittung folgte bei der nächsten Wahl: Clinton wurde wiedergewählt.



In den USA ist Mitternacht vorbei – und eine Lösung im Budgetstreit wurde nicht gefunden. Damit kommt es zu einem Stillstand in der Bundesverwaltung. Der Regierung in Washington fehlt ab heute das Geld, um die Verwaltung des Landes vollumfänglich weiter zu finanzieren.

«Geordneter» Übergang zu Notfallplänen

Kurz vor Ablauf der Frist für die Verabschiedung eines
Übergangsbudgets für das kommende Fiskaljahr wies das Weisse Haus die Behörden an, ihre Notfallpläne auszuführen und ihre Aktivitäten «geordnet» herunterzufahren. Zuvor hatte sich der Kongress nicht auf einen Kompromiss für ein Budgetgesetz einigen können.

Mit der finanziellen Lähmung müssen rund 800'000 amerikanische Staatsbedienstete unbezahlt in Zwangsurlaub geschickt werden. Zahlreiche Ämter und Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Ausnahmen gelten nur für Angestellte, die der Grundversorgung und der Sicherheit des Landes dienen, beispielsweise Soldaten, Gefängniswärter, Mitarbeiter an Grenzposten oder in Krankenhäusern.

Entweder Obamacare – oder Staatspleite

«Dies ist ein sehr trauriger Tag für unser Land», sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. Der Etatstreit eskalierte, weil die Republikaner den Finanzierungsnotstand politisch nutzen wollten, um die umstrittene Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama zu blockieren.

Das Haushaltsbüro des Weissen Hauses rief den Kongress auf, sich nun schnell auf eine «kurze Brückenfinanzierung» zu einigen, um dann einen Haushalt für das Fiskaljahr 2014 zu verabschieden. Das Ziel müsse die baldige Wiederaufnahme der suspendierten «wichtigen öffentlichen Dienstleistungen» sein.


Quelle inklusive Audio Bericht & Videoclips zum Thema http://www.srf.ch/news/international/gov...down-in-den-usa




Staatsverschuldung


Die USA stehen am Rande des Bankrotts, in der Eurozone mussten Griechenland und Irland mit milliardenschweren Rettungspaketen vor der Insolvenz bewahrt werden. Versinkt der Westen im Schuldensumpf?


Amerika macht dicht


Die USA schliessen grosse Teile der Verwaltung, da sich Republikaner und Demokraten nicht auf ein Budget einigen konnten. Präsident Obama wirft den Republikanern Erpressung vor.


Der erste Stillstand der Bundesverwaltung in den USA seit Mitte der 1990er Jahre ist besiegelt: Die Republikaner im Washingtoner Repräsentantenhaus erklärten eine Stunde vor Ablauf der Frist für ein Übergangsbudget, in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) einen Vermittlungsausschuss mit dem Senat bilden zu wollen.

Damit haben die beiden Kongresskammern die Frist um Mitternacht (06.00 Uhr MESZ) verstreichen lassen, um doch noch ein Haushaltsgesetz verabschieden.


Obama trifft Bankchefs

Mitten im schwelenden Haushaltsstreit in Washington trifft sich Präsident Barack Obama am Mittwoch mit den Chefs grosser Banken. «Bei dem Treffen wird es um ein breites Spektrum wirtschaftlicher Themen gehen», zitierte die «Financial Times» einen namentlich nicht genannten Beamten des Weissen Hauses.

Eines der Themen sei der «verheerende Einfluss», den die Untätigkeit des US-Kongresses in Sachen Schuldengrenze auf die Geschäfte der Banken und die Wirtschaft des Landes haben würde. Zu dem Treffen würden Lloyd Blankfein von Goldman Sachs, Brian Moynihan von der Bank of America oder Jamie Dimon von JPMorgan Chase erwartet, schrieben die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg und die «Financial Times» am Montag.



Der republikanische Abgeordnete Pete Sessions, der den Geschäftsordnungsausschuss im Repräsentantenhaus leitet, kündigte am späten Montagabend in Washington noch für die Nacht einen ersten Vermittlungsversuch mit den Demokraten im Senat an. «Wir versuchen, unsere Leute zusammen zu bekommen,» sagte Sessions.

Der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, reagierte laut US-Medien aber skeptisch auf den Vorschlag der Republikaner. «Wir werden nicht in den Vermittlungsausschuss gehen, wenn eine Waffe an unseren Kopf gerichtet ist», sagte er.

Damit spielte Reid auf die Versuche der Republikaner an, die Staatsfinanzierung an Änderungen der Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama zu knüpfen. Zuvor waren drei Übergangsetats des republikanisch dominierten Repräsentantenhauses, in denen die Obamacare genannte Reform in Frage gestellt wurde, an der Mehrheit der Demokraten im Senat gescheitert.

Nach Ablauf der Frist um 6 Uhr MESZ muss die Regierung nun Hunderttausende Staatsbedienstete zwangsbeurlauben. Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit der USA wird darüber hinaus immer wahrscheinlicher.


Börsen fallen


Die Börsen reagierten mit fallenden Kursen. Der Dow Jones Industrie-Index fiel bis Mittag um 0,6 Prozent auf 15 161 Punkte. Der Standard & Poor's-Index gab 0,5 Prozent auf 1684 Punkte ab und der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,3 Prozent auf 3772 Punkte. Experten sagten, die Volatilität an den Börsen werde in den kommenden Wochen anhalten, falls es zum dem Teilstillstand der US-Verwaltung kommt. Neben dem Kompromiss zu einem neuen Haushalt werden die beiden Parteien bald auch intensiv über die Verschuldungsgrenze debattieren müssen. Eine Einigung darüber schätzen Händler als noch problematischer ein.

Das alljährliche politische Tauziehen zwischen Demokraten und Republikanern ist für die Händler an der New Yorker Wall Street nichts Neues. In den vergangenen Jahren gingen die Verhandlungen über den Etat und die Verschuldungsgrenze oft bis zur letzten Minute, wobei die beiden Parteien meist doch noch einen Kompromiss schlossen. Das letzte Mal war es unter Präsident Bill Clinton zum sogenannten teilweisen «shutdown» gekommen: Von Ende Dezember 1995 bis Januar 1996 blieben Teile der Verwaltung für 21 Tage geschlossen.

Von einer Teilschliessung wären unter anderem Nationalparks und die Raumfahrtbehörde Nasa betroffen. Etwa 800'000 der gut zwei Millionen Staatsbediensteten müssten in unbezahlten Urlaub gehen. Strategisch wichtige Einrichtungen wie Grenzkontrollen, Polizei, Botschaften und Konsulate oder die Kontrolle des Flugverkehrs würden indes weiter arbeiten.


Obama wirft Republikanern im Haushaltsstreit «Erpressung» vor


Kurz vor dem drohenden Haushaltsnotstand hat US-Präsident Barack Obama den Kongress noch einmal eindringlich zu einem Kompromiss aufgerufen. Die finanzielle Lähmung der Regierung würde «Sand ins Getriebe» der sich erholenden Wirtschaft streuen, sagte Obama am Montag im Weissen Haus.

Der Präsident mahnte die Republikaner, das Land nicht zu «erpressen». Der Top-Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner, kündigte nach der Zurückweisung des Etatentwurfs durch den Senat an, dass seine Kongresskammer «in den kommenden Stunden» erneut zusammentreten werde. Die dort zur Abstimmung stehende Vorlage werde wieder eine Klausel zur Verschiebung der Obamacare genannten Reform enthalten, sagte Boehner.

«Die Gesundheitsreform schreitet voran. Die Finanzierung steht. Sie ist nicht zu stoppen», sagte Obama an die Adresse der Republikaner. Der «extrem rechte Flügel» der Partei halte den Kongress mit «ideologischen» Forderungen von seiner Aufgabe ab, einen Haushalt für das Land zu verabschieden. «Die Zeit drängt», sagte Obama. Noch hoffe er auf eine Einigung in letzter Minute.


Quelle http://www.20min.ch/finance/dossier/schu...-dicht-28305301


Weitere Berichte zum Thema http://www.20min.ch/finance/news/story/29533886

http://www.bild.de/politik/ausland/haush...22364.bild.html

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12.10.2013 07:58
#217 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten


Blidquelle Blick.ch


Shaqstarke Nati fährt nach Brasilien
WM, wir kommen!


Sieg in Tirana, jetzt freuen wir uns auf die Copacabana. Shaqiri und Lang schiessen die Schweiz nach Brasilien.



Es ist 22.24 Uhr im Quemal-Stafa-Stadion von Tirana. Ref Proença pfeift dreimal. 2:1-Sieg für die Schweiz! Geschafft. Wir fliegen nach Brasilien!

Eine WM ohne die Schweiz? Einfach nicht vorstellbar. Zum dritten Mal in Serie sind wir nach 2006, 2010 nun auch 2014 bei den Weltbesten dabei. Und zum ersten Mal überhaupt jubelt die Schweiz schon eine Runde vor Schluss.

Unten auf dem Rasen umarmt SFV-Präsident Peter Gilliéron Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld. Später sagt Hitzfeld: «Ich bedanke mich bei der Mannschaft, beim Staff. Und ich bedanke mich auch bei Peter Gilliéron, dass ich nach der verpassten Qualifikation für die Euro nochmals eine Chance bekommen habe.»

Auf dem Feld gibts von den Schweizer Helden nur verhaltenen Jubel. Wohl aus Angst vor der Reaktion der Albaner. Denn die drei Schweiz-Albaner Xhaka, Behrami und vor allem Shaqiri werden von ihren Blutsbrüdern bei jedem Ball­kontakt gnadenlos ausgepfiffen.

Shaq ists egal. Der Bayern-Star ist fast bei jeder Aktion dabei, spielt shaqstark. Shaqiris Flanke setzt Schär mit dem Kopf drüber. Shaqs Traumpass setzt Stocker mit dem Kopf nur an den Pfosten.

Dann geht Shaqiri rechts wie eine Rakete durch, wieder eine herrliche Flanke auf Xhaka. Doch der Spielmacher läuft im Strafraum auf seinen Gegenspieler auf.

Plötzlich zwickts den Kraftwürfel aber im Oberschenkel. Er wird an der Seitenlinie mit Eis behandelt. Nein, Shaq kann nach der Pause vorerst weitermachen. Und sorgt zwei Minuten später schon für die Vorentscheidung. Er nimmt einen Xhaka-Pass. Schaut kurz, schiesst mit links in die lange Ecke. Ein Albaner-Tor der Schweizer. Wieder gibts gellende Pfiffe.

Hitzfeld: «Gratulation an Shaqiri für sein wichtiges Tor. Obwohl er angeschlagen war, kam er nach der Pause nochmals raus.»

Hinten zaubert Goalie Benaglio weiter. Einmal hilft die Latte. Und in der 78. Minute erhöht Verteidiger Lang auf 2:0. Das erste Tor des Hoppers im ersten Pflichtspiel.

Koffer packen für Brasilien! Doch die Albaner sind in ihrem Stolz verletzt. Und Benaglio leistet sich an der Strafraumecke ein dummes Foul. Gelb und Penalty. Salihi verkürzt in der 89. Minute.

Drei Minuten Nachspielzeit. Agolli versuchts nochmals mit der Brechstange. Daneben. Hitzfeld dreht sich erleichtert ab.

93. Minute. Ecke für Albanien. Auch Goalie Berisha kommt nach vorne. Zu spät. Die WM-Quali ist geschafft!

Jetzt gilt es, den Erfolgstrainer bis 2016 zu halten. Hitzfeld: «Ich habe gesagt, dass wir uns nach der Qualifikation zusammensetzen.» Eine Absage tönt zum Glück anders.


Quelle http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/...-id2474410.html

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12.10.2013 08:05
#218 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Die Schweiz löst das WM-Ticket


Die Schweizer Nati gewinnt das Spiel in Albanien 2:1 und sichert sich damit die WM-Teilnahme in Brasilien. Xherdan Shaqiri und Michael Lang lassen sich als Torschützen feiern.

Die Schweiz reist zum zehnten Mal an eine WM-Endrunde. Den letzten Schritt nach Brasilien vollziehen sie mit dem 2:1 in Albanien.

Xherdan Shaqiri (48.) und Michael Lang (78.) schossen nach der Pause die Schweizer Tore zum vierten Auswärtssieg in dieser WM-Qualifikation. Hamid Salihi konnte mit einem von Torhüter Diego Benaglio verschuldeten Foulpenalty in der 89. Minute nur noch verkürzen. Die Schweiz ist nach dem hart erkämpften Sieg in Albanien zum ersten Mal schon vor dem letzten Spiel für ein grosses Turnier qualifiziert. Der Abschluss am nächsten Dienstag in Bern gegen Slowenien wird für sie zum Schaulaufen.


Zittersieg für die Schweiz
Die Zahlen von 21 Punkten aus neun Spielen zeugen von einer letztlich souveränen Kampagne. Doch in Tirana mussten die Schweizer lange leiden. Kurz nach der Pause erlöste Xherdan Shaqiri sie ein erstes Mal. Der Bayern-Star, der schon im Hinspiel im September 2012 in Luzern das erlösende Führungstor für die SFV-Auswahl gegen Albanien erzielt hatte und der seit der 33. Minute mit lädiertem Oberschenkel spielte, übernahm den Ball in der 48. Minute nach einem misslungenen Schuss von Granit Xhaka freistehend im Strafraum und schob aus elf Metern ein.

Das Schweizer Tor fiel in die stärkste Phase der Albaner. Die Einheimischen erhöhten in den Minuten nach der Pause den Druck und kamen nach dem Schweizer Führungsstor zu ein paar gefährlichen Szenen und zu einer Reihe von Cornern. Zu einem wirklich gefährlichen Abschluss kamen die Albaner jedoch nur einmal: In der 76. Minute liess Rodriguez den eingewechselten Odise Roshi ziehen, der die Latte traf, bevor Stürmer Hamdi Salihi den Ball aus sechs Metern mit dem Kopf neben das leere Tor setzte. Nur zwei Minuten später schoss Aussenverteidiger Michael Lang nach einem Freistoss von Gökhan Inler das 2:0.


Holprig bis zum Ende
Erst jetzt, eine Viertelstunde vor dem Ende konnten die Schweizer aufatmen: denn bis zu dieser 78. Minute war es ein richtig ungemütlicher Abend für sie. Sie fanden nie richtig ins Spiel. Valon Behrami und Gökhan Inler konnten das Geschehen im Zentrum nie richtig beruhigen. Die Partie wurde sehr hart geführt, das Publikum war laut und unruhig und der Rasen im baufälligen Qemal Stafa holprig.

So kamen die Schweizer schon vor der Pause vor allem dann gefährlich vor das albanische Tor, wenn sie gegen die feurige Auswahl von "Shqiperi" Raum zu kontern vorfanden. In der 20. Minute war es zum Beispiel Shaqiri, der sich rechts durchsetzte, an den hintern Pfosten flankte, wo Valentin Stocker aus wenigen Metern nur den Pfosten traf. Oder elf Minuten später, als wieder Shaqiri von rechts kam, Xhaka bediente, der jedoch statt zu schiessen ein Dribbling versuchte und hängen blieb.


Ende gut, alles gut
Den verpassten Chancen mussten die Schweizer eine Stunde später nicht mehr nachtrauern. Sie stehen zum dritten Mal in Serie als WM-Teilnehmer fest. Und es schien, als verneige sich sogar das heissblütige Publikum in Tirana vor dieser Leistung. Während dem Spiel waren viele Pfiffe gegen die Schweizer zu hören, natürlich vor allem gegen die albanisch-stämmigen Spieler. Doch nach dem Abpfiff durften auch die Schweizer unter dem warmen Applaus der rund 20'000 Fans in die Kabinen schreiten.


Island gegen Slowenien um Platz zwei
Island und Slowenien werden sich am Dienstag ein Fernduell um den zweiten Platz in der Gruppe E liefern, der wahrscheinlich zur Barrage reicht. Island bleibt nach dem 2:0 gegen Zypern einen Punkt vor Slowenien (3:0 gegen Norwegen).

Die Isländer mussten in Reykjavik eine Stunde lang anrennen, bevor gegen das Schlusslicht Gruppe durch Kolbeinn Sigthorsson das erlösende 1:0 fiel. Gylfi Sigurdsson erhöhte eine Viertelstunde vor Schluss auf 2:0. Die beiden Offensivspieler sorgten mit ihren Treffern dafür, dass das Überraschungsteam im Rennen um Platz zwei weiterhin in der Pole-Position bleibt. Am Dienstag müssen die Isländer in Norwegen ihren Vorsprung verteidigen.


Slowenien reist in die Schweiz
Die Slowenen gastieren derweil in der Schweiz und sie kommen mit der Referenz von vier Siegen in Folge. Nach fünf Spielen hatte Slowenien nur drei Punkte auf dem Konto. Nun setzte die Mannschaft von Srecko Katanec ihre Siegesserie fort. Der Umschwung trägt einen Namen: Milivoje Novakovic. Der 34-jährige Stürmer, der nach einem Rücktritt 2012 im letzten März zurückgekehrt war, schoss gegen Norwegen alle drei Tore. Für den langjährigen Spieler des 1. FC Köln, der derzeit in Japan spielt, waren es die Treffer drei, vier und fünf seit seiner Rückkehr.

In der Startviertelstunde schlug Novakovic zweimal zu. Nach 13 Minuten verwertete er eine ideale Flanke von Miso Brecko und 90 Sekunden später schloss er eine schöne Kombination souverän ab. Vier Minuten nach der Pause sorgte der Routinier in seinem 60. Länderspiel dann für ganz klare Verhältnisse. Die einmal mehr enttäuschenden Norweger sind aus der Entscheidung gefallen.


Quelle http://www.20min.ch/sport/fussball/story...Ticket-20385073

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17.10.2013 14:16
#219 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Schweiz-Trainer hört auf!
HITZFELD: Nach der WM 2014 ist Schluss
" Das ist die schwierigste Entscheidung meiner Trainerlaufbahn“



Er hört auf, wenn's am schönsten ist!


Ottmar Hitzfeld (64) hat die Schweizer Nationalmannschaft souverän zur WM 2014 nach Brasilien geführt. Zwei Tage nach der Qualifikation die Hammer-Nachricht: Der Schweizer Nationaltrainer verlängert seinen Vertrag nicht, hört nach der WM auf.


Kompletter Bericht http://www.bild.de/sport/fussball/ottmar...11520.bild.html




PAUKENSCHLAG
Hitzfeld sagt der Schweizer Nati Tschüss



Ottmar Hitzfeld tritt nach der WM 2014 als Trainer der Schweizer Fussball-Nati zurück. Der Entscheid fällt ihm schwer, der Verband bedauert ihn.


Kompletter Bericht http://www.20min.ch/sport/fussball/story...chuess-27874519




Videoankündigung des Rücktritts

Hitzfeld mit Tränen in den Augen: «Ich werde aufhören» http://www.blick.ch/sport/hitzfeld-mit-t...-id2480493.html




Ära geht zu Ende
Hitzfeld hört nach der WM auf!



Was für ein Hammer! Nach der WM in Brasilien hört Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld auf. Der 64-Jährige beendet seine Karriere mit der Nati nach sechs Jahren.

Die ganze Fussball-Schweiz ist schockiert. Nati-Coach Ottmar Hitzfeld (64) räumt seinen Platz nach der WM in Brasilien freiwillig.

Der Deutsche überrascht alle und sagt an einer Pressekonferenz heute in Muri BE: «Es ist die schwierigste Entscheidung meiner Trainer-Laufbahn.»


Kompletter Bericht http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/...-id2480141.html

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23.10.2013 17:31
#220 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Bei Alpnachstad
F/A-18-Absturz: Kaum Hoffnung für vermisste Insassen



In der Innerschweiz ist ein Kampfjet der Schweizer Armee abgestürzt. In der Maschine befanden sich zwei Personen, diese wurden jedoch noch nicht gefunden.


Im Kanton Obwalden ist ein F/A-18 Kampfjet der Schweizer Armee abgestürzt. Der Flieger ist in die Flanke des Lopper geflogen und dann zerschellt. Laut dem VBS befanden sich an Bord der Maschine zwei Personen. Diese gelten aber noch als vermisst. Die Rega, sowie Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge sind vor Ort.

Laut einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur SDA wird eine Ölsperre im See erichtet.

Augenzeugin Angela beobachtete den Absturz und erklärte gegenüber Radio Pilatus: «Ich war mit dem Hund auf dem Flugplatz unterwegs, als zwei F/A-18 über dem See bei dichtem Nebel flogen. Es vergingen keine 2 Sekunden und ein riesiger Feuerball war bei der Tellikurve im Rengg zu sehen.» Ein weiterer Augenzeuge sagt aus, dass die Flugzeuge tiefer als normalerweise geflogen seien. Dies bestätigt auch ein weiterer Zeuge, der die Jets sichtete, als sie über Sachseln (OW) flogen.


F/A-18 seit 16 Jahren

Das Kampfflugzeug des Typs F/A-18 Hornet steht in der Schweiz seit 1997 im Einsatz. Der Jet ging 1988 vor allem wegen seiner langen Nutzungsdauer als Sieger aus der Evaluation hervor. Die Ausbildung zum F/A-18-Piloten für Berufspiloten dauert gemäss Angaben der Luftwaffe ein Jahr. Neben der Schweiz und den USA steht der Jet unter anderem in Australien, Finnland, Kanada und Spanien im Einsatz.



Zugstrecke unterbrochen


Ein Leser-Reporter von 20 Minuten meldete, dass sein Zug im Bahnhof Alpnach Dorf angehalten habe. Es hiess von einer Angestellten, dass der Zug wegen eines Flugzeugunglücks nicht weiterverkehren könne. Die Zentralbahn hat einen Ersatzbus organisiert. Allerdings sei auch die Brünigstrasse gesperrt, wie Augenzeugen berichten.

Die Absturzstelle befindet sich offenbar am Lopper beim Grenzstein zwischen den Kantonen Ob- und Nidwalden, wie die «Neue Obwaldner Zeitung» berichtet. Der Lopper ist dicht bewaldet. Durch ihn führen Autobahn- und Eisenbahntunnels. Am Ufer führt neben der Bahnlinie auch die Kantonsstrasse vorbei. Sowohl die Bahnstrecke als auch die Strasse sind wegen des Absturzes unterbrochen.


Schlechtes Wetter in der Region


Laut dem nationalen Wetterdienst MeteoSchweiz herrschte in der Region Alpnachstad im Kanton Obwalden am Mittwoch um die Mittagszeit schlechtes Wetter. Als der F/A-18-Jet der Schweizer Luftwaffe abstürzte, dürfte es bei starker Bewölkung leicht geregnet haben.

«Das Wetter hat sich nach dem Mittag in der Region eher verschlechtert», sagte Meteorologe Thomas Jordi auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Wolkendecke sei gesunken. Um 14 Uhr lag sie bei 800 bis 900 Meter über Grund.

Die verunfallte F/A-18 ist seit dem Jahr 1997 im Einsatz der Schweizer Armee. Es ist der zweite Absturz einer F/A-18 nach 1998, als im Wallis eine Maschine verunfallte.

Die Schweizer Luftwaffe will um 17 Uhr genauer informieren. 20 Minuten berichtet live.


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/zentralschwe...sassen-24480039


Weitere Berichte zum Unglück http://www.bild.de/news/ausland/flugzeug...97808.bild.html

http://www.srf.ch/news/schweiz/armeechef...ste-befuerchten

http://www.blick.ch/news/schweiz/zentral...-id2486858.html

http://www.blick.ch/news/schweiz/zentral...-id2487110.html

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23.10.2013 18:21
#221 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

In Straßburg hat man "die Schnauze voll"
EU droht die Zahlungsunfähigkeit


Die USA sind ihr knapp entgangen, jetzt droht der EU die Zahlungsunfähigkeit, weil noch längst nicht alle EU-Regierungen ihre Zahlungen an Straßburg getätigt haben. Deshalb gibt es weder einen Berichtigungshaushalt noch einen Nachtragshaushalt.



EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat nachdrücklich vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der Europäischen Union gewarnt. Vor dem Europaparlament in Straßburg appellierte der Portugiese an die Abgeordneten, rasch einen Berichtigungshaushalt freizugeben, damit die Brüsseler Behörde die Rechnungen für laufende Programme zahlen könne. Dabei gehe es unter anderem um Projekte für Jugendliche und zur Förderung von Wachstum.

Am Montag war bekannt geworden, dass in den Kassen der EU nicht nur ein noch nicht ausgezahlter Nachtragshaushalt für das laufende Jahr von 3,9 Milliarden Euro fehlt, sondern zusätzlich noch ein Loch in Höhe 2,7 Milliarden Euro klafft. Dies entstand nach Kommissionsangaben, weil Einnahmen vor allem durch Zölle seit Jahresbeginn niedriger ausfielen, als zunächst veranschlagt.

Die EU-Staaten bewilligten noch am Montagabend in einen Eilverfahren einen Berichtigungshaushalt, der die Lücke von 2,7 Milliarden Euro schließen soll. Damit die Gelder fließen können, ist aber noch die Zustimmung des Europaparlaments notwendig. Diese Abstimmung ist für Donnerstag geplant.


Einige EU-Staaten mauern


Eine Reihe von Abgeordneten forderte unterdessen verbindliche Zusagen der EU-Staaten für die Freigabe aller ausstehenden Gelder. "Wir verlangen Garantien", sagte Gabriele Zimmer von der Partei Die Linke. Auch der Grünen-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit warnte das Parlament vor einer Zustimmung, solange die Regierungen nicht alle ausstehenden Zahlungen bewilligt haben. Das Europaparlament müsse eine "Kraftprobe" mit den Regierungen wagen.

Die EU-Staaten hätten Projekte gebilligt, die nun nicht bezahlt werden könnten, schimpfte der Fraktionsvorsitzende der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), Joseph Daul. Die EU dürfe ihren Verträgen zufolge aber kein Defizit haben. Die Regierungen sollten daher "klipp und klar" sagen, welche Länder welches Geld nicht bekommen sollen. Die Finanzminister "führen uns an der Nase herum, ich habe davon die Schnauze voll."


Quelle http://www.n-tv.de/politik/EU-droht-die-...le11592201.html

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02.11.2013 14:49
#222 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

NSA-Affäre: Schweizer Politiker fordern klare Antworten


Was genau geschieht auf dem Dach des US-Konsulats in Genf? Und wie schnüffeln die Amerikaner in der Schweiz? Viele Fragen, aber nur wenig Antworten. Nun verlangen linke Parlamentarier eine umfassende Untersuchung.



Lauschangriffe, abhörsichere Handys, vertuschte Spionage anderer Geheimdienste: Was normalerweise lediglich Stoff für Agenten-Thriller bietet, ist aktuell Diskussionsstoff in der realen Welt.

Die Lauschangriffe der NSA haben weltweit hohe Wellen geworfen. Bundespräsident Ueli Maurer mahnte deshalb am Mittwoch: «Es gibt keinen Grund, ebenso hysterisch zu reagieren wie die andern.»


Spione sind zum Spionieren da


Hysterie hält auch FDP-Präsident Philipp Müller nicht für angebracht. Jedoch müsse die Situation genau analysiert werden. Vieles komme nun an den Tag, und es sei zu klären, ob dies etwa bei der laufenden Revision des Nachrichtendienstgesetzes eingebaut werden müsse. «Das Gesetz muss unter diesem Aspekt neu beurteilt werden», betont Müller.

Ähnlich tönt BDP-Präsident Martin Landolt. Er warnt aber vor allzu viel Naivität. Spione sind zum Spionieren da, Schweizer Gesetze hin oder her: «Man darf nicht der Illusion verfallen, dass man aus Sicht des Parlaments wegweisende Veränderungen auslösen könnte.»


Linke fordern PUK


Auch SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer will das Gesetz nochmals genauer unter die Lupe nehmen. Und nicht nur das: Sie will Transparenz darüber, inwieweit die Schweiz von der Abhöraffäre betroffen ist und wo sie selber aktiv war.

Dafür gibt es für sie nur das Mittel einer parlamentarischen Untersuchungskommission. «Nur eine PUK sichert meines Erachtens eine unabhängige Überprüfung des Sachverhalts», so Leutenegger-Oberholzer.

Dass die Geschäftsprüfungsdelegation Einblick in die Arbeit des Nachrichtendienstes habe, reiche nicht, findet auch der Grüne Nationalrat Daniel Vischer.

Es brauche Klarheit darüber, ob die Schweiz wirklich mit der NSA kooperiert habe, wie dies ein Dokument aus dem Bestand des Whistleblowers Edward Snowden andeutet. «Es ist am der Politik, diese Sache einmal zu entsumpfen und dann schleunigst die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen», so Vischer.


Pragmatismus gewahren


Diese Haltung missfällt Bundesrat Ueli Maurer: Er gemahnte zu Pragmatismus. Noch hätten nicht alle wirklich begriffen, dass auch für den Bundesrat das oberste Gebot der Schutz der Privatsphäre der Bürger sei.

Brauche es Massnahmen, werde der Bundesrat diese auch ergreifen. Aber: «Wir haben etwas dagegen, uns die Traktandenliste von den Medien oder von empörten Parlamentariern diktieren zu lassen», so Maurer. Doch genau aus der Politik kommt nun Druck.


Quelle http://www.srf.ch/news/schweiz/nsa-affae...klare-antworten

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02.11.2013 17:20
#223 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Grenze zu Deutschland geschlossen
Bombendrohung in Shopping-Center bei Basel – 4000 evakuiert


WEIL AM RHEIN (D) - Das Rheincenter in Weil am Rhein direkt an der Schweizer Grenze musste wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. 4000 Personen mussten aus dem Komplex geholt werden.



Heute Nachmittag um 14.30 Uhr ging bei der Lörracher Polizei eine Drohung ein, im Einkaufszentrum Rheincenter in Weil am Rhein befinde sich eine Bombe. «Wir haben das Rheincenter mittlerweile komplett geräumt», sagt Polizeisprecher Dietmar Ernst zu Blick.ch.

Rund 4000 Menschen wurden aus dem Komplex geholt. «Das hat ungefähr eine Stunde gedauert, seit etwa 15.30 Uhr ist das Gebäude leer», sagt Ernst. Die Polizeiaktion sei immer noch im Gange. «Zur Zeit suchen wir unter anderem mit Suchhunden nach der Bombe», sagt Ernst.

Wegen des massiven Aufgebots an Sicherheitskräften und Rettungsdiensten sei die Verkehrssituation beim Shopping-Center, das wegen seiner Lage unmittelbar an der Grenze auch bei Schweizern sehr beliebt ist, stark beeinträchtigt. «Darum haben wir in Absprache mit den Schweizer Behörden den Grenzübergang Weil-Friedlingen nach Deutschland gesperrt.» Aus Richtung Basel kann man zur Zeit hier nicht nach Deutschland einreisen.


Quelle http://www.blick.ch/news/ausland/bombend...-id2498756.html




Am Dreiländereck
Bombendrohung in Einkaufszentrum


In einem deutschen Einkaufszentrum vor der Grenze zu Basel läuft ein Grosseinsatz der Polizei. Zuvor wurde ein Berner Auto gestohlen und eine Tankstelle ausgeraubt.



Im Einkaufszentrum «Marktkauf» nur wenige Meter von der Grenze zu Basel ist eine Bombendrohung eingegangen. Das Gebäude inklusive Parkhaus wurde geräumt. Wie die Polizei Lörrach berichtet, wurde die Einreise nach Deutschland von Basel gesperrt.

Aktuell durchsuchen Spürhunde den Gebäudekomplex. Im Rheincenter kaufen insbesondere am Wochenende viele Schweizer ein.

«Wir waren beim Shoppen, als das Gebäude evakuiert wurde», sagt Leserreporter Patrick Flückiger gegenüber «20 Minuten». Zuerst habe es geheissen, es handle sich um eine technische Störung. Inzwischen hat die Polizei aber bestätigt, dass eine Bombendrohung eingegangen sei. «Die Polizei sperrt das Gelände immer weitläufiger ab», beobachtet Flückiger.

«Es herrscht ein Riesenchaos», sagt ein anderer Leserreporter. Aktuell seien fast 20 Fahrzeuge der Feuerwehr sowie über 50 Polizisten im Einsatz.


Berner Auto gestohlen und Tankstelle ausgeraubt


Zeitgleich ist es in geringer Entfernung zu zwei weiteren Ereignissen gekommen. «In Weil Haltingen haben zwei Maskierte ein Auto mit Berner Kennzeichen vor den Augen des Lenkers gestohlen,» sagt Dietmar Ernst von der Lörracher Polizei. «Danach haben wiederum zwei Personen eine Tankstelle in Eimeldingen überfallen und ausgeraubt», so Ernst. Dies sei zu dem Zeitpunkt geschehen, an dem die grösste Zahl der Einsatzkräfte auf die Bombendrohung in Weil am Rhein, nur wenige Kilometer von den anderen Ortschaften entfernt, reagiert habe. Ein Zusammenhang sei aufgrund der grossen Wahrscheinlichkeit nicht von der Hand zu weisen. «Möglicherweise handelt es sich bei der Bombendrohung um ein Ablenkungsmanöver», so Ernst gegenüber «20 Minuten».


Weitere Informationen folgen in Kürze.


Quelle http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/...entrum-10866853

Carina
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03.11.2013 08:38
#224 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

Bombe als Ablenkung
Heli sucht nach flüchtigen Räubern


In Deutschland an der Grenze zu Basel läuft ein Grosseinsatz der Polizei. Zuvor wurde ein Berner Auto gestohlen und eine Tankstelle ausgeraubt.



Im Einkaufszentrum «Marktkauf» nur wenige Meter von der Grenze zu Basel ist am Samstagnachmittag eine Bombendrohung eingegangen. Das Gebäude inklusive Parkhaus wurde geräumt. Wie die Polizei Lörrach berichtet, wurde die Einreise nach Deutschland von Basel gesperrt. Spürhunde durchsuchten den Gebäudekomplex. Eine Bombe wurde jedoch auch nach stundenlanger Suche nicht gefunden. «Marktkauf» hat inzwischen wieder geöffnet.

Das Einkaufszentrum war zum Zeitpunkt der Evakuierung sehr voll. Besonders am Wochenende kaufen dort viele Schweizer ein – so auch ein Leserreporter: «Wir waren dabei, als das Gebäude evakuiert wurde», sagt Patrick Flückiger gegenüber «20 Minuten». Zuerst habe es geheissen, es handle sich um eine technische Störung. «Die Polizei sperrte das Gelände immer weitläufiger ab», beobachtet Flückiger.

«Es herrschte ein Riesenchaos», sagt ein anderer Leserreporter. Zwischenzeitlich seien fast 20 Fahrzeuge der Feuerwehr sowie über 50 Polizisten im Einsatz gestanden.


Bombendrohung als Ablenkung?


Zeitgleich ist es in geringer Entfernung zu zwei weiteren Ereignissen gekommen. «In Weil Haltingen haben zwei Maskierte ein Auto mit Berner Kennzeichen vor den Augen des Lenkers gestohlen», sagt Dietmar Ernst von der Lörracher Polizei. «Danach haben wiederum zwei bewaffnete Personen eine Tankstelle in Eimeldingen überfallen und ausgeraubt», so Ernst. Dabei sei es zum Einsatz von Schusswaffen gekommen. Berichte über Verletzte liegen keine vor.

Dies sei zu dem Zeitpunkt geschehen, an dem die grösste Zahl der Einsatzkräfte auf die Bombendrohung in Weil am Rhein, nur wenige Kilometer von den anderen Ortschaften entfernt, reagiert habe. Ein Zusammenhang sei aufgrund der grossen Wahrscheinlichkeit nicht von der Hand zu weisen. «Möglicherweise handelt es sich bei der Bombendrohung um ein Ablenkungsmanöver», so Ernst gegenüber «20 Minuten». Es läuft eine Grossfahndung nach den Tätern. Auch ein Helikopter steht im Einsatz.



Quelle inklusive Videoclip zu So sah die Situation vor dem Einkaufszentrum aus: http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/...eubern-10866853

Carina
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03.11.2013 08:46
#225 RE: Vampir & Werwolf Gäste - Lounge Zitat · antworten

US Geheimdienst
NSA spionierte auch in Zürich und Bern


Der US-Geheimdienst hat nicht nur von Genf aus spioniert, sondern auch von Zürich und Bern. Der Bundesrat will sich neu mit einem in der Schweiz hergestellten Handy schützen.



Der US-Geheimdienst NSA betreibt nicht nur in Genf eine Abhöranlage, um den Internet- und Telefonverkehr zu überwachen. Wie die «Schweiz am Sonntag» mit Berufung auf einen früheren hochrangigen NSA-Mitarbeiter berichtet, spionieren die USA auch von Zürich und Bern aus. «Die Haupteinheit des Special Collection Service (SCS) sitzt in Genf bei der UNO-Mission der USA. Weitere Einheiten dürften sich in der US-Botschaft in Bern sowie beim US-Konsulat in Zürich befinden», sagt der ehemalige NSA-Mitarbeiter.


Ueli Maurer schützt sich mit Schweizer Handy

Der Bundesrat will sich vor Lauschangriffen schützen. Bundespräsident und Verteidigungsminister Ueli Maurer testet darum derzeit ein neues Handy. Dabei setzt die Regierung aus Sicherheitsüberlegungen auf eine einheimische Spezialanfertigung: «Das getestete Mobiltelefon wurde in der Schweiz gebaut», bestätigt VBS-Sprecher Renato Kalbermatten gegenüber der «Schweiz am Sonntag».

Und: «Es handelt sich dabei nicht um ein Serienmodell.» Derzeit telefonieren die Bundesräte noch mit iPhones, die mit einem speziellen Sicherheits-App namens Janus ausgestattet sind. Diversen Bundesräten ist das Telefonieren mit dem iPhone jedoch nicht geheuer, weil das Gerät vom US-Hersteller Apple stammt. Die Magistraten rechnen damit, dass die Amerikaner mithören. Das ist offenbar auch der Grund, warum Maurer jetzt auf ein Schweizer Fabrikat setzt. «Diese Technologie wird zu einer zusätzlichen Sicherheit bei den Bundesräten führen», sagte Maurer vor einer Woche der «Schweiz am Sonntag».



Zumindest in Zürich soll auch Abhörtechnik zum Einsatz kommen, die möglicherweise im Konsulat selbst stationiert ist. Laut dem NSA-Mitarbeiter sind die Amerikaner in Zürich besonders an Informationen über den Finanzplatz interessiert: «Ziel ist auch das nahe Liechtenstein.» Auf Zug habe es die NSA von Zürich aus ebenfalls abgesehen. Im Fokus stünden dort Rohstoffhandelskonzerne.


Sicherheitsleute wollten Passanten observieren


Auch gemäss Recherchen der SonntagsZeitung nutzte der NSA die US-Botschaft in Bern als Spionagenest. Spätestens seit 2006 war in Bern ein Spionage-Team des US-Geheimdienstes NSA aktiv. Ein sogenanntes «Surveillance Detection Team» (SDT) war damit beschäftigt, die nähere Umgebung vom Innern der Botschaft aus zu überwachen.

Diese Informationen decken sich mit einer Wikileaks-Depesche der Berner Botschaft aus demselben Jahr. Mehr noch: 2006 beantragte die US-Botschaft in Bern beim Bundesrat den Einsatz von SDTs auf den öffentlichen Grund auszuweiten, also auf das Terrain ausserhalb der Botschaft. Private Sicherheitsleute sollten Passanten observieren und ausspionieren. Der Bundesrat lehnte das Begehren 2007 ab.


Schweiz will Uno einschalten


Aufgrund den zahlreichen Enthüllungen will der Bundesrat nun erstmals in der NSA-Affäre agieren. Laut der SonntagsZeitung wird die Schweiz zusammen mit 21 anderen Ländern in der UNO eine Resolution gegen Internetspionage und Überwachung einbringen. Der entsprechende Entwurf der Resolution, welcher der SonntagsZeitung vorliegt, stelle handfeste Forderungen auf: Die Mitgliedstaaten sollen der Überwachung von Privatpersonen insbesondere im Ausland sowie das Eindringen in Datennetzwerke , das Persönlichkeitsrechte verletzt, ein Ende setzen.

Auch werden mit der Resolution globale Standards gegen Cyberspionage angestrebt. Die Präsidenten von SP und FDP Christian Levrat und Philipp Müller halten Aussenministers Burkhalters Vorgehen für richtig, Christoph Mörgeli hält die UNO-Resolution für wirkungslos.


Edward Snowden soll in die Schweiz


Doch nicht nur der Bundesrat will in der Causa NSA handeln, sondern auch zahlreiche andere Politiker. Parlamentarier der Sicherheits- und der Aussenpolitischen Kommission wollen eine Anhörung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden durch das Parlament. «Am Besten wäre, die Geheimdienst-Aufsicht GPDel lädt Snowden in die Schweiz ein. Zweitbeste Lösung wäre eine Befragung in Moskau», sagt Grünen-Nationalrat Daniel Vischer gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Eine Anhörung Snowdens wird von SVP-Nationalräten wie Luzi Stamm und Lukas Reimann unterstützt. Auch Grünen-Nationalrat und GPDel-Mitglied Ueli Leuenberger sagt: «Es ist dringend nötig, dass Snowden von Schweizer Seite angehört wird.»

Im Hintergrund laufen bereits Vorbereitungen für ein Treffen mit dem Whistleblower, der Zuflucht in Russland gefunden hat. Koordiniert werden die Bemühungen vom Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga. Unterstützt wird er von SVP-Aussenpolitiker Luzi Stamm.: «Die Aussenpolitische Kommission sollte so rasch wie möglich zu einer Sitzung zusammenkommen, um ein Treffen mit Snowden aufzugleisen. Bringen wir eine Delegation unter der Führung der GPDel zusammen, müssen wir sofort nach Moskau reisen.»

Thema wird die NSA-Affäre auch in der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK). Dort wollen Politiker erreichen, dass der Bundesrat die Bundesanwaltschaft zu Ermittlungen ermächtigt. «Der Bundesrat sollte der Bundesanwaltschaft grünes Licht geben, die Spionagevorwürfe abzuklären», sagt Chantal Galladé, Präsidentin der SIK des Nationalrats. CVP-Ständerat Peter Bieri (ZG) und FDP-Ständerat Hans Hess (OW), beide Mitglieder der ständerätlichen SIK, unterstützen diese Forderung. Hess sagt: «Es geht um das Vertrauen, dass der Staat die Souveränität der Schweiz schützt.»


Quelle http://www.20min.ch/ausland/news/story/N...d-Bern-11074212

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